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Hier geht es um den Fall eines erfolgreichen Strafverteidigers aus Chicago (Richard Gere), dessen aktueller Klient ein junger Messdiener (Edward Norton) ist, der angeklagt wird, einen katholischen Erzbischof ermordet zu haben. Der Film nutzt seine eigenen manipulativen Mittel um eine Geschichte über Manipulation zu erzählen, und wenn der Zuschauer schließlich erfährt, wer hinter den Kulissen die Fäden in der Hand hält, ist die Auflösung sowohl überzeugend als auch treffend, in Bezug auf die langwierige Debatte darüber, was im amerikanischen Rechtssystem denn nun Wahrheit ausmacht.
Edward Norton gibt hier sein eindrucksvolles Debüt auf der Leinwand, das schließlich zu einer steilen Karriere führte. Seine Darstellung balanciert auf einem schmalen Grat, an der Grenze zur schizophrenen Pathologie. Die Rolle ist ein Paradestück für jeden Schauspieler, und ohne den Bereich des Glaubwürdigen zu verlassen, holt Norton alles aus diesem Part heraus, was nur möglich ist. Gere ist gleichsam überzeugend in seiner Rolle, die Kapital aus seiner wandelfähigen Leinwandpräsenz schlägt. Laura Linney und Frances McDormand haben denkwürdige Auftritte in intelligent angelegten Nebenrollen. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie böse kann ein Mensch sein...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Zwielicht (DVD)
Auch, wenn ich diesen Psychothriller schon in- und auswendig kenne, kann ich ihn mir trotzdem immer wieder ansehen. Aaron Stampler alias Edward Norton wird des Mordes an einem hoch angesehenen Erzbischof verdächtigt, und steht somit vor Gericht. Martin Vail (Richard Gere), ein Publicity-Süchtiger Staranwalt, übernimmt seine Verteidigung. Stampler beteuert seine Unschuld, doch das ist für Vail nebensächlich...zunächst! Denn schon bald beginnt er, seinen Mandanten zu mögen. Und Stück für Stück taucht er tiefer in seine Psyche ein. Die Beziehung zwischen Anwalt und vermeintlichen Mörder festigt sich immer mehr, bis es schließlich zu einem überraschenden, erschreckenden, ABSOLUT unerwarteten Ende kommt.Edward Norton lieferte mit diesem Film eine meisterhafte Leistung, er toppt Richard Gere mühelos. Was nicht heißen soll, dass Gere schlecht gespielt hätte, ganz im Gegenteil. Ein Film, bei dessen Ende einem die Kinnlade bis auf den Boden fällt. Und solche Filme will man sehen. Und an diejenigen, die den Film nicht kennen: Lasst euch von niemandem das Ende verraten, sonst verderbt ihr euch selbst ein großartiges Filmerlebnis!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Edward Norton und Richard Gere - was muß man noch sagen?,
Rezension bezieht sich auf: Zwielicht (DVD)
Ich habe den Film schon mindestens zehnmal gesehen. Sicher, richtig shocking ist er nur beim ersten Mal. Aber ich sehe dem Spiel der beiden Hauptdarsteller einfach gerne zu. Der damals noch unbekannte Edward Norton hat mir mit seinem Schlußsatz einen echten Schock versetzt! Und es ist unglaublich, wie dieser junge Kerl einen versierten Schauspieler wie Richard Gere einfach an die Wand spielt! So intensiv habe ich selten jemanden spielen sehen. EinFilm den man gesehen haben muß schon allein wegen der sensationellen Leistung des Jungdarstellers.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Reise in menschliche Abgründe,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zwielicht (DVD)
Mediengeiler Rechtsanwalt übernimmt der Publicity wegen einen offentsichlich aussichtslosen Fall - und gewinnt. So weit, so gut. Aber was sich wie ein konventionelles Hollywood-Gerichtsdrama anhört, entpuppt sich schnell zu einem packenden "Psychokammerspiel".Denn Anwalt Martin Vail verteidigt den verstörten Ministranten Aaron Stampler, der den ehrwürdigen Chicagoer Bischof Rushmore gewaltsam getötet haben soll - und kommt nach und nach auf die Spur eines finsteren Geheimnisses, daß mehr als nur das Leben des Bischofs zerstört hat. Selten gab es ein Gerichtsdrama, das derart verstört und erschreckt. Zusammen mit Martin Vail (Richard Gere, der in dieser Rolle einer seiner brilliantesten Leistungen bringt) tappt der Zuschauer lange Zeit im Dunkeln - bis zum Schluß. Aber auch die Nebendarsteller tragen zur Qualität des Filmes bei, darunter Laura Linney als Vails Kontrahentin, Frances McDormand als Psychaterin und Alfre Woodard in der Rolle der Richterin. Am überragensten ist allerdings Edward Norton, der mit der Rolle des Ministranten sein Leinwanddebut hinlegt. Selten hat jemand in einem Hollywoodfilm einen psychisch zerissenen Menschen derartig faszinierend und vielschichtig dargestellt. Er schafft es, daß selbst der Zuschauer Aaron alles abkauft und ihm glaubt, wenn er seine Unschuld beteuert. "Zwielicht" ist spannend, erschreckend, mit wunderbar zurückgenommener Musik von James Newton Howard und einem hoch talentierten Jungstar. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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