Pressestimmen
"Myra Cakan, mindestens so abgedreht wie King John Shirley, wird in eingeweihten Kreisen längst als hiesige Kronprinzessin gehandelt." (Ira Panic, Hamburger Morgenpost)
Kurzbeschreibung
Der tolldreiste Luke Harrison macht sich auf die Suche nach einem sagenhaften Claim. Die Gelegenheit, seine Feindschaft mit dem mächtigen Handelsherrn Gharf von Ganymed aufzufrischen ...Luke Harrison, Glücksspieler, Pilot und Abenteurer, strandet auf dem abgelegenen Minenplaneten Proxima Centauri V. Da er irgendwie seine chronisch leeren Taschen füllen muss, lässt er sich von der mysteriösen Lorraine DeVille anheuern, einen Siriten namens Kharf-Lin zu finden, Partner ihres verschwundenen Onkels Jack.
Von wegen Familienzusammenführung - Luke ist der nichts ahnende Köder auf der Jagd nach dem sagenhaften Claim des siritischen Prospektors. Und wie bei jedem lukrativen Geschäft in der Galaxis ist sein alter Feind Handelsherr Gharf mit von der Partie ..."Myra Cakan, mindestens so abgedreht wie King John Shirley, wird in eingeweihten Kreisen längst als hiesige Kronprinzessin gehandelt." (Ira Panic, Hamburger Morgenpost)"Ich wollte gerade meine kleine Automatik ziehen, als ein schabendes Geräusch aus dem Cockpit des Bootes drang. Ich spürte, wie sich meine Nackenhaare aufrichteten. Mit einem Knacken, das mir in den Ohren dröhnte, entsicherte ich die Waffe. Da war es wieder, als ob ein Nagel über Glas kratzte, ein ekelhaftes, nervtötendes Geräusch.
Meine Automatik im Anschlag hechtete ich durch die Schleuse, als mich ein leichter Luftzug streifte. Ich wirbelte herum. Nichts, nur dieses seltsame Schaben. Ich trat noch einen Schritt vorwärts - ein lautes Klirren. Diesen kritischen Moment suchte sich die Notbeleuchtung aus, um nach einem hektischen Flackern endgültig zu erlöschen. Ich presste mich mit dem Rücken an die Schleuse und hielt den Atem an - absolute Stille. Ich wagte nicht mich zu bewegen. Etwas war mit mir im gleichen Raum und in der Dunkelheit nahm es in meiner Vorstellung die grässlichsten Formen an ...Myra Cakan, geboren an Halloween, studierte Schauspiel und Musik. Sie schreibt Fiction, Hörspiele und Drehbücher.
Von wegen Familienzusammenführung - Luke ist der nichts ahnende Köder auf der Jagd nach dem sagenhaften Claim des siritischen Prospektors. Und wie bei jedem lukrativen Geschäft in der Galaxis ist sein alter Feind Handelsherr Gharf mit von der Partie ..."Myra Cakan, mindestens so abgedreht wie King John Shirley, wird in eingeweihten Kreisen längst als hiesige Kronprinzessin gehandelt." (Ira Panic, Hamburger Morgenpost)"Ich wollte gerade meine kleine Automatik ziehen, als ein schabendes Geräusch aus dem Cockpit des Bootes drang. Ich spürte, wie sich meine Nackenhaare aufrichteten. Mit einem Knacken, das mir in den Ohren dröhnte, entsicherte ich die Waffe. Da war es wieder, als ob ein Nagel über Glas kratzte, ein ekelhaftes, nervtötendes Geräusch.
Meine Automatik im Anschlag hechtete ich durch die Schleuse, als mich ein leichter Luftzug streifte. Ich wirbelte herum. Nichts, nur dieses seltsame Schaben. Ich trat noch einen Schritt vorwärts - ein lautes Klirren. Diesen kritischen Moment suchte sich die Notbeleuchtung aus, um nach einem hektischen Flackern endgültig zu erlöschen. Ich presste mich mit dem Rücken an die Schleuse und hielt den Atem an - absolute Stille. Ich wagte nicht mich zu bewegen. Etwas war mit mir im gleichen Raum und in der Dunkelheit nahm es in meiner Vorstellung die grässlichsten Formen an ...Myra Cakan, geboren an Halloween, studierte Schauspiel und Musik. Sie schreibt Fiction, Hörspiele und Drehbücher.
Über den Autor
Myra Çakan, geboren an Halloween, studierte Schauspiel und Musik. Sie schreibt Fiction, Hörspiele und Drehbücher. Bei Ariadne erschien ihr Cyberpunk-Roman "When The Music's Over" (SF Social Fantasies 2045) sowie Luke Harrisons erstes Weltraumabenteuer "Begegnung in der High Sierra" (Nachtbrenner 3002).
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
"Ich wollte gerade meine kleine Automatik ziehen, als ein schabendes Geräusch aus dem Cockpit des Bootes drang. Ich spürte, wie sich meine Nackenhaare aufrichteten. Mit einem Knacken, das mir in den Ohren dröhnte, entsicherte ich die Waffe. Da war es wieder, als ob ein Nagel über Glas kratzte, ein ekelhaftes, nervtötendes Geräusch.
Meine Automatik im Anschlag hechtete ich durch die Schleuse, als mich ein leichter Luftzug streifte. Ich wirbelte herum. Nichts, nur dieses seltsame Schaben. Ich trat noch einen Schritt vorwärts - ein lautes Klirren. Diesen kritischen Moment suchte sich die Notbeleuchtung aus, um nach einem hektischen Flackern endgültig zu erlöschen. Ich presste mich mit dem Rücken an die Schleuse und hielt den Atem an - absolute Stille. Ich wagte nicht mich zu bewegen. Etwas war mit mir im gleichen Raum und in der Dunkelheit nahm es in meiner Vorstellung die grässlichsten Formen an ...
Meine Automatik im Anschlag hechtete ich durch die Schleuse, als mich ein leichter Luftzug streifte. Ich wirbelte herum. Nichts, nur dieses seltsame Schaben. Ich trat noch einen Schritt vorwärts - ein lautes Klirren. Diesen kritischen Moment suchte sich die Notbeleuchtung aus, um nach einem hektischen Flackern endgültig zu erlöschen. Ich presste mich mit dem Rücken an die Schleuse und hielt den Atem an - absolute Stille. Ich wagte nicht mich zu bewegen. Etwas war mit mir im gleichen Raum und in der Dunkelheit nahm es in meiner Vorstellung die grässlichsten Formen an ...
Auszug aus Luke Harrison - Weltraumabenteurer. Zwischenfall an einem regnerischen Nachmittag von Myra Cakan. Copyright © 2000. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Ich wollte gerade meine kleine Automatik ziehen, als ein schabendes Geräusch aus dem Cockpit des Bootes drang. Ich spürte, wie sich meine Nackenhaare aufrichteten. Mit einem Knacken, das mir in den Ohren dröhnte, entsicherte ich die Waffe. Da war es wieder, als ob ein Nagel über Glas kratzte, ein ekelhaftes, nervtötendes Geräusch. Meine Automatik im Anschlag hechtete ich durch die Schleuse, als mich ein leichter Luftzug streifte. Ich wirbelte herum. Nichts, nur dieses seltsame Schaben. Ich trat noch einen Schritt vorwärts - ein lautes Klirren. Diesen kritischen Moment suchte sich die Notbeleuchtung aus, um nach einem hektischen Flackern endgültig zu erlöschen. Ich presste mich mit dem Rücken an die Schleuse und hielt den Atem an - absolute Stille. Ich wagte nicht mich zu bewegen. Etwas war mit mir im gleichen Raum und in der Dunkelheit nahm es in meiner Vorstellung die grässlichsten Formen an. Ich kam zu dem Entschluss, dass ich mich nicht bis in alle Ewigkeit an dem Schott festhalten konnte, und tastete nach dem Gegenstand, gegen den ich gestoßen war. Glatt und zylindrisch, der Stickstofftank eines Siriten. Ohne nachzudenken hob ich ihn auf. Wieder hörte ich das Geräusch, diesmal bedrohlich nah, als Stahlklammern mein Bein umfassten. Und wie um die Dramatik der Situation zu untermalen schalteten sich die Leuchtröhren wieder ein und tauchten das Cockpit in unheimliches Licht. "Nhingss", wisperte eine Stimme, die aus einem tiefen Grab zu kommen schien. Großer Raum, dieser Kharf-Lin war wirklich in Schwierigkeiten. Ich hielt das Saugröhrchen des Tanks an seinen rudimentären Rüssel. Er sog gierig den reinen Stickstoff ein und die großen, stumpfen Facettenaugen belebten sich etwas. Ich hatte nie zuvor einen Siriten ohne Gesichtsmaske gesehen, doch ich konnte in diesem Augenblick keinen Abscheu über sein abstoßendes Insektengesicht empfinden. Hier war eine verdammt krumme Sache gelaufen, und ich war nicht einmal sicher, ob der Sirite nicht meinetwegen dran glauben musste. "Terraner." Er sprach Intergalakt, die Raumfahrersprache. "Hör mir zu, Terraner." Er hustete und ich reichte ihm noch einmal das Röhrchen. "Ich bin betrogen worden, von meinem eigenen Volk betrogen." "Du bist Prospektor?", fragte ich. "Ssie alle wollen meinen Claim", er kicherte trocken, "doch ssie wissen nicht, was ssie wollen." Ein erneuter Hustenanfall ließ ihn erschöpft innehalten. "Und ssie werden es nie bekommen", fuhr er keuchend fort. "Du bist anders, Terraner, du weißt." Er umklammerte schmerzhaft mein Handgelenk. "Du ssollst es besitzen." Mühsam richtete er sich auf und zog eine Kette unter seinem Umhang vor. "Nimm", er legte mir einen kapselförmigen Anhänger in die Hand und schloss meine Finger darum. "Angh-Nharff", flüsterte er und seine fremdartigen Augen trübten sich. "Angh-Nharff, Knignelh", erwiderte ich. Gute Heimkehr, Freund. Ich weiß nicht, wie viel Zeit verging, für den toten Siriten war Zeit ohnehin nicht mehr von Bedeutung. So fern von seiner heißen Doppelsonne, von den eigenen Leuten verkauft. Die Kapsel fühlte sich in meiner Hand merkwürdig vertraut an. Fast wie von selbst öffnete sie sich. "Bei den Sonnenwinden der Galaxis!" Ehrfürchtig betrachtete ich das Vermächtnis des siritischen Prospektors. Nur einmal in meinem Leben hatte ich Vergleichbares gesehen: Marsport, am Hals eines ungewöhnlichen Mädchens, ein Schwingkristall von außergewöhnlichem Feuer und atemberaubender Klarheit. Die Faszination, die von so einem Stein ausging, hatte nichts mit seinem Wert zu tun, Schwingkristalle haben ihre eigenen Gesetze. Und dieser hier war reine Magie. Es war ein Leitstein.