... widdewiddewidd wies mir gefällt ... Das Buch beginnt urplötzlich mit einem Trip, irgendwo zeitlich angesiedelt in der Mitte des Buches, galoppiert Speed beseelt "Like a Rolling Stone" durch 391 Seiten und bremst sinnigerweise und mindestens genauso abrupt mit Jim Morrisons "The End" .
Also kein echter Einstieg und Ausstieg aus dem Buch, wohl aber aus Realität und Leben.
Was als Biographie angepriesen wird, entpuppt sich sich mehr und mehr als Tagebuch der Zwillinge, nur ohne die Zwänge zeitlicher Abläufe und Erhellungen über zufällig dahingeworfene Weggefährten und Zeitgenossen.
Wie im Plauderton mit guten Freunden, die um Ihre Geschichte wissen, teilen die Zwillinge mit uns eher zufällig Mithörenden bzw. Mitlesenden kurze entrückte und entrückende Ausrisse Ihres Daseins mit.
Klar, Namedropping gibts reichlich, allerdings mehr als schmückend Beiwerk: Denn das Licht sind unsere beiden Sonnengöttinnen. Niemand strahlt heller, sie sind die Mitte des Mittelpunkts.
Ein Ghostwriter hätte dem Buch an der ein oder anderen Stelle gut getan um ein wenig Ordnung in Zeit und Raum herzustellen, obwohl, das wäre den Zwillingen wohl nicht gerecht geworden, der einzige der Ordung in Buch und Leben der Zwillinge bringen könnte wäre wohl "Herr Göttle" persönlich, wie Jutta und Gisela sagen würden.
Auf jeden Fall ein Buch, eine LSDiographie, die packt und Sehnsucht weckt.
Ich hoffe, das ich mit dem Kauf dieses Buches dazu beigetragen habe, den beiden ein extra grosses Glas eingelegter Artischocken in Öl zu bunkern ...
Möge Euer Herz leicht und Eure Geldbörse schwer sein !