Zwischenspiel: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 4 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 3,60 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Zwischenspiel: Roman Gebundene Ausgabe – 18. Oktober 2013


Alle 7 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 18,99
EUR 18,99 EUR 6,94
71 neu ab EUR 18,99 13 gebraucht ab EUR 6,94 1 Sammlerstück ab EUR 14,50

Wird oft zusammen gekauft

Zwischenspiel: Roman + Königsallee: Roman
Preis für beide: EUR 38,94

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Geschenk in letzter Sekunde?
Amazon.de Geschenkgutscheine zu Weihnachten: Zum Ausdrucken | Per E-Mail

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: S. FISCHER; Auflage: 2 (18. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100488210
  • ISBN-13: 978-3100488213
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.409 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»leicht geschriebener und leicht zu lesender, aber kein leichtgewichtiger Roman, der sich letztendlich dem Problem widmet, wie man zu dem geworden ist, der man ist.«
Christoph Schröder, Spiegel Online, 30.10.2013

»Eine starke, heitere Gelassenheit gegenüber dem Leben und dem Tod spricht aus diesem wunderschönen, poetischen Roman.«
Jörg Magenau, taz. die tageszeitung, 31.10.2013

»hat alle Elemente des romantischen Taumels und des Fantastischen, befreit [Maron] aber zum Glück nicht von ihrer gewohnt erfrischenden Schärfe des Gedankens und der Formulierung.«
Iris Radisch, Die Zeit, 31.10.2013

»eine lebenskluge, teils auch satirische Erzählung von einer Frau und ihrem Umgang mit der Vergangenheit.«
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 29.11.2013

»schwere Themen, federleicht behandelt.«
Cornelia Zetzsche, Südwestrundfunk, SWR 2, 1.12.2013

»Kluge Lakonie, kitschfreie Sentimentalität, ein lässiges, im Alltag geerdetes Reflektieren.«
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 29.10.2013

»ein literarisches Kunststück auf höchstem Niveau.«
Helge Malchow, Süddeutsche Zeitung (Bücher des Jahres), 30.11.2013

»In ›Zwischenspiel‹ ist Maron ein gerechtes, zuweilen wohltuend grimmiges, zugleich höchst poetisches Buch gelungen«
Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung, 23.10.2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Monika Maron ist 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte u. a. die Romane ›Flugasche‹, ›Die Überläuferin‹, ›Stille Zeile sechs‹, ›Animal triste‹, ›Pawels Briefe. Eine Familiengeschichte‹, ›Endmoränen‹ und ›Ach Glück‹, außerdem mehrere Essaybände. Zuletzt erschienen die Reportage ›Bitterfelder Bogen‹ und die Essaysammlung ›Zwei Brüder‹. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003), dem Deutschen Nationalpreis (2009) und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011).

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Verwandte Medien


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marcel Winter am 3. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Einem wilden Erinnerungsreigen gleich kommt Monika Marons neuer Roman „Zwischenspiel“ daher. Maron stellt das vielleicht zentrale Thema ihres gesamten Oeuvres auch hier in den Mittelpunkt: die Erinnerung. Maron schreibt, um zu erinnern. „Zwischenspiel“ ist ein phantastisches Erinnerungsspiel, das um die großen existenziellen Fragen kreist: um Leben und Tod, um Liebe und Schuld. Anders als in ihren vorherigen Roman bedient sich Maron dieses Mal eines Kunstgriffs: Sie stellt die Handlung als große Traumsequenz in einem Park dar, in dem Lebende und Tote sich treffen, parlieren und über Existenzielles und Persönliches reflektieren.

Was realistisch anfängt - die Protagonistin Ruth ist auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Freundin und Schwiegermutter Olga, verfährt sich und landet in einem Park - wird ins Surreale, Impressionistische gehoben. Die spärliche Handlung dient hierbei als Kulisse für die Reflexionen Ruths und ihrer Gesprächspartner. Maron spielt ein phantastisches Spiel, in dem Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen und die Grenzen zwischen Leben und Tod aufgehoben werden.
Der Protagonistin begegnen auf ihrem Spaziergang durch den Park mehrere Gestalten: der Alkoholiker Bruno etwa, gleichsam der philosophische Motor, ihre verstorbene Freundin Olga und nicht zuletzt die wiederauferstandenen Margot und Erich Honecker, die ewig-gestrig ihre Meinung zum Kommunismus nicht revidiert haben. Den Tag hindurch begleitet wird die Protagonistin von einem Hund.

Der Erinnerungsreigen kulminiert schließlich in der Verlebendigung des Gemäldes „Das Begräbnis der Sardine“ von Francisco de Goya, das das Madrider Karnevalsfest als wilden Totentanz zeigt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 16. Dezember 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ruth, Protagonistin des vorliegenden Romans von Monika Maron, ergeht sich auf dem Weg zur Beerdigung ihrer kürzlich verstorbenen neunzigjährigen Freundin Olga in Erinnerungen, in denen sie sich mit ihren eigenen verschiedenen „Ichs“ konfrontiert sieht. Mutter, Schwiegertochter, Freundin oder potenzielle Ehefrau: alle Perspektiven vermischen sich zu einem nebulösen Durcheinander. Und doch suggeriert uns Monika Maron in ihrem Roman, wie die Wendungen des Lebens im einzelnen verlaufen können: diffus und von Brüchen und Abschieden gezeichnet.

Von Olga gilt es Abschied zu nehmen, der Frau, die Freundin und fast Schwiegermutter und Ratgeberin zugleich für Ruth gewesen ist.

Doch in ihren Erinnerungen an einem trüben Tag, den sie auf einer Parkbank verbringt, stehen auch Schuldgefühle, Trauer über das Vergangene und die Brüchigkeit ihrer Beziehungen, Versäumtes, Erlebtes und der Tod vor ihrem inneren Auge. Fanny, Ruths Tochter, ist längst ihren eigenen Weg gegangen. Jetzt, am Grab von Olga, würde Ruth allen wieder begegnen: Bernhard, ihrem fast - Ehemann und Vater ihrer Tochter, den sie mit einem kranken Sohn aus einer früheren Beziehung einst alleine gelassen hat. Sie denkt wie verloren an Fanny und auch an Bruno, einen Freund aus längst vergangenen Tagen.
In ihrer Erzählweise lässt Monika Maron ganze Lebensphasen wieder erstehen, und in einem bunten Reigen sieht man Ruths Leben vorbeiziehen.

Die DDR mit ihrem Denunziantentum hinter der Mauer und dem Zustand der Eingeschlossenen findet ebenso Erwähnung wie die guten und schlechten Beziehungen in verschiedenen Ehen oder Paarbeziehungen.

Geht es nicht uns allen so, dass wir verschiedene Leben durchleben?
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT am 25. November 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"Im Grunde kennt die Literatur nur zwei große Themen: Die Liebe und den Tod. Der Rest ist Mumpitz." (MRR)

In diesem Sinne ist Monika Marons neuer Roman ein gelungener - denn er umkreist eben diese beiden existenziellen Fragen. Olga, die alte Freundin der Ich-Erzählerin Ruth, ausgebildete Schauspielerin, mit fast neunzig Jahren gestorben, Mutter ihres ersten Mannes. Trauerfeiern dienen nicht nur als Beweis des Mitgefühls mit den Angehörigen, sondern auch dazu, das Leben im Zusammenhang mit dem Verstorbenen Revue passieren zu lassen.

Doch nicht nur die Aussicht, bei der Beisetzung den Vater ihrer Tochter zu treffen, verstört sie. Denn vieles haben wir in unserem Gedächtniskeller gut eingeschlossen, um Störendes zu vergessen und weiter leben zu können. Sie fragt sich, "wo die ganzen Ichs überhaupt bleiben, die man in seinem Leben war und denen man das letzte immerhin verdankt?"

Als sie am Tag des Begräbnisses erwacht, verschwimmen ihr die Buchstaben vor den Augen, ihre Wahrnehmung ist getrübt. Ruth, unlängst sechzig geworden, hadert mit der eigenen Sterblichkeit. Auf dem Weg zum Friedhof in der Nähe von Pankow verfährt sie sich und gelangt stattdessen in einen Park, der sich als ein ziemlich verwunschener Ort herausstellt und wo ihr für den Rest dieses Tages Tote und Lebende erscheinen, skurrile Szenen entstehen, in denen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen - einzig real ein ihr zugelaufener Hund.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden