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Bild: Auffällig am Bild ist der extrem steile Kontrast. Das mag ja als Stilmittel gedacht gewesen sein, ist in der Umsetzung aber hoffnungslos übertrieben. Bei 00:03:43 wird einem fast das Auge ausgebrannt, wenn man Schneewittchens strahlendweißes Kleid sieht. Die Schärfe ist angenehm, allerdings auch nichts, was zu Jubelrufen hinreißen würde. Man beachte bei 00:35:32 nur Ottos Haare im Vordergrund, um zu erkennen, wie wenig Detailzeichnung hier eigentlich gegeben ist. Hinzu kommt, dass man sich teilweise nicht des Gefühls erwehren kann, dass hier ein Weichzeichner zum Einsatz gekommen ist. Das schlägt sich auch bei den Gesichtern nieder, die teilweise sehr konturenarm sind (01:03:21). Die Farben sind sehr unnatürlich gehalten, was man besonders am Grün der Bäume und Wiesen erkennen kann.
Ton: Der Ton dieser Komödie ist recht ansprechend, wenn man bedenkt, dass gerade in diesem Genre sonst weit weniger geboten ist. Ein paar Effekte sind von hinten zu vernehmen und in angenehmer Menge und Präsenz über den Film verteilt. Eine räumliche Atmosphäre wird durchaus erschaffen, besonders auch in den Sequenzen, die in der echten Welt spielen. Die Dialoge könnten etwas direktionaler ausgerichtet sein.
Extras: An Bonusmaterial gibt es einiges. Das alternative Ende bietet einen weiteren Gag mit Rumpelstilzchen, während die entfallenen Szenen nur für Fans sind. Die Patzer können mitunter zum Schmunzeln verleiten. Amüsantes Extra ist "Die etwas andere Märchenstunde", in der sieben Märchen in alternativer Form als Hörbuch geboten werden. Größter Punkt des Bonusmaterials sind die Interviews, die zwar gut 40 Minuten Laufzeit haben, aber bei denen die Beteiligten selbst nur ein paar Minuten haben und dementsprechend nicht in die Tiefe gehen können, was - zugegeben - bei einem Film wie diesem wohl auch kaum notwendig ist. Das Making Of ist kurz, der Beitrag über Valuev hätte durch eine Kommentierung deutlich gewonnen. Bleiben noch das Spiel, ein Quiz und eine kurze Featurette zu den Effekten. Und wer's interaktiv mag, der kann ja noch Karaoke-Singen ... --movieman.de
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Die DVD: Die Verpackung lag uns zum Test leider nicht vor.
Studiovorspann und Copyright-Hinweis lassen sich nicht überspringen und führen in ein simpel, aber nett animiertes Menü.
Das Bild: Hier gibt es wenig zu beanstanden. Die Farben leuchten, die Schärfe ist gut, lediglich der Kontrast lässt zu wünschen übrig. Das Überstrahlen der hellen Bildbereiche könnte durchaus eine Entscheidung der Bildregie gewesen sein (um den märchenhaften Charakter des Waldes zu unterstützen), die gelegentliche Artefaktbildung in dunklen Szenen war es sicher nicht.
Insgesamt geht das Bild völlig in Ordnung.
Der Ton: Die meiste Zeit bleibt der Ton an die Front genagelt, große Dynamikspitzen bleiben aus. Hier und da, z.B. beim Banküberfall in Kapitel 8 oder bei einigen der furchtbaren Gesangsnummern, werden die Surroundlautsprecher eingeschaltet.
Unspektakulär, aber fehlerfrei.
Die Extras: - Märchenquiz
Nach der Beantwortung sieben simpler Fragen erwartet den Zuschauer ein erstaunlich uninformatives, aber witziges Interview mit Helge Schneider (3:56 Minuten).
Warum das Quiz zwei mal auf der Disc enthalten ist, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.
- Alternatives Ende
Ich kann nur mutmaßen, aber wer den Humor des Films teilt, wird das alternative Ende vermutlich auch komisch finden.
Daneben gibt es noch ein Musikvideo, eine Karaokenummer in zweifacher Ausfertigung, den Kinotrailer sowie drei Teaser.
Fazit: Der Film ist definitiv Geschmackssache, die DVD kann Fans jedoch vorbehaltlos empfohlen werden.
Felix Flex Dencker
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Die eitle Königin fristet im Hexenhaus ihr vergessliches Dasein, denn im Schloss lebt jetzt Schneewittchen mit ihrem Sohn, der das einzige ist, was der untreue Hofnarr ihr hinterlassen hat. Und der kleine Prinz ist in höchster Gefahr: An seinem ersten Geburtstag wird Rumpelstilzchen ihn sich holen - es sei denn jemand fände rechtzeitig seinen Namen heraus. Doch wer könnte das sein?
Schneewittchen will sich in ihrer Not an ihre alten Freunde wenden - aber auch die 7 Zwerge haben sich getrennt und leben im Lande verstreut. Nur Bubi ist im Zwergenhaus geblieben. Und so muss ausgerechnet Bubi die schwierige Aufgabe übernehmen, die Zwerge wieder zu vereinen und den Namen des Bösen herauszubekommen.
Kann das gut gehen? Irgendwie schon - aber es ist ein weiter Umweg, der die Zwerge endlich ans Ziel führt. Denn: Der Wald ist