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Produktinformation
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Die Autorin konnte in ihrer langjährigen psychotherapeutischen Praxis feststellen, dass es immer wieder zu überraschenden, positiven Veränderungen kommt, wenn Klienten ihre Aussagen neu formulieren. Schon das Therapieziel "Ich will mehr auf meine Gefühle hören" klingt entschiedener, wenn man das Wort "mehr" streicht und einfach sagt: "Ich will auf meine Gefühle hören". Die Erklärung, warum das so ist, braucht man weder zu verstehen noch zu glauben. Das Vergleichen beider Sätze durch lautes Sprechen ist der Beweis, der zählt.
Zu den 15 Worten, deren Wirkung unter die Lupe genommen wird, gehören Ärger, Entscheidungen, Fehler, Schuld, Sorgen und natürlich das beliebte Verb "müssen", das einen scheinbar unabwendbaren Zwang suggeriert. Hinter "ich muss" können wir uns nämlich wunderbar verstecken, wenn wir die Verantwortung für uns selbst nicht übernehmen wollen. Wie man es besser macht, beschreibt dieser Vierzeiler aus einem Poesiealbum: "Schmerzt dich tief in der Brust / das harte Wort "Du musst" / dann macht dich eins nur still, / das stolze Wort "Ich will."
Brillante Sprachbetrachtungen, philosophische Impulse und Übungen für den Alltag helfen bei der Selbstfindung und führen damit auch zu einer überzeugenden Wirkung nach außen. --Stephan Schmidt
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verblüffende Einsichten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ja, aber...: Die heimliche Kraft alltäglicher Worte und wie man durch bewusstes Sprechen selbstbewusster wird (Gebundene Ausgabe)
vermittelt uns die Autorin. Vertraute Sprachmuster erscheinen in einem völlig anderen Bild und ergeben ein neues Bild der Selbstwahrnehmung. Beispielsweise wie viel unvermutete Wahrheit in dem Ausspruch "ich ärgere mich" steckt, wem man wirklich vertrauen kann, und und.Zwei Hände voll ganz alltäglicher Worte, werden durchleuchtet und der Leser selbst erleuchtet; klingt pathetischer als es ist. Die vorgestellten Begriffe und ihre psychologische Interpretation wird schlüssig und nachvollziehbar argumentiert. Es ist in einer leicht bekömmlichen Sprache geschrieben, allerdings fordert der gehaltvolle Inhalt mitunter anstrengende 'Verdauungsarbeit'. Gerade wegen des Gehalts eine lohnenswerte Lektüre. "Ja aber" gehört für mich zu den Büchernm denen ich jede Menge AHA-Erlebnisse verdanke und die mein Leben bereichert haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
67 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für mich ein Glückstreffer,
Rezension bezieht sich auf: Ja, aber...: Die heimliche Kraft alltäglicher Worte und wie man durch bewusstes Sprechen selbstbewusster wird (Gebundene Ausgabe)
Bücher der Sparte „Lebensratgeber" folgen immer einem bestimmten Konzept. Eine Absicht, die beim Leser später aufgeht oder nicht. Einige wollen besonders originell wirken, neue Ideen und Inhalte bieten, andere legen den Schwerpunkt auf eine leichte und flüssige Lesbarkeit, wollen vor allem unterhalten. Ein unterhaltsames Buch ist immer sympathisch - der Leser empfiehlt es vielleicht weiter oder kauft andere Titel vom Autor. Und natürlich gibt es noch jene Ratgeber, bei denen es vordinglich darum geht, daß der Autor sich mit seinen Erfolgen präsentiert und auf jeder Seite selbst feiert. Lelia Kühne de Haan verfolgt ein anderes Konzept. Sie biedert sich nicht beim Leser an, oft sperrt sich der Text sogar gegen ein schnelles Verständnis. Man muß schon konzentriert lesen, um zu verstehen, was sie meint. Diese Prämisse beweist uns die Autorin eindrucksvoll an ausgewählten Beispielen. Lelia Kühne de Haan bohrt mit dem Finger in die Sackgassen unserer eingefahrenen Denkwege und deckt auf: Wer lange, vielleicht schon jahrelang ein Problem wälzt, benutzt wahrscheinlich die falschen Wörter, um dem Konflikt beizukommen. Daß es wirklich so ist, demonstriert sie schlüssig und überzeugend an Fällen aus ihrer psychotherapeutischen Praxis. Was ihr Buch letztlich schafft, ist nicht weniger, als daß sie ein durch jahrelangen falschen Gebrauch der Begriffe festgefahrenes Denken umkrempelt und wieder auf den Weg bringt - und öffnet für Lösungen. Die Autorin weiß um die Wortfallen, die in unserer Sprache lauern und in die wir Tag für Tag hineintapsen. Aus diesem Labyrinth falscher Ansätze und Denkmuster kann man sich nur schwer befreien - man muß sie sich regelrecht abtrainieren. Doch das gelingt nur, wenn jemand sich aufmacht, aus einem Buch einen Spiegel zu zaubern, den man vorgehalten bekommt und in dem man mit erschreckender Klarheit sein ganzes Dilemma erkennen muß. Das ist sehr mutig von der Autorin, denn sie setzt den Leser der Wahrheit aus. Es wird Leser geben, die das gar nicht sympatisch finden. Das ist das Konzept, das Lelia Kühne de Haan im Kopf hatte und das unsichtbar hinter ihrem Buch steht. Sie will uns nicht einfach gute Ratschläge geben, will uns nicht bezirzen und überreden, bessere Menschen zu werden und nach ihrer Maßgabe aufzuwachen. Sie hat keine eitlen Ideen und drängt uns keine endgültigen, letzten Wahrheiten auf. Sie erteilt dem Leser eigentlich überhaupt keine Lebensratschläge sondern versucht nur, seine Ausgangsbasis zu verbessern. Was sie tut: Sie lernt dem Leser das Denken. Nichts weniger. Der Prozeß läuft immer ähnlich ab. Man liest den Text, stockt, liest noch einmal, stellt die Wörter um und grübelt, liest weiter - und auf einmal - gibt es eine Initialzündung. Lelia Kühne de Haan ist ein einfühlsamer Mentor - und das auf einem verdammt schwierigen Gebiet. Sie steht nicht vorn an der Tafel und fordert, nun mal schön alles auswendig zu lernen, was sie da aufgeschrieben hat. Nein, sie verabreicht uns kein fertig abgezirkeltes Wissen - sie initiiert die Einsicht unmittelbar in unseren Köpfen, sie lehrt das Denken. Eine sehr individuelle und bewußte Klarheit, die man selbst erwirbt und die etwas Eigenes ist. So etwas schaffen sonst nur große Künstler. Lelia Kühne de Haan kann es. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Blitzgescheit und amüsant,
Rezension bezieht sich auf: Ja, aber...: Die heimliche Kraft alltäglicher Worte und wie man durch bewusstes Sprechen selbstbewusster wird (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin setzt sich mit alltäglichen Phrasen auseinander, die den Widerspruch zwischen Bewußtem und Unbewußten, unbewußt nachgesprochen, verkleben. Sie geht Ihnen auf den Grund und kommt zu völlig einleuchtenden und überraschenden Ergebnissen. Ein ungeheuer kluges, flott und amüsant geschriebenes Buch mit außergewöhnlichem Erkenntnis-und Unterhaltungswert. Hat bisher jede sehr beglückt, die ich damit beschenkt habe: vom Teenie über Freunde bis zu erfahrenen Fachfrauen. Eignet sich vorzüglich auch als Geschenk, weil es nicht im aufdringlichen Ratgeber-Duktus geschrieben ist und jeden betrifft, der Deutsch spricht.
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