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Zwilling der Unendlichkeit. Eine Biographie der Zahl Null [Gebundene Ausgabe]

Charles Seife
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Januar 2000
Klappentext Die Zahl Null gehört zweifellos zu den schillerndsten Größen der Mathematik. So unscheinbar sie auch wirkt, so widersprüchlich ist ihr Wesen: Sie markiert die Grenze zwischen negativ und positiv, zwischen Nichts und Etwas, und nimmt in dieser Grenzfunktion Eigenschaften der beiden Seiten an, die sie eigentlich trennt. Immer wieder stand und steht die Null deshalb im Zentrum philosophischer und wissenschaftlicher Debatten, ob es sich nun um Gottesbeweise handelt, um die Relativitätstheorie oder um die These vom Urknall. In Zwilling der Unendlichkeit erzählt Charles Seife zum ersten Mal die überaus spannende Geschichte dieser Zahl von ihren Anfangen bis heute: von ihren Ursprüngen als Platzhalter auf dem Abakus bis zu ihrer komplexen Rolle bei der Suche nach einer »Theory of Everything«, von ihrer Geburt im alten Babylon über ihre Vergötterung im Hinduismus bis zu Ihrer Ankunft im Westen, wo sie die größten griechischen Mathematiker das Fürchten lehrte, in der Renaissance gesetzlich verboten und von Jesuitenmystikern gefeiert wurde. Große Denker wie Pythagoras, Newton und Heisenberg, aber auch Kabbalisten und moderne Astrophysiker - sie alle haben versucht, die Null zu verstehen und für ihre Systeme zu nutzen. Am Ende erweist sich diese Zahl als eine faszinierende, radikale Idee, die immer wieder die Konventionen ihrer Zeit durchbricht.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (1. Januar 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827003148
  • ISBN-13: 978-3827003140
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 842.105 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Die scheinbar unmögliche Zen-Aufgabe, ein Buch über das Nichts zu schreiben, hat ein Hintertürchen: Menschen haben seit Jahrtausenden über das Nichts diskutiert, Erfahrungen damit gesammelt und sogar Kriege darum geführt. Zwilling der Unendlichkeit vom bekannten Wissenschaftsautor Charles Seife beginnt mit der Geschichte eines modernen Kriegsschiffs, das auf Grund einer abhanden gekommenen Null mitten im Wasser völlig lahm gelegt wird, und macht dann einen großen Sprung zurück in die Vergangenheit bis mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung. Damals verbesserte irgendein Genie die traditionellen orientalischen Zählmethoden ungeheuer, indem er eine Null als Platzhalter einsetzte und damit die Geburt des Dezimalsystems einleitete, das bis zum heutigen Tag in Gebrauch ist. Von da an ging es mit der Null bergauf, und der Autor setzt sich voller Begeisterung mit ihr auseinander. Seine Synthese aus Mathematik, Geschichte und Anthropologie verführt den Leser zu einer neuen Faszination für diese problematischste aller Zahlen.

Warum hat die Kirche den Gebrauch der Null abgelehnt? Wieso haben sich Mystiker jeglicher Couleur über sie die Köpfe zerbrochen? Stimmt es, dass die Wissenschaft, wie wir sie kennen, von dieser geheimnisvollen, runden Ziffer abhängt? Zwilling der Unendlichkeit erschließt diese Fragen und lässt uns die Antworten und die damit verbundenen Probleme für unser ach so modernes Leben erforschen. Sogar das Format des Buches lässt auf die Begeisterung des Autors für dieses Thema schließen: Er beginnt mit Kapitel 0 und endet mit einem Anhang mit dem Titel "Bauanleitung für eine Wurmloch-Zeitmaschine". (Vorsicht: Schrauben Sie Ihre Hoffnungen hier nicht zu hoch!) Hier gibt es genug Diagramme und Gleichungen, um Numerophoben abzuschrecken. Aber die wirkliche Geschichte steckt in den Wechselwirkungen zwischen Künstlern, Wissenschaftlern, Mathematikern, religiösen und politischen Führern und allen anderen unter uns. Wie es scheint, haben wir tatsächlich nichts gemein. --Rob Lightner

Pressestimmen

»Begeistert durch die Leichtigkeit, mit der selbst komplexe Theorien erklärt werden.« (Süddeutsche Zeitung)

»Ein Glücksfall« (Dresdner Neueste Nachrichten) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
70 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch ist in Ordnung, wenn es um pure geschichtliche Fakten geht, wird aber zur Katastrophe, wann immer Herr Seife sich ein persönliches Urteil dazu erlaubt. Ja, die Menschen des Altertums kannten die Null als Ziffer nicht, aus pragmatischen (man fängt logischerweise bei 1 an zu zählen) oder aus philosophischen (die Null hat in Geometrie und Natur keine Repräsentation) Gründen. Und nein, das hat absolut nichts mit Dummheit, Furcht oder gar Hass gegenüber der Zahl 0 zu tun. Wann immer Seife solches postuliert (wahrscheinlich in dem vergeblichen Bestreben, in einem Sachbuch so etwas wie Dramatik zu entwickeln), verliert er jede Glaubwürdigkeit.

Seine Bemerkungen zu unserer "falschen" Zeitrechnung sind erst recht völlig albern. Seine Argumentation ist, da Kilometerzähler, Stoppuhren etc, bei 0 anfangen, sollte man auch bei der Jahreszählung bei 0 beginnen, und auch wenn man Äpfel und Birnen zählt soll der erste Apfel nicht mehr der erste, sondern der nullte sein. Wie bitte, was? Herrn Seife ist wohl noch gar nicht aufgefallen, dass auch Kilometerzähler und Stoppuhr nicht bei 0 zu zählen beginnen. Wenn sie eine 0 zeigen, stehen sie noch. Wenn sie das Zählen beginnen, starten sie, wie jeder normale Mensch auch, bei 1. Oh ja, Programmierer sind da eine Ausnahme, denn in den meisten Programmiersprachen beginnt die Indizierung bei 0. Das hat aber rein gar nichts mit dem völlig falschen Grund zu tun, den Seife dafür angibt (Anmerkung 8 in Kapitel 2). Wer programmiert eine Schleife mit Zähler 1 bis 9 und meint, 10 Schritte ausgeführt zu haben? Das Problem dabei wäre nicht die fehlende 0, sondern die fehlende 10. Das heißt, der eigentliche Grund wäre einfach nur Inkompetenz.
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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Informativ 6. Mai 2002
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Das Buch ist sehr gelungen.
Es beschreibt erstmal die Entstehung der Zahl, warum sie entstanden ist, wozu sie benötigt wurde und wie die Menschen ohne diese Zahl leben konnten.
Es folgen interesante Berichte über Gottesbeweise, Weltvorstellungen (Ptolemäus und Kopernikus) und die Zahl 0 in der Mathematik, nämlich Differential und Integralrechnung (=Infinitesimalrechnung). Es werden kurz die komplexen Zahlen dargestellt (mit ihnen kann man die Gleichung x²=-1 lösen), die allgemeine und spezielle Relativitätstheorie erläutert, die Quantentheorie -> was Licht überhaupt ist (Welle oder Teilchen?) und zum Schluß noch die wohl spannenste Theorie der derzeitigen Physik: die Superstring-Theorie.
Das beste jedoch ist, dass es dem Autor gelingt, diese ganzen Theorien und Sachverhalte dem Leser einfach und verständlich nahezubringen. Dass er dabei nicht zu tief ins Detail geht versteht sich von selbst, jedoch gibt er ein großes Literaturverzeichnis für Literatur an, die tiefer ins Detail geht. Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen auch wenn er sich nicht für Mathematik oder Physik interessiert.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch so ein herrliches Mathebuch... 19. Dezember 2005
Von isy3
Format:Taschenbuch
... anschaulich und einleuchtend präsentiert Charles Seife die Geschichte der Null und ihrer Zwillingsschwester, der Unendlichkeit. Diese beiden Extremistinnen des Zahlensystems sind nicht nur schwer vorstellbar, sie zerschmettern zudem fröhlich die schönsten geometrischen Leitsätze, wenn sie mit ihnen in Berührung kommen. Auf einmal ist es möglich zu beweisen, daß Winston Churchill eine Mohrrübe war. Charles Seife tut das tatsächlich im Anhang seines Buches. Es ist sehr amüsant und lehrreich.
Insbesondere die Null und die mit ihr verbundenen Vorstellung der Leere war bei den alten Griechen dermaßen unbeliebt, daß sie in ihrer auf Geometrie begründeten Mathematik sogar verboten wurde. Jahrhundertelang trat die Mathematik des Abendlandes darum auf der Stelle, bis sich von Osten kommend die Null endlich durchsetzen konnte. Dabei kommt sie uns heute so selbstverständlich vor, daß wir uns ein Leben ohne Null gar nicht mehr vorstellen können.
Dieses Buch zu einem als schwierig verschrieenen Thema ist äußerst unterhaltsam geschrieben. Es werden interessante Geschichten zu den berühmten Mathematikern früherer Zeiten erzählt, die sich mit der Null beschäftigten. Der alte Aristoteles kriegt ordentlich Fett weg und wir lernen den einen oder anderen Namen aus dem Physikunterricht in völlig neuem Zusammenhang kennen. Doch auch die Moderne kommt nicht zu kurz. Wurde doch noch im Jahr 1997 ein kompletter Flugzeugträger tagelang durch eine kleine Null lahmgelegt.
Besonders ist Charles Seife für seine wunderbaren Herleitungen und anschaulichen Beispiele zu loben.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Geschichte super, am Schluß eher lau 25. Januar 2003
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Die Geschichte der Zahl Null bis ins 19. Jahrhundert ist eine außerordentlich spannende Historie, die Darstellung strotzt vor spannenden Details und ist super zu lesen. Für mich eins der spannendsten und besten Bücher zur Geschichte des menschlichen Denkens.
Eher enttäuscht war ich über die Verknüpfung mit aktuellen Themen wie Licht, Urknall etc., das war für mich des Guten zuviel.
Da sind Bücher von Feynman um Welten besser und spannender.
Wegen der ersten drei Viertel jedoch absolut zu empfehlen.
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