Kurzbeschreibung
Aus dem Inhalt: Literarische und außerliterarische Realität - Das kartesianisch-newtonische Weltbild - Das holographische Weltbild - Darstellung und Interpretation von Hermann Kasacks Roman
Die Stadt hinter dem Strom - Chaos und Fraktale als Strukturelemente.
Umschlagtext
Den Bereich der Literaturwissenschaften überschreitend, werden die Verbindungen nachgezeichnet zwischen dem neuen Weltbild der Naturwissenschaftler und der literarischen Produktion des deutschen Schriftstellers Hermann Kasack. Die gegenwärtige Omnipräsenz von Krisen ähnelt auffällig dem Zeitgeist und -bewußtsein der Generation Kasacks; gleichzeitig zeigen die Naturwissenschaften in der Folge von Einstein, Heisenberg et al. derzeitig eine elementare Abkehr vom kartesianisch-newtonschen Weltbild und eine Hinwendung zu mystisch-religiös beeinflußten Denkarten. Diese Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Taoismus und Buddhismus einerseits und z.B. Bohms
Modell der Holobewegung, Silers
Neurokosmologie, Sheldrakes
Morphischer Resonanz oder Gleicks
Chaostheorie andererseits verhelfen zu einem völlig neuen Verständnis von Kasacks literarischem Werk.