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Zweimal verfolgt: Eine Dresdner Jüdin erzählt [Gebundene Ausgabe]

Johanna Krause , Christoph Wetzel , Freya Klier , Carolyn Gammon , Christiane Hemker , Bettina Flitner , Ehrenfried Schäfer , Dietrich Flechtner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

10. Februar 2004
Johanna Krause wurde als uneheliche Tochter einer ungarischen Jüdin und eines deutschen Fabrikanten, den sie niemals kennen lernte, 1907 in Dresden geboren. Sie wuchs in bitterer Armut auf, die sich jedoch milderte, als sie unter die schützenden Fittiche des Dresdner Oberrabbiners Dr. Jakob Winter genommen wurde. Früh aus der Schule entlassen, machte sie eine Ausbildung als Verkäuferin, arbeitete dann u. a. als Zigarettendreherin und eröffnete schließlich eine kleine Druckerei. Da sie dort auch für die Spartakisten druckte, geriet Johanna schnell in Schwierigkeiten, als die Nazis die Macht übernahmen. Bereits 1933 wurde Johanna wegen Führerbeleidigung zum ersten Mal verhaftet und eingesperrt, weil sie versucht hatte, einen jüdischen Tänzer vor den Attacken der SA zu beschützen. Im Jahre 1935 wurden Johanna und ihr Mann Max Krause wegen Verstoßes gegen die Rassengesetze gefangen genommen und inhaftiert, da sie heimlich in der Tschechoslowakei geheiratet hatten. Als Johanna danach zur Zwangsarbeit gezwungen wurde, entdeckte sie, dass sie schwanger war. Die Nazis trieben das 7 1/2 Monate alte Kind ab und sterilisierten Johanna im Anschluss. Es begann ihre schlimmste Leidenszeit, in der sie in drei Konzentrationslager, darunter Ravensbrück, eingesperrt wurde. Dem sicheren Tod auf einem Todesmarsch durchs Egerland konnte sie nur durch einen glücklichen Zufall entgehen. Nach dem Krieg hat es Monate im Krankenhaus gedauert, bis Johanna körperlich wieder dazu in der Lage war nach Dresden zurückzukehren und Max zu suchen. In den 50er Jahren engagierten sich Johanna und Max im Aufbau der DDR, bis zu dem Tag, an dem Johanna schockiert feststellen musste, dass der neue Parteisekretär kein anderer war, als der SS-Offizier, der versucht hatte sie zu vergewaltigen, zu ertränken und sie aus Deutschland abzuschieben. Doch als Johanna den Parteisekretär anklagte half ihr die Partei nicht, schlimmer noch, Johanna und Max waren fortan antisemitischen Attacken ausgesetzt. Sie kamen ein weiteres Mal ins Gefängnis und zuletzt wurde sogar ihre Wohnung verwüstet und konfisziert. Erst nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung hat Johanna das erste Mal in ihrem Leben ein klein wenig Gerechtigkeit erlebt. Johanna war bereits weit über 80 Jahre, als sie das erste Mal nach Theresienstadt reisen konnte, um das Grab ihrer dort elend zugrunde gekommenen Mutter zu besuchen. Sie nahm regelmässig an den jährlichen Treffen in Ravensbrück teil. Noch im hohen Alter von über 90 Jahren fuhr sie mit der Strassenbahn in ihr geliebtes Waldbad Weixdorf, um dort zu schwimmen, auf den Chanukka-Feiern der Dresdner Gemeinde sah man sie tanzen. Bis kurz vor ihrem Tode hat sie an der Fertigstellung dieses Buches mitgewirkt, gab Kommentare und Ergänzungen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Metropol-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (10. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936411425
  • ISBN-13: 978-3936411423
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.299.381 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Berührendes Schicksal 23. Dezember 2006
Von Cameron
Johanna Krauses Leben war alles andere als einfach. Die Verfolgungen und Erniedrigungen die sie erleiden musste sind krass. Zuerst wurde sie als (Halb-)Jüdin (ihre Mutter war Jüdin und ihr Vater Christ, somit war sie nach der jüdischen Lehre jüdisch) zusammen mit ihrem "arischen" Ehemann unter der Nazi Diktatur in ein Arbeitslager verschleppt. Nach Ende des Krieges kam sie, gebeutelt von ihren schrecklichen Erfarhungen, zurück in ihre Heimatstadt Dresden und suchte Ihren Mann, den sie durch ihre Inhaftierung in ein Arbeitslager verloren hatte. Auf der Suche begegnete sie einem Mann, der versucht hatte sie während der Hitler Diktatur zu ertränken. Dieser Mann war unter den Nazis ein Kriegsverbrecher und arbeitete nun für die Stasi. Schockierend ist ebenso, dass sie fortan von der Stasi verfolgt wurde. Ein sehr schlimmes Schicksal. Lesenswert und bewegend.
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