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Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null
 
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Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null [Taschenbuch]

Charles Seife , Michael Zillgitt
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die scheinbar unmögliche Zen-Aufgabe, ein Buch über das Nichts zu schreiben, hat ein Hintertürchen: Menschen haben seit Jahrtausenden über das Nichts diskutiert, Erfahrungen damit gesammelt und sogar Kriege darum geführt. Zwilling der Unendlichkeit vom bekannten Wissenschaftsautor Charles Seife beginnt mit der Geschichte eines modernen Kriegsschiffs, das auf Grund einer abhanden gekommenen Null mitten im Wasser völlig lahm gelegt wird, und macht dann einen großen Sprung zurück in die Vergangenheit bis mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung. Damals verbesserte irgendein Genie die traditionellen orientalischen Zählmethoden ungeheuer, indem er eine Null als Platzhalter einsetzte und damit die Geburt des Dezimalsystems einleitete, das bis zum heutigen Tag in Gebrauch ist. Von da an ging es mit der Null bergauf, und der Autor setzt sich voller Begeisterung mit ihr auseinander. Seine Synthese aus Mathematik, Geschichte und Anthropologie verführt den Leser zu einer neuen Faszination für diese problematischste aller Zahlen.

Warum hat die Kirche den Gebrauch der Null abgelehnt? Wieso haben sich Mystiker jeglicher Couleur über sie die Köpfe zerbrochen? Stimmt es, dass die Wissenschaft, wie wir sie kennen, von dieser geheimnisvollen, runden Ziffer abhängt? Zwilling der Unendlichkeit erschließt diese Fragen und lässt uns die Antworten und die damit verbundenen Probleme für unser ach so modernes Leben erforschen. Sogar das Format des Buches lässt auf die Begeisterung des Autors für dieses Thema schließen: Er beginnt mit Kapitel 0 und endet mit einem Anhang mit dem Titel "Bauanleitung für eine Wurmloch-Zeitmaschine". (Vorsicht: Schrauben Sie Ihre Hoffnungen hier nicht zu hoch!) Hier gibt es genug Diagramme und Gleichungen, um Numerophoben abzuschrecken. Aber die wirkliche Geschichte steckt in den Wechselwirkungen zwischen Künstlern, Wissenschaftlern, Mathematikern, religiösen und politischen Führern und allen anderen unter uns. Wie es scheint, haben wir tatsächlich nichts gemein. --Rob Lightner -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Eine amüsante Einführung in wichtige Teile der Mathematik und Physik im historischen Kontext, die ihren banalen Anlass transzendiert.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Begeistert durch die Leichtigkeit, mit der selbst komplexe Theorien erklärt werden.« (Süddeutsche Zeitung )

»Ein Glücksfall« (Dresdner Neueste Nachrichten )

Kurzbeschreibung

Die Zahl Null gehört zweifellos zu den schillerndsten Größen der Mathematik. So unscheinbar sie auch wirkt, so widersprüchlich ist ihr Wesen: Sie markiert die Grenze zwischen negativ und positiv, zwischen Nichts und Etwas, sie ist der Zwilling der Unendlichkeit – gleich und doch gegensätzlich. Immer wieder stand sie im Zentrum philosophischer und wissenschaftlicher Debatten, ob es sich nun um Gottesbeweise handelt, um die Relativitätstheorie oder um die These vom Urknall. Charles Seife erzählt zum ersten Mal die überaus spannende Geschichte dieser Zahl von ihren Ursprüngen als Platzhalter auf dem Abakus (der Geburt des Dezimalsystems) bis zu ihrer komplexen Rolle bei der Suche nach einer »Theory of Everything«, von ihrer Geburt im alten Babylon über ihre Vergötterung im Hinduismus bis zu ihrer Ankunft im Westen, wo sie die größten griechischen Mathematiker das Fürchten lehrte und in der Renaissance gesetzlich verboten wurde. Große Denker wie Pythagoras, Newton und Heisenberg, aber auch Kabbalisten und moderne Astrophysiker – sie alle haben versucht, die Null zu verstehen und für ihre Systeme zu nutzen. Charles Seifes Synthese aus Mathematik, Geschichte und Anthropologie verleiht dieser problematischsten aller Zahlen neue Faszination.

Klappentext

»Eine amüsante Einführung in wichtige Teile der Mathematik und Physik im historischen Kontext, die ihren banalen Anlass transzendiert.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Begeistert durch die Leichtigkeit, mit der selbst komplexe Theorien erklärt werden.«
Süddeutsche Zeitung

»Ein Glücksfall«
Dresdner Neueste Nachrichten

Umschlagtext

Zwilling der Unendlichkeit ist die faszinierende Geschichte der Zahl Null, einer radikalen Idee, die sich von Anfang an allen Konventionen entzogen hat. Nicht nur hat sie geniale Denker schier um den Verstand gebracht, es gelang und gelingt ihr auch immer wieder - bis heute -, die Fundamente der Philosophie, der Wissenschaft, der Mathematik und der Religion zu erschüttern. »Die Null ist mächtig, weil sie der Zwilling der Unendlichkeit ist. Beide sind gleich und doch gegensätzlich, Yin und Yang. Sie sind gleichermaßen paradox und beunruhigend. Die größten Fragen in Wissenschaft und Religion drehen sich um das Nichts und um die Ewigkeit, um die Leere und das Unbegrenzte, um Null und Unendlichkeit. Jeder Revolution lag eine Null zugrunde - und eine Unendlichkeit.« Aus dem Vorwort -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Charles Seife ist USA-Korrespondent des »New Scientist« und hat u. a. auch für »The Economist« und »Science« geschrieben. Zuvor studierte er Mathematik in Yale und befasste sich insbesondere mit Wahrscheinlichkeitstheorie und Künstlicher Intelligenz. Charles Seife lebt in Washington, D. C.
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