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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
deutsche Bilanz,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zwischenbilanz. Eine Jugend in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Zwischenbilanz ist das autobiographische Werk von Günter de Bruyn und trägt den Untertitel "Eine Jugend in Berlin". Es ist eine interessante Familien- und Entwicklungsgeschichte, in der sich zugleich die Geschichte dieser Zeit wiederspiegelt, von der Weimarer Republik über das Dritte Reich bis in die Nachkriegsjahre in der DDR. Es fängt mit fpolgenden Zeilen an: "Mit 80 gedenke ich, Bilanz über mein Leben zu ziehen; die Zwischenbilanz, die ich mit sechzig ziehe, soll eine Vorübung sein." Er beschreibt recht anschaulich welch Kräfte auf die Heranwachsenden einwirken und beeinflussen und die schließlich in Desillusion endet. Eine sehr interessante Autobiographie, deren Fortsetzung in dem Buch "Vierzig Jahre - Ein Lebensbericht" zu finden ist. Allgemein ein anschauliches Stück Zeitgeschichte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ehrlicher Bericht über das eigene Leben in der DDR,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zwischenbilanz / Vierzig Jahre / Das Erzählte Ich: 3 Bde. (Gebundene Ausgabe)
Günther de Bruyns zweiter autobiographischer Band "Vierzig Jahre" fasziniert durch seine sehr ehrliche und schnörkellose Art, sein Leben in der DDR zu schildern. Es entstand, nachdem er Einsicht in seine Stasiakten nehmen konnte, die ihm in bitterster Weise sein Verhalten und Wirken aus DDR-Sicht bezeugen. Es scheint, als hätte de Bruyn nach der Stasi-Lektüre eine Auseinandersetzung mit sich selbst gesucht und beschlossen, dies in dem zweiten Lebensbericht zu versuchen. Er kannte Autoren, die in den Westen geflüchtet sind - er selbst hätte durch genehmigte Reisen viele Möglichkeiten dazu gehabt, ist jedoch in der DDR geblieben und sucht nach Antworten, weshalb eigentlich. Spannend sein erstes Verhalten des bloss nicht Auffallenwollens bis hin zu Erkenntnis, dass es Mittel und Wege gibt, sich das herrschende System zunutze zu machen für eigene Interessen und das alte Regime mit eigenen Waffen zu schlagen. De Bruyn ist in der Runde um Christa Wolff um eine Veränderung im Staat bemüht und war nicht euphorisch, als die Wende dann plötzlich da war. Als "Wessi" ist es sehr spannend, de Bruyns Sichtweise kennenzulernen und das DDR-Leben besser kennenzulernen und nicht pauschal zu verurteilen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Muß für alle Geschichtsinteressierten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zwischenbilanz. Eine Jugend in Berlin (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr persönliches Buch, ein sehr schönes Buch, ein sehr interessantes Buch. Gut lesbar und informativ. Eine gute Möglichkeit für junge LeserInnen sich über die Jugend in der deutschen Vergangenheit zu informieren.
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