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7 Zwerge - Männer allein im Wald [VHS]
 
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7 Zwerge - Männer allein im Wald [VHS]

Otto Waalkes , Mirco Nontschew , Sven Unterwaldt jr.    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   Videokassette
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (138 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Totgesagte leben länger: In den 80er Jahren war Otto Waalkes der Blödelbarde der Nation, und lieferte 1985 mit Otto – der Film den seinerzeit erfolgreichsten deutschen Film aller Zeiten ab. Doch auch der jodelnde Ostfriese war vor Abnutzungserscheinungen nicht gefeit. Bei weiteren Filmprojekten schwand die Publikumsgunst zusehends, und gut zwei Jahrzehnte später galt Otto offiziell als passé – bis zu dieser triumphalen Rückkehr, für die sich der Altmeister aber auch jede Menge Verstärkung holte: Gespickt mit Gastauftritten von Komiker-Größen wie Atze Schröder, Helge Schneider, Hans-Werner Olm, Christian Tramitz, Tom Gerhardt, Rüdiger Hoffmann und Harald Schmidt erscheint 7 Zwerge – Männer allein im Wald beizeiten wie eine Star-Parade der deutschen Comedy-Elite. Als einer von sieben frauenfrustrierten und nicht wirklich kleinwüchsigen Zwergen hinter den sieben Bergen kalauert sich Otto (zusammen mit unter anderem Martin Schneider, Heinz Hoenig und Mirko Nontschew) durch diese Neu-Interpretation von Schneewittchen, und beweist einmal mehr, dass sinnfreie Alberei sehr erfolgreich sein kann, solange die Gag-Quote hoch genug ist. Auch wenn sich die Beteiligten dabei oft auf etwas abgestandene Witze und bekannte Routinen verlassen: Das gut aufgelegte Ensemble liefert konsequent und treffsicher ein Trommelfeuer aus höherem Blödsinn in Reinkultur ab, das einfach Spaß macht. Nina Hagen als böse Königin (wie immer köstlich überdreht) und ihre Tochter Cosma Shiva als naiv-dümmliches Schneewittchen komplettieren den Star-Reigen, dessen hemmungsloser Nonsens schließlich über sechs Millionen Kinozuschauer anlockte. Das ist mal ein Comeback. -- Frank-Michael Helmke

Movieman.de

Die Stärke des Filmes ist seine skurrile Ausstattung, ansonsten besitzt er kaum solche. Dem Werk gelingt es immerhin zu beweisen, daß Überdrehtheit und gutes Timing einander nicht bedingen, denn das Timing ist entsetzlich langatmig. Fast jeder Gag ist Minuten im Voraus erahnbar, ein paar grobe Witzigkeiten haben einen Hauch von Originalität, aber die meist nervigen Gastauftritte verschiedener "Comedians" versetzen den Film schnell wieder auf sein trauriges Niveau zurück. Alles wirkt gewollt und ist oft völlig unsouverän gespielt...eher traurig. Fazit: Muß nicht sein

Moviemans Kommentar zur DVD: Etwas schärfeschwaches Bild, sehr solider Sound, teilweise interessante Extras.

Bild: Selbst die knalligen Farben kommen nicht sonderlich kraftvoll herüber, da das Bild insgesamt etwas zu weich wirkt. Das stilistische Moment der leichten Überstrahlungen zerrt etwas an den Sehnerven, ist aber kein Masteringfehler. Ansonsten ist das Bild sehr bewegungsstabil und liefert außer merklichen Konturenschatten kaum Artefakte. Die Rauschwerte sind passabel, aber bereits außerhalb des Gut-Bereiches zu bewerten. (Keine Timecodes, da nur Ausschnitte zur Verfügung standen).

Ton: Die Kulisse ist lebendig und arbeitet mit einer sehr handfesten Direktionalität. Der symphonische Score wird in sauberer Durchsichtigkeit serviert und die Stimmen sind klar und sauber voluminiert angelegt. Ein tiefes Bassfundament untermauert die Effekte stimmig.

Extras: Der Kommentar ist weitgehend so belanglos und albern wie der Film, in den entfallenen Szenen findet sich ein nettes Outtake mit Hans Werner Olm in einer Rap-Nummer und das Making Of befasst sich in seinen 16 Minuten hauptsächlich mit dem Set-Design. --movieman.de

VideoMarkt

Hinter den sieben Bergen, über die Steinbrücke rüber und tief in den Unterwald rein leben die 7 Zwerge in trauter, vegetarischer Männerrunde. Bis das holde Schneewittchen auftaucht und dem süßen Nichtstun ein Ende macht. Doch mit der rassigen Dunkelhaarigen tun sie's gerne: schrubben, waschen, bügeln und sich fein machen. Auch den lecker Fleischhappen im zarten Saitling können die Kurzen nicht widerstehen. Alles paletti also, bis die böse Königin Schneewittchen entführt und mit deren öffentlicher Verunstaltung droht.

Video.de

Komiker aller Bundesländer, vereinigt euch, rief Produzent, Co-Autor und Darsteller Otto Waalkes aus und sie kamen: Mirco Nontschew und Atze Schröder, Christian Tramitz und Rüdiger Hoffmann. Doch sie kamen nicht allein, brachten Cosma Shiva und Nina Hagen mit und luden 6,7 Millionen Kinobesucher obendrein ein. War das ein gar herrlich Fest in der deutschen Filmlandschaft! Die Kinobetreiber lachten und sangen mit der Verleiher-Belegschaft. Auch Regisseur Sven Unterwaldt grinste, denn endlich war "Wie die Karnickel!" vergessen.

Blickpunkt: Film

Bis 'Bully' Manitu beschwor, war Otto der Größte. Nein, nicht Otto 'Rehakles' Rehagel, Meistertrainer in griechischen Diensten, sonder Otto 'der Außerfriesische', Otto, der Blödelbarde aus dem hohen Norden, der mit seinen Spielfilmen regelmäßig ein Millionenpublikum beglückte. So brachte es beispielsweise 'Otto - Der Film' 1985 auf knapp neun Millionen Besucher. Wurden solche Zahlen später auch nicht mehr erreicht, blieb Otto dennoch ein Publikumsmagnet. Seinen bislang letzten Kinoauftritt, 'Otto - Der Katastrofenfilm', beklatschten 2000 immer noch mehr als eine Million Fans. Und die werden sich seine aktuelle Märcheninterpretation wohl nicht entgehen lassen.

Als einer der sieben Zwerge lebt Bubi alias Otto unter Oberzwerg Brummboss friedlich hinter den sieben Bergen. Jenseits der Steinbrücke, tief im so genannten Unterwaldt - Sven Unterwaldt zeichnet als Regisseur sowie, neben Otto Waalkes und Bernd Eilert, als Koautor verantwortlich -, frei von dominanter, besserwisserischer Frauengesellschaft, lassen's die Herren unter ihren kleidsamen Zipfelmützen ruhig angehen. Gegessen wird vegetarisch, den wenigen Befehlen des Chefs - gegen sein Image besetzt: Heinz Hoenig - Folge geleistet und im übrigen Fünf gerade sein gelassen. Bis eines Tages das schöne Schneewittchen an die Tür der Männer-WG klopft und Unterschlupf begehrt. Da ist es plötzlich vorbei mit dem 'Frauen - nein danke!'. Da richten sich die Zipfelmützen steif, pardon steil auf - außer beim Brummboss (das Alter vielleicht?) -, da ist plötzlich allgemeiner Waschtag angesagt und jeder der Herren versucht sich ins rechte Licht zu setzen. Die Hütte wird aufgemöbelt, Schneewittchens Hälfte in schickem Rosa gestrichen. Gemütlich soll sie's haben, diese edle Maid, die zur Freude aller - mit Ausnahme des Kochzwergs Cookie - endlich den Speiseplan mit deftig-knackigen Bratwürstchen (Deutschländer oder Brutzler?) aufwertet. Doch die Idylle währt nur kurz. Dann ist das Schneewittchen wieder weg, entführt von der bösen Königin, die es nicht dulden kann, nicht die Schönste im Land zu sein.
Otto trifft die Gebrüder Grimm - und sorgt für jede Menge Waalk'sches Chaos. Da reimt sich Flokati auf Party, dienen leichte Schläge auf den Hinterkopf als Motivationsschub und darf auch so manch grobe Zote nicht fehlen. Otto hat pausiert, Luft geholt, Deutschlands Comedy-Elite um sich versammelt und 'Bully' Herbig auf seine Facon Kontra gegeben. Wie bei '(T)Raumschiff Surprise: Periode 1' oder 'Der Wixxer' ist auch bei dieser, nicht nur für deutsche Verhältnisse aufwändigen Studioproduktion die Story ein bloßer Leitfaden, eine Richtschnur für eine Abfolge, eine Aneinanderreihung von Gags. Die zünden verschieden gut und verschieden laut, zielen auf ein möglichst breites Publikum. Während die Kleinen über simplen Slapstick, die Tölpelhaftigkeit der Zwerge lachen können, darf sich die Harald-Schmidt-Gemeinde über einen Kurzauftritt ihres Meisters freuen und dessen Ex-Kapellmeister Helmut Zerlett hoch oben auf den Burgzinnen in die Tasten des Keyboards greifen. Gleichzeitig reißt Atze Schröder als Hofnarr Witze über Schwarzhaarige statt Blondinen, spielt Helge 'Doc' Schneider mit Schalk in den Augen das Orakel - 'Herr der Ringe' lässt grüßen - und liefern sich die Hagens, Mama Nina und Töchterchen Cosma Shiva, einen schrillen, ungleichen Zickenkampf.
Das Spiel mit Klischees, die Variation des Altbekannten, das ist Ottos Spezialität. Darauf setzt er in '7 Zwerge - Männer allein im Wald', wie auch auf Nonsens, Kalauer und Wortverdreher, das 'Zitieren' von Blockbustern. Comedy pur wird hier geboten und jedem Zuschauer sein ganz persönlicher Liebling. Ein simples Rezept. Altbekannt - vielleicht. Aber auch überaus erfolgsversprechend.geh.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Komödie um die mit bekannten Comedians besetzte berühmte "Männer-WG", sehr frei nach den Brüdern Grimm.

Kurzbeschreibung

Es war einmal.... in einem finsteren Wald. Da lebten sieben Zwerge frisch, frech, fröhlich und vor allem frei von jenen Wesen, die einem bekanntlich jeden Spaß verderben können: Frauen.
Aber dann kommt doch eine: Schneewittchen, auf der Flucht vor der bösen Königin. Und die will einfach nur dableiben. Das ist schon schlimm genug. Doch es kommt noch schlimmer! Schneewittchen wird entführt und aus der Männerselbsthilfegruppe wird eine Frauenbefreiungstruppe: Die Zwerge müssen raus aus dem Wald und rein in ein Abenteuer, dass die Gebrüder Grimm sich so nicht hätten träumen lassen.
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