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P.S. Ich liebe Dich und Für immer vielleicht hießen Aherns Weltbestseller, mit denen das Genre Liebesroman endgültig im Internetzeitalter angekommen ist. Es sind Collagen aus E-Mails, Erzählstrecken und leichten Dialogen. Ahern schreibt nicht ganz so bissig wie mitunter Gaby Hauptmann und ist nicht ganz so sehr mit Body-Mass-Index und anderen Problemen der "Thirtysomething" beschäftigt wie Ildiko von Kürthy.
Aherns dritter Roman führt uns in ein verschlafenes Dorf, in dem das magische Irland weiterzuleben scheint. Elizabeth ist inzwischen 35 und lebt zusammen mit Luke, dem 6-jährigen Neffen ihrer alkoholkranken Schwester. Streng zu sich selbst und ihrer Umwelt, versucht sie, das tägliche Leben zu meistern und die Vergangenheit zu vergessen -- die Kindheit, die keine war, die Mutter, die die Familie verließ, und den Vater, der noch immer darauf wartet, dass sie zurückkehrt. Als Kind wurde sie zur Mutter für ihre kleine Schwester: Lachen, Spielen und Kindsein waren schnell verlernt. Doch dann kommt der Tag, an dem der stille und zurückgezogene Luke einen neuen Freund bekommt: Ivan, zunächst unsichtbar für die anderen, scheint nicht von dieser Welt und ganz damit beschäftigt, Spaß und Lebensfreude bei all denjenigen zu verbreiten, die viel zu wenig davon haben.
Irgendwann kann sich auch Elizabeth seinem Charme nicht mehr entziehen -- und auch für sie wird er sichtbar. Durch ihn lernt sie wieder, dass man albern sein, verrückte Sachen machen und Spaß am Leben haben kann. Und auch Ivan entdeckt etwas Neues: dass er mehr als bloße Zuneigung für einen Menschen empfinden kann.
Bei deutschen Lesern mit romantischer Neigung stehen Irland-Romane hoch im Kurs -- nicht nur der Erfolg einer Maeve Binchy steht dafür. Neu ist an diesem Roman das Magische, das der Liebesgeschichte einen anderen Charakter gibt und gerade Irlandfans begeistern dürfte. Erfreulicherweise hat damit auch die E-Mail- und SMS-Dichte im Vergleich zu den Vorgängerbänden rapide abgenommen. Ahern gelingt wieder ein starkes Stück Gefühlsliteratur, das einen charmanten Weg zeigt, wie die Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit und ein echter Neubeginn gelingen können. --Henrik Flor, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
...das Buch ist alles andere als kitschig oder trivial, sondern Ausdruck einer Sehsucht, die Grenzen überschreitet und deutlich macht, dass es manchmal für einen selbst wichtig wird, den "Kopf zur Seite zu legen" und dem Gefühl zu folgen. Denn nur wer fühlt ist Mensch. -- literature.de, 24.2.2006 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Sie hat wieder einmal einen wunderschönen Roman geschrieben. Wie schon bei ihren vorherigen Geschichten habe ich mit der Heldin geweint, gelacht und mitgebangt. Cecelia Ahern hat einfach die besondere Gabe, den Leser in die (Gefühls-)Welt ihrer Charaktere eintauchen zu lassen!
Nach Tod eines geliebten Menschen und einer unerfüllten Sandkastenliebe geht es nun um imaginäre Freunde und die Kraft, die man hat, wenn man nur wagt zu glauben. Ahern schafft es, aus jedem Thema etwas Besonderes zu zaubern!
Ich kann dieses Buch aus vollstem Herzen empfehlen und wünsche viele vergnügliche Lesestunden!
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