„Zypressenmond" von Francesca Santini ist eine wunderbare Geschichte aus meinem Lieblingsland: Italien!
Sie spielt am Ende des zweiten Weltkrieges und handelt von Sophia, einer italienischen Adelstochter und Richard, einem deutschen Offiziers.
Es ist eine Liebesgeschichte der allein durch die Zeit Steine in den Weg gelegt werden.
Mir gefällt es besonders, dass Francesca Santini die Deutschen nicht als allgemein schlecht darstellt.
In ihrem Roman gibt es genauso viele gute wie schlechte Menschen, ganz egal von wo sie her stammen.
Bücher in denen die Deutschen als blutrünstige Monster dargestellt werden und noch immer der erhobene Zeigefinger über einem schwebt, gibt es ja genug.
Was natürlich nicht heißt, dass die Geschichte die an uns klebt nicht auch wirklich grauenvoll war!
Doch es waren ja zum Glück immer schon auch gute Menschen unter uns und das vermittelt die Autorin geschickt vor dem Hintergrund der herrlichen Toskana!
Sophia ist eine starke Frau, die mit viel Mut ihr Schicksal wunderbar meistert und die ihre große Liebe trotz des Krieges nicht aufgeben will.
Schade fand ich, dass man manche Dinge schon voraussehen konnte, aber das änderte nichts daran an den Seiten zu kleben und es in einem Rutsch durchlesen zu wollen...