Pressestimmen
.s dieses Buch vormacht [...]." Reinhard Winter, Netzwerk für Männergesundheit-Newsletter, 38/11 (2010) "Die Ausführungen zu den Internet-Medien der Intersexuellen-Community sind gut und beachtenswert. Hier sollten weitere Arbeiten ansetzen, um auch auf diese Weise die Sicht und die Erfahrungen intersexueller Menschen in Forschungen der Sozialwissenschaften, insbesondere der Geschlechterforschung, aufzunehmen." Dr. Heinz-Jürgen Voß, www.querelles-net.de, 11 (2010) "Interessant an Zehnders diskursanalytischer Untersuchung ist vor allem die Tatsache, dass es sich bei ihrer Studie zwar einerseits um einen Gegenentwurf mit einer explizit medizinkritischen Stoßrichtung handelt, die Medizin aber zugleich Schöpferin dieses Diskurses ist, da medizinische Kriterien die Eintrittskarte dafür bilden, wer sich am Netz als intersexuell bezeichnen darf und damit auch zu bestimmten Foren zugelassen wird und wer nicht." Merve Winter, Phase 2, 1 (2011) "Zehnders Schilderungen der Online-Community sind insbesondere durch die zitierten Stimmen erhellend [...]." Bettina Enzenhofer, an.schläge, 2 (2011) "Sie werden beim Namen genannt, die verschiedenen Positionen, Argumentationsmuster und Wissensproduktionsprozesse, aber auch die Schmerzen, Erfahrungen, Ängste und Visionen. Und jetzt, da sie ihre Stimme erheben, liegt es an uns hinzuhören." Caroline Günther, jos fritz. bücher, 4 (2011) Besprochen in: Postgender, 2 (2011), Michel Reiter
Kurzbeschreibung
"Intersexualität" - Sammelbegriff für eine Reihe von Diagnosen, die das Geschlecht eines Kindes als uneindeutig bestimmen - stellt noch immer ein Tabu dar. Damit geht das Verschweigen der Existenz von intersexuellen Menschen einher: Zwitter haben keinen Namen.
Der Verhandlung von Intersexualität im medizinisch- psychologischen Diskurs stellt Kathrin Zehnder den medizinkritischen Gegendiskurs gegenüber, der vor allem die frühe Zuweisung zu einem Geschlecht und die Pathologisierung von Intersexualität kritisiert. Die Studie zeigt: Selbstbestimmung in Bezug auf Körper und Fokussierung leiblicher Erfahrung statt Funktionalität können dem "Zwitter-Sein" zu einer Existenzweise verhelfen.