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1.0 von 5 Sternen
Ganz ganz schlimm !, 11. September 2010
Der Film ist so lustig und einfallsreich - wie ungefaehr die Idee: das selbe Kinoplakat zweimal zu verwenden !
Allen vorran nervt Nora Tschirner mit quängelnden Beziehungsplatitüden nahezu von der ersten Sekunde und hört leider auch nicht auf - die Figur, die Sie spielt besitzt kein Fünkchen Charme für den Zuschauer (was Sie im ersten Teil noch hatte) Sie versucht verkrampft lustig ihre Stoffeligkeit auszuspielen und hat keine Entwicklung. Ebenso grausam setzt sich Till Schweiger zum x-ten Mal als heisser Typ in Szene (mit der Variante, dass er diesmal kurz Angst vorm Altern hat und einige Male durch die Zähne zischelt dass er seine Freundin wirklich liebt...) - das ist alles komplett unglaubwürdig und nach kurzer Zeit fragt man sich warum man als Zuschauer auch nur Ansatzweise mit diesem Paar mitfiebern sollte.
Das alles ist auch noch gespickt mit uralten Gags, die nicht mal mehr ein leises Schmunzeln hervorrufen: "Sind deine Eltern Terroristen ? Du bist so heiss wie eine Bombe" "Hast Du ein Stohlrohr in der Hose oder freut Du Dich mich zu sehen" und unter diesem Niveau holpert das Ganze vor sich hin ....... ich hab mich wirklich geärgert (!!!!!) ueber meine geraubte Zeit - und die Aroganz mit der man heute einfach so Filme hinrotzt nur weil man grad erfolgreich ist... ich haette viel mehr erwartet!
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66 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ich freue mich schon darauf..., 8. September 2010
...wenn Til Schweiger mit dem Geld, das er mit -Zweiohrküken- einnimmt, wieder einen guten Film wie -Barfuss- oder -Phantomschmerz- an den Start bringt. Denn wirklich: Das Ganze kann nur so gedacht sein, oder? Ich habe da jedenfalls diese Theorie, dass Schweiger mit den Filmen, die ihm wirklich am Herz liegen, keine "richtige" Kohle einspielen kann und er deshalb ab und an mal so einen Murks wie -Zweiohrküken- produziert, um all denjenigen das Geld aus dem Portemonnaie zu ziehen, die seine anderen Filme nicht richtig würdigen. Ja...so wird es sein. Ist der Film denn wirklich so schlimm? Meine, natürlich sehr subjektiv gefärbte Antwort: Ja! Auf jeden Fall!
Zur Story(obwohl...so eine richtige Story gibt es eigentlich gar nicht): Anna(Nora Tschirner) und Ludo(Til Schweiger) leben mehr recht als schlecht zusammen. Ludo trifft seine alte Freundin Marie(Edita Malovcic) wieder und Anna wird tierisch eifersüchtig. Gleichzeitig kommt Annas alter Freund Ralf(Ken Duken) zu Besuch und Ludo wird tierisch eifersüchtig. Ja...das war es eigentlich schon...
Was mir an -Zweiohrküken- gefallen hat: Egal, wie flach und ideenlos ein Drehbuch auch sein kann, ich sehe Til Schweiger und Nora Tschirner einfach gern. Es gab ein paar nette Bilder von Berlin, aber leider viel zu wenig. Das hätte dem Film gut getan. Die Anfangssequenz mit dem Kampfjet und dem Klopapier war wirklich lustig. Es gab Gott sei Dank nicht noch mehr nervende Gastauftritte wie in -Keinohrhasen- von irgendwelchen Promis, die ihre Nase in die Kamera hielten.
Was mir an -Zweiohrküken- nicht gefiel: Ich habe selten eine derart sinnfreie Aneinanderreihung von Pups- Fäkal- und Sexwitzchen in einem Film gesehen. Und die waren nicht mal neu. Beide Hauptdarsteller waren mit ihren Rollen komplett unterfordert. Charaktere wie z.B. Moritz(Matthias Schweighöfer) standen völlig für sich allein und wirkten wie ein sonderbares Zusatzprogramm. Der Film hatte unnötige Längen, um eine nicht vorhandene Story zu strecken. Die meisten Handlungslöcher wurden mit einem aufgesetzten Soundtrack regelrecht zugekleistert. Nora Tschirner, die ich ansonsten sehr schätze, hatte für die Darstellung von Anna nur eine Miene: Eine Kopie von Cordula Stratmanns Gesicht! Au weia, das ging gar nicht. Zum Abschluss mein persönliches Peinlichkeits-Highlight: Til Schweiger(als Frau verkleidet) und Heiner Lauterbach(als Hase mit Brille) geben eine Kopie aus -Manche mögens heiß- als Osgood und Josephine. Wobei weder Lauterbach die Klasse eines Joe E. Brown hat, noch Til Schweiger als Dame Tony Curtis das Wasser reichen kann.
Also: Auch wenn meine Meinung zu -Zweiohrküken- dem einen oder anderen Leser nicht gefallen wird, und nebenbei gesagt, auch nicht besonders wichtig ist. Haken wir das Kapitel -Zweiohrküken- ab und widmen uns der Zukunft. Ganz bestimmt kommt die mit einem Til Schweiger in der Form eines Nick Keller zurück und bringt uns Nora Tschirner als Anna Rothe samt Fußallelf ins Haus. Na ja...oder so ähnlich vielleicht. Darauf freue ich mich schon heute. Und den Rest...den vergessen wir einfach ganz schnell.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
kaum zu glauben, 13. Oktober 2010
Kinder-Rezension
Lieber Til Schweiger,
was hast Du Dir bloß bei diesem Film gedacht? Sind das die Männerphantasien eines der besten deutschen Filmemacher? Und wenn ja: warum werden diese der Öffentlichkeit zugemutet???
Nach "Knockin`...", "Eisbär", "Barfuss" u.a., die allesamt von "Keinohrhasen" gekrönt wurden, könnte der Absturz nicht tiefer sein.
Dieser Film ist eines Til Schweiger nicht würdig und für weibliche Zuschauer unter aller Kanone. FSK 12 finde ich völlig unzureichend.
Tut mir echt leid, als Fan einen Til Schweiger-Film so mies bewerten zu müssen. 1 Stern ist in diesem Fall noch immer 1 Stern zu viel.
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