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Zwischenspiel: Roman
 
 

Zwischenspiel: Roman [Kindle Edition]

Monika Maron
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Monika Marons mit großer Klugheit und viel Witz erzählter Roman kreist um existentielle Fragen. Als Ruth am Tag von Olgas Begräbnis erwacht, verschwimmen die Buchstaben vor ihren Augen, und eine Wolke zieht rückwärts. Etwas an ihrer Wahrnehmung hat sich verändert. Ruth verfährt sich auf dem Weg zum Friedhof und gelangt in einen Park, in dem ihr Tote und Lebende erscheinen – ein Selbstgespräch in Szenen und Bildern, in dem Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen.

Mit großer Leichtigkeit fragt dieser so tiefgründige wie humorvolle und phantastische Roman nach den Konsequenzen von Entscheidungen. Gibt es ein Leben ohne Schuld? Wäre ein anderer Weg möglich gewesen?

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Monika Maron ist 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte u. a. die Romane ›Flugasche‹, ›Die Überläuferin‹, ›Stille Zeile sechs‹, ›Animal triste‹, ›Pawels Briefe. Eine Familiengeschichte‹, ›Endmoränen‹ und ›Ach Glück‹, außerdem mehrere Essaybände. Zuletzt erschienen die Reportage ›Bitterfelder Bogen‹ und die Essaysammlung ›Zwei Brüder‹. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003), dem Deutschen Nationalpreis (2009) und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011).

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 862 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Fischer E-Books; Auflage: 1 (23. Oktober 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00COWO3WI
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #71.585 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Marons phantastisches Erinnerungsspiel 3. Januar 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Einem wilden Erinnerungsreigen gleich kommt Monika Marons neuer Roman „Zwischenspiel“ daher. Maron stellt das vielleicht zentrale Thema ihres gesamten Oeuvres auch hier in den Mittelpunkt: die Erinnerung. Maron schreibt, um zu erinnern. „Zwischenspiel“ ist ein phantastisches Erinnerungsspiel, das um die großen existenziellen Fragen kreist: um Leben und Tod, um Liebe und Schuld. Anders als in ihren vorherigen Roman bedient sich Maron dieses Mal eines Kunstgriffs: Sie stellt die Handlung als große Traumsequenz in einem Park dar, in dem Lebende und Tote sich treffen, parlieren und über Existenzielles und Persönliches reflektieren.

Was realistisch anfängt - die Protagonistin Ruth ist auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Freundin und Schwiegermutter Olga, verfährt sich und landet in einem Park - wird ins Surreale, Impressionistische gehoben. Die spärliche Handlung dient hierbei als Kulisse für die Reflexionen Ruths und ihrer Gesprächspartner. Maron spielt ein phantastisches Spiel, in dem Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen und die Grenzen zwischen Leben und Tod aufgehoben werden.
Der Protagonistin begegnen auf ihrem Spaziergang durch den Park mehrere Gestalten: der Alkoholiker Bruno etwa, gleichsam der philosophische Motor, ihre verstorbene Freundin Olga und nicht zuletzt die wiederauferstandenen Margot und Erich Honecker, die ewig-gestrig ihre Meinung zum Kommunismus nicht revidiert haben. Den Tag hindurch begleitet wird die Protagonistin von einem Hund.

Der Erinnerungsreigen kulminiert schließlich in der Verlebendigung des Gemäldes „Das Begräbnis der Sardine“ von Francisco de Goya, das das Madrider Karnevalsfest als wilden Totentanz zeigt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus der Gegenwart gefallen 25. November 2013
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
"Im Grunde kennt die Literatur nur zwei große Themen: Die Liebe und den Tod. Der Rest ist Mumpitz." (MRR)

In diesem Sinne ist Monika Marons neuer Roman ein gelungener - denn er umkreist eben diese beiden existenziellen Fragen. Olga, die alte Freundin der Ich-Erzählerin Ruth, ausgebildete Schauspielerin, mit fast neunzig Jahren gestorben, Mutter ihres ersten Mannes. Trauerfeiern dienen nicht nur als Beweis des Mitgefühls mit den Angehörigen, sondern auch dazu, das Leben im Zusammenhang mit dem Verstorbenen Revue passieren zu lassen.

Doch nicht nur die Aussicht, bei der Beisetzung den Vater ihrer Tochter zu treffen, verstört sie. Denn vieles haben wir in unserem Gedächtniskeller gut eingeschlossen, um Störendes zu vergessen und weiter leben zu können. Sie fragt sich, "wo die ganzen Ichs überhaupt bleiben, die man in seinem Leben war und denen man das letzte immerhin verdankt?"

Als sie am Tag des Begräbnisses erwacht, verschwimmen ihr die Buchstaben vor den Augen, ihre Wahrnehmung ist getrübt. Ruth, unlängst sechzig geworden, hadert mit der eigenen Sterblichkeit. Auf dem Weg zum Friedhof in der Nähe von Pankow verfährt sie sich und gelangt stattdessen in einen Park, der sich als ein ziemlich verwunschener Ort herausstellt und wo ihr für den Rest dieses Tages Tote und Lebende erscheinen, skurrile Szenen entstehen, in denen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen - einzig real ein ihr zugelaufener Hund.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenslinien..... 16. Dezember 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Ruth, Protagonistin des vorliegenden Romans von Monika Maron, ergeht sich auf dem Weg zur Beerdigung ihrer kürzlich verstorbenen neunzigjährigen Freundin Olga in Erinnerungen, in denen sie sich mit ihren eigenen verschiedenen „Ichs“ konfrontiert sieht. Mutter, Schwiegertochter, Freundin oder potenzielle Ehefrau: alle Perspektiven vermischen sich zu einem nebulösen Durcheinander. Und doch suggeriert uns Monika Maron in ihrem Roman, wie die Wendungen des Lebens im einzelnen verlaufen können: diffus und von Brüchen und Abschieden gezeichnet.

Von Olga gilt es Abschied zu nehmen, der Frau, die Freundin und fast Schwiegermutter und Ratgeberin zugleich für Ruth gewesen ist.

Doch in ihren Erinnerungen an einem trüben Tag, den sie auf einer Parkbank verbringt, stehen auch Schuldgefühle, Trauer über das Vergangene und die Brüchigkeit ihrer Beziehungen, Versäumtes, Erlebtes und der Tod vor ihrem inneren Auge. Fanny, Ruths Tochter, ist längst ihren eigenen Weg gegangen. Jetzt, am Grab von Olga, würde Ruth allen wieder begegnen: Bernhard, ihrem fast - Ehemann und Vater ihrer Tochter, den sie mit einem kranken Sohn aus einer früheren Beziehung einst alleine gelassen hat. Sie denkt wie verloren an Fanny und auch an Bruno, einen Freund aus längst vergangenen Tagen.
In ihrer Erzählweise lässt Monika Maron ganze Lebensphasen wieder erstehen, und in einem bunten Reigen sieht man Ruths Leben vorbeiziehen.

Die DDR mit ihrem Denunziantentum hinter der Mauer und dem Zustand der Eingeschlossenen findet ebenso Erwähnung wie die guten und schlechten Beziehungen in verschiedenen Ehen oder Paarbeziehungen.

Geht es nicht uns allen so, dass wir verschiedene Leben durchleben?
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Langweilig und wirr!
Wirres Buch bei dem man ständig darauf wartet, dass es endlich los geht.
Habe es zu Ende gelesen, da ich schon mehr als die Hälfte hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von S. Rockenfeller veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen eintauchen in eine fremde Welt...
Es ist das erste Buch von Monika Maron, das ich gelesen habe, da ich schon viel von dieser Schriftstellerin gehört hatte und neugierig geworden bin. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Bücherwürmchen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessantes Buch und interessantes Hörbuch!
Habe es als Geschenk an eine Freundin geschickt, die - wie ich - sehr anspruchsvoll ist, was Literatur betrifft. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sonnentanz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen eine Geschichte
Eine etwas andere Geschichte. Wer Spannung erwartet, liegt falsch. Aber die Geschichte zeigt neue, etwas mystische Blickwinkel auf. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ursel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Roman wie ein impressionistisches Gemälde
Einem impressionistischen Gemälde gleich hat die in der DDR aufgewachsene und seit 1988 in der BRD lebende Schriftstellerin Monika Maron ihren neuen Roman komponiert. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Verwirrend
Offen gestanden, weiß ich nicht, was Monika Maron uns mit diesem Roman sagen will. Ich habe alle ihre Bücher gelesen, fand die meisten wirklich gut bis sehr gut, aber... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Billi Baloo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Im "Erinnerungskeller" oder: "Die Verwandlung des Alltäglichen in...
Träume begleiten unsere Nächte und erscheinen uns zuweilen so deutlich wie die Realität. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von HG veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zwischenspiel
letztendlich- die Apokalypse ist verstörend am Ende des Buches-der Mut , die Hoffnung, die Erkenntnis: jedem selbst obliegt es, in einem offenen System bei sich selbst zu... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von luise winkler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein virtuoses Buch!
Die ersten Seiten führen den Leser sachte und leicht wie in einen Tanz hinein, der bereits einige Seiten weiter zu einem wilden Reigen wird, dem man sich nicht entziehen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Isabell Gehlen veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Schuld muss nicht bleiben
Die Autorin stellt uns eine Geisterwelt vor, die in ihrem Finale in einem Hexensabbat endet. Die Hinwendung an Tote und Dämonen ergibt sich unweigerlich aus der Abkehr von... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von JostP.Lukas veröffentlicht
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