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Zwischen Himmel und Erde. Das Balkonbuch
 
 
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Zwischen Himmel und Erde. Das Balkonbuch [Gebundene Ausgabe]

Irmela Hannover
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 215 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 auflage (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352006334
  • ISBN-13: 978-3352006333
  • Größe und/oder Gewicht: 24,7 x 17,5 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 489.730 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Irmela Hannover
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Glck: Gedanken, Tips und Anregungen einer passionierten Balkong„rtnerin
Der Siegeszug des st„dtischen Balkons begann bereits in den Grnderjahren des 19. Jahrhunderts. Anf„nglich noch ein Privileg brgerlicher Schichten, avancierte der zwischen Himmel und Erde h„ngende Ersatzgarten schon bald zu einer Massenerscheinung an Mietskasernen und modernen Zeilenbauten. W„hrend in Kriegszeiten auf Balkonen sogar Obst- und Gemseanbau betrieben wurde, bringt der urbane Mensch von heute eine erstaunliche Vielfalt auf seinem Balkon hervor: Im Bild unserer St„dte wechseln verwaiste Fassaden mit berbordenden Geranienzuchten, liebevoll gehegte Terrakottakbel mit tristen Plastikk„sten und Holzballustraden mit klinisch weiáen Satellitenschsseln. Freud und Leid im Kampf mit Torfs„cken, Erdballen und Blattl„usen schildert die passionierte Balkong„rtnerin Irmela Hannover in diesem chronologisch angelegten Balkontagebuch.
Mit viel Witz und Hintersinn erz„hlt sie vom Leben in Balkonien, gibt Tips un d Anregungen zum Umgang mit Pflanzen, Wetter und Sch„dlingen. Die zahlreichen groáformatigen Fotografien besonders sch”ner und kurioser Exemplare der Gattung "Balkon" machen diesen aufwendig gestalteten Band zu einem idealen Geschenk fr leidenschaftliche Balkonbewohner. Er eignet sich aber ebensogut als Danke-sch”n fr Nachbarn oder Freunde, die in der Urlaubszeit das Blumengieáen bernommen haben - und als Anregung fr die Hter verwaister Balkone im Haus gegenber ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für den Winter auf dem Sofa 12. November 2007
Von Robin
Format:Gebundene Ausgabe
Leider wird man oft erst dann auf ein gutes Buch aufmerksam, wenn es schon verramscht wird. So ging es mir mit "Zwischen Himmel und Erde", und ich kann nur sagen: Balkonfreunde, greift zu, solange es noch Exemplare gibt!

Schade, dass dieses Buch bald nicht mehr lieferbar sein wird, denn es füllt eine echte Marktlücke: Unterhaltsam geschriebene Erlebnisberichte (im Bibliotheksjargon "Plaudereien" genannt) für Hobbygärtner gibt es viele, doch nur eines, das sich mit den Freuden und Nöten des Gärtnerns auf dem Balkon beschäftigt.

Das Buch ist in zwölf Kapitel aufgeteilt, für jeden Monat eins. In jedem Kapitel erzählt die Autorin, was sie im betreffenden Monat auf ihrem Balkon so gemacht hat, dann folgt ein historischer Abschnitt über die Entwicklung der Balkone in der städtischen Architektur. Das ist beileibe nicht trocken, sondern spannend und unterhaltsam geschrieben und hilft einem, sich manche Bausünden zu erklären, die man in den heutigen Innenstädten sieht, z.B. die vielen Balkone, die so unwirtlich sind, dass sie nur zum Wäschetrocknen genutzt werden.

Was die Erfahrungen der Autorin mit dem Einkaufen, Pflanzen, Gießen und Düngen, sowie dem Ungeziefer angeht: ja, genau so ist es! Ob gedankenlose Balkonbücher ("verwenden Sie lehmige Gartenerde"), fanatische Ökos, die nur Wildblumen gelten lassen (und natürlich alle im Häuschen mit Garten leben) oder Gartenkataloge mit retuschierten Hochglanzbildern - sie alle kriegen ihr Fett weg, und das auf überaus amüsante Weise. Und die Autorin fragt sich, ob nicht der oft belächelte Balkongärtner sorgsamer mit der Natur umgeht als die zigte junge Familie, die aufs Land zieht und wieder ein Stück Natur fürs Eigenheim verbraucht.

Die zahlreichen Fotos zeigen keine aufgemotzten Pflanzenkombinationen wie in den üblichen Gartenzeitschriften und -büchern, sondern den Balkon der Autorin, sowie viele andere Stadtbalkone, und das Ganze kommt einem plötzlich irgendwie machbar vor.

Jetzt, wo es auf dem Balkon nichts mehr zu tun gibt, kann man gemütlich auf dem Sofa dieses Buch lesen. Auch als Geschenk für Balkonbesitzer ist es prima geeignet!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich, so ahnt der gemeine Balkonbesitzer, gibt es im Januar nicht viel zu tun auf der wenige Quadratmeter umfassenden steinernen Freifläche, wo unzählige Terrakottatöpfe dahinvegetieren und auf den frische Erde und neue Blumensetzlinge bringenden Frühling warten. Doch weit gefehlt: Auch das Balkonjahr dauert zwölf Monate. Und darum werden die Gartenhandschuhe schon im Januar übergestülpt. Über die grüne Privatlunge der Städter, dem gehegten und gepflegten hortus conclusus, geht es in dem Buch von Irmela Hannover. "Zwischen Himmel und Erde" schildert in vielerlei Anekdoten die Pflanz-Erfahrungen der passionierten Balkongärtnerin in luftiger Höhe und zeigt parallel die historische Entwicklung des Altans, wie er im 19. Jahrhundert noch genannt wurde, seit der Antike auf.

Mit einer schier unerschöpflichen Energie, die auch durch orkanartige Sturmböen, wasserfallartige Regengüsse und -schlimmer noch - reichliche zähe Pflanzenschädlinge - nicht gemindert wird, kultiviert Irmela Hannover mitten in Köln mehrere Balkone ihrer Dachwohnung. Sie hat Glück. In der so genannten "nördlichsten Stadt Italiens" blühen ihre Geranien bis tief in den Winter. Aber manchmal versagt ihr grüner Finger - wenn sie zum Beispiel anstrebt, Zucchini auf dem Balkon pflanzen zu wollen. Da nützt ihr ganzes botanisches Wissen nichts - da sind einfach die Grenzen des urbanen Luftgartens. Aber als passionierte Amateurgärtnerin, macht sie von Anfang an klar, dass man eine immense Frustrationstoleranz benötigt.

Sie macht Zugeständnisse: Nicht nur, dass sie sich für ein Stiefmütterchen im Gartenmarkt entscheidet, nein, auch die Sukkulenten, die sie bisher als spießigen Pflanzenschmuck verschmäht hat, schaffen den kostbaren Eintritt "zwischen Himmel und Erde". Es ist eben, so resümiert sie, alles eine Frage des Arrangements ... Auch der erste Frühlingsgruß, die primula vulgaris wird anfangs ignoriert, da zuviel der gezwungenen Fröhlichkeit und des Eindrucks "überdimensionierter Silikonbusen ..." Selbst ihren Traum, einen Apfelbaum auf dem Balkon zu pflanzen, erfüllt sie sich. Bei der Lektüre fragt man sich zwar in diesem Moment sogleich, wie der Baum einmal Früchte tragen soll angesichts der exponierten Alleinlage. Doch wenige Wochen später ist auch die Städterin um die Erkenntnis reicher, dass zur Befruchtung ein zweites Bäumchen her muss. Also ein weiterer verführerischer Besuch im Gartencenter ... Die selbstkritische Autorin lässt sich keinesfalls beirren: "Denn das ist doch der größte Spaß beim Gärtnern, das Experimentieren und Ausprobieren, bei dem man nicht nur mit etwas Glück schöne Pflanzenbilder schafft, sondern auch einiges lernt über das Werden und Vergehen in der Natur."

Und dieses Wissen aus unzähligen Experimenten auf ihren Balkonen gibt die überzeugte Stadtbewohnerin und Gegnerin der Zersiedelung auf lebendige und amüsante Weise weiter. Ob es um Tulpomanie oder Erotik im Blumenbeet, um Wehmut angesichts malader Rosen oder unvermeidlicher Einsatz der Chemiekeule: ein Balkon scheint eine unerschöpfliche Spielwiese für Pflanzenliebhaber/innen zu sein.

Das Balkonbuch ist sowohl informative Ratgeberliteratur und abwechslungsreiche Unterhaltung - einfach ein kurzweiliger, schön bebilderter Parcours durch den blühenden "Luftgarten".

Antje Hilbert

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pebbls
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das ist ein wunderbares buch... Ein geschichtsbuch, erzaehlt aus der perspektive des balkons... Informativ, da es ungewohnte facetten der geschichte unter die lupe nimmt, die in einem normalen geschichtsbuch nicht vorkommen.
Man staunt wie lange schon die menschen dieselben freuden und noete auf ihren balkonen erleben wie sie einem heute vertraut sind, und wie politisch balkone eigentlich sind.
Wenn auch etwas spaet : empfehlung!!
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