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Kommentar: Mit einem Geleitwort von Guenter Wallraff. Eingeleitet von Peter Priskil. 1999. XXI, 171 SS., 3 Bll., mit vielen Abbildungen. Gr.-8°, Illustrierte Original-Broschur. Schoenes Exemplar. 3894848111
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Zypern - Die gefolterte Insel: Der griechisch-türkische Zypernkonflikt und seine Hintergründe Taschenbuch – 1. Januar 1999

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: AHRIMAN-Verlag (1. Januar 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894848111
  • ISBN-13: 978-3894848118
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 1,5 x 24,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 768.035 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. August 2003
Format: Taschenbuch
Als Zyperntourist wollte ich mehr über die politischen Geschehnisse auf dieser Insel erfahren. In diesem Buch fand ich das Ideale. Der amerikanische Autor Arnold Sherman gibt auf beeindruckende Weise die traumatischen Geschehnisse wieder, die sich die letzten 60 Jahre auf Zypern ereigneten. Er beleuchtet die Geschehnisse neutral, bringt eigene Erlebnisse seiner Zypernreisen ein und verdeutlicht umfassend die internationale Situation vor und während der Teilung 1974. Er berichtet offen über die Verbrechen der USA, Großbritanniens, der Türkei und des Militärregimes Griechenlands. In diesem Buch findet man auf nur 165 Seiten höchstbrisante Fakten und keine oberflächlichen Artikel wie in Zeitung oder Reiseführer.
Dieses Buch sei jedem empfohlen, der sich für Geschichte und Politik interessiert. Es durch die EU-Erweiterung 2004 aktueller denn je.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bismark am 14. September 2011
Format: Taschenbuch
Der Anfang des Buches liest sich sehr interessant, weil es eben, um die Hintergründe des Zypernkonfliktes zu verstehen, erst die Situation Griechenlands und der Militärjunta erklärt. Dabei hatte ich aber leider das Gefühl etwas vom Thema abzukommen.

Während des Buches erschlich sich mir auch der Eindruck, dass der Autor sich zwingt, halbwegs neutral zu klingen, was jedoch nichht wirklich gelingt. Seine Sympathie und Stellung zur griechischen wird immer wieder deutlich.
Nicht zuletzt aus dem Grund, dass die Maßnahmen der Türkei und ihre Invasion die ihn zwei Schritten erfolgte (Operation Atila I und Atila II) als übertriebene Aktion beschreibt die 6.000 griechischen Zyprioten das Leben kostete.

Leider vermisse ich, zur wirklichen Objektivität, die tausenden türkischen Toten und vertriebenen und die 103 zerstörten türkischen Dörfer im Zuge der ethnischen Säuberungen der Griechen, die diese Intervention der Türkei zur Folge hatte.

Auch sein gut gemeinter Ratschlag, man hätte nur die Stadt Girne besetzen und somit genug Aufmerksamkeit erreichen können ist wohl ein wenig aus der Luft gegriffen.
Auch hier wird nicht erwähnt, dass die Türkei 11 Jahre lang den Vertreibungen zugesehen hat und vergeblich versuchte vor der UN darauf aufmerksam zu machen.

Die die zwei Stufige Invasion war kein doppeltes Eindreschen.
Die erste Stufe (Atila I) galt als ernstgemeinte Warnung, worauf erneut Verhandlungsversuche folgten die jedoch an den Griechen scheiterten. Dann erst folgte der zweite Schritt (Atila II)

Das Zypern gegen die Invasio keine Marine und Luftwaffe zur verfügung hatte ist korrekt. Jedoch wird hier der griechische Teil und die 6.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. März 2004
Format: Taschenbuch
Als Deutscher ist es leichter sich eine Objektivere Meinung zu bilden und so bin ich an das Buch rangegangen.
Das Buch ist eigentlich gut doch erwähnt es nicht die wirklichen Probleme. Zum Beispiel bezieht er sich nicht auf den Akritas-Plan, sondern nur auf Aussagen darüber. Und er beschreibt die Vorfälle von 1963/64 zu wenig. Außerdem stecken auch vereinzelt Lügen in dem Buch wie z.B. das es nicht rechtmässig wäre das die Türken Gemeindeverwaltungen einrichten dürfen. Er bezeichnet es als gemeindebezirke womit er wiederum lügt, denn niemand wollte bezirke, sondern Verwaltungen. Laut dem Urteil des Verfassungsgerichtes war es aber rechtens das die Türken gemeindeverwaltungen kriegen. Doch sollte sich jeder dieses Buch durchlesen, aber nur dann wenn er auch dementsprechend andere Bücher noch dazu liest. Den Objektivität kriegt man nur dadurch wenn man mehrere Bücher aus verschiedenen Sichten liest.
Ich würde das Buch als pro-griechisch einstufen.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "aladinz" am 19. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Der Autor Arnold Sherman beschreibt sich selbst als Zypernliebhaber der ersten Sekunde. In seinem Buch beschreibt er mit ziemlich vielen Details die Ereignisse von den 50ern bis 1974. Dabei kritisiert er beide, die griechisch-zypriotische und die türkisch-zypriotische, Seiten, wann immer es Grund dafür gibt. Jedoch ist das Buch im Ganzen leider nicht so objektiv, wie bis hierhin beschrieben. Man merkt während des Lesens deutlich, dass Sherman Position für die griechisch-zypriotische Seite einnimmt und seine Kritik sich überwiegend auf die türkische Seite bezieht; z.T. auch völlig unbegründet. Weiterhin stört es extrem, dass ein Bild eines Massengrabes die falschen Untertitel trägt; ein von Griechen für griechisch-zypriotische Tote errichtetes Massengrab wird kurzerhand als türkisches Massaker an den griechischen Inselbewohnern dargestellt.
Das Buch dient ideal dazu, erste Informationen über den Konflikt zu erlesen. Für weitere Studien sollte man jedoch auch auf weitere Quellen zugreifen. Deshalb leider nur 3 Sterne.
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