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Zweilicht

Kante Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (8. Januar 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Kitty-Yo Int. (EFA)
  • ASIN: B0000517FR
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 213.689 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Im ersten Licht
2. Die Summe der einzelnen Teile
3. Itouri
4. Best Of Both Worlds
5. Zweilicht
6. Live At The Electric Avenue
7. My Love Is Still Untold

Produktbeschreibungen

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Vier Jahre nach ihrem, von der Kritik hochgelobten Debütalbum Zwischen den Orten sowie nach dem sehr guten Remixalbum Redirections überzeugt die Hamburger Band Kante mit dem reifen, zweiten Werk, Zweilicht.

Ähnlich der befreundeten Blumfeld (Kante-Gitarrist und -Sänger Peter Thiessen spielt nach wie vor auch noch Bass bei Blumfeld), haben sich Kante viel versprechend weiterentwickelt. Wo Blumfeld von drängendem Deutsch- und Pop-Core inzwischen bei "erwachsener Popmusik" gelandet sind, haben Kante den schrägen, spröden Post-Rock der frühen Tage in Richtung eines großangelegten Pop-Konzeptes weiterentwickelt. Opulent arbeiten Kante mit einem eigens zusammengestellten 15-köpfigen Kammerorchester und Bläsern, wird Sampling und ein wenig Elektronik genauso selbstverständlich eingesetzt wie eine Sololklarinette und ein Flügel. Beim fast 10-minütigen Instrumtal "Both Worlds" sampeln Kante einige Passagen aus einem Song des jamaikanischen Ska-Poeten Count Ossi, bei "Ituri" lässt man einen Chor "Power" singen. Nicht weniger opulent kommt der Titelsong daher, der mit Kammerorchester, Bläsern und Chor eine regelrechte Hymne bildet. Sind diese drei langen Tracks das Herz des Albums, so werden die Stücke von den flockigen Songs "Im ersten Licht", "Live At The Electric Avenue" und "My Love Is Still Untold" umrahmt.

Glanzstück des Albums und fast schon hitverdächtig ist der einzige "rockige" Song, das vorab schon als Single erschienene "Die Summe der einzelnen Teile", das mit satten Gitarren und einer feinen Melodie aufwartet. Zweilicht ist ein echtes Meisterwerk geworden! --Thomas Bohnet

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Mit Zwischen den Orten gelang Kante schon eine feine Platte, aber Zweilicht kommt in seiner Bedeutung Blumfelds Old Nobody gleich. Das von Tobias "Cpt. Kirk &." Levin produzierte, zweite Kante-Album Zweilicht führt trotz einiger Querverbindungen zu Blumfeld natürlich ein Eigenleben. Kante-Mitgründer Peter Thiessen spielt den Bass bei Blumfeld, während deren Keyboarder Michael Mühlhaus zu Kante gestoßen ist. Neben den festen Bandmitgliedern Andreas Krane und Sebastian Vogel, der auch Laub angehört, ist noch Sport-Gitarrist Felix Müller an dieser Platte beteiligt. Zusammen kommen sie aus der Tiefe der Pop-Musik, brechen aber zu allen Seiten aus, um von dort andere Stile herüberzuholen, denn es gilt, ein großes Feld verschiedenartig zu bestellen.

Zweilicht beginnt mit "Im ersten Licht", einem opulenten Opener, dessen verträumte Melancholie von erfreulich unpathetischen Streichern getragen wird. Der Song entpuppt sich als der heimliche Hit des Albums, auch wenn die rockige Nummer "Die Summe der einzelnen Teile" als die erste Single-Auskopplung ausgewählt wurde. "Itouri" ist ein gut achtminütiger Gedankenstreifzug durch den Alltag und "Best Of Both Worlds" beginnt mit einem Intro, wie es Mark Hollis (Talk Talk) nicht schöner auf dem Piano hätte spielen können. Ohne Rücksicht auf den Hörer legen Kante dann das über zehn Minuten lange, sehr von herbstlicher Stimmung getragene, sentimentale Titelstück "Zweilicht" nach. Den Schluss bildet der mit Robert Wyatt-Zitaten garnierte Song "My Love Is Still Untold". Dann ist die Reise durch die Twilight Zone beendet. Was bleibt, ist ein nachhaltiger Eindruck, ein Gefühl von Tiefe und Intensität. --Sven Niechziol

Rezension

Seltsame Tage, diese Tage. Herbst, sagen mir Freunde, und ich will es wohl glauben. Blicke aus Fenstern, bewegten und normalen. Leere. Nachdenklichkeit. Zweifel. Mensch sein. Da tut es gut, sich auch mal wieder so zu fühlen. Dank Kante. Soviel bereits hier, nach wenigen Worten. “Zweilicht” ist ein Manifest, ein derart großer Schritt nicht nur für die Band selbst, die mit dem Vorgängeralbum “Zwischen Den Orten” bereits soviel mit auf den Weg gab. Da hat jemand die Geister, die er liebt, hinter sich gelassen. Denn auch wenn ich selbst zunächst Blumfeld dachte, ist es nur deren so große Bedeutung für den deutschen Indie-Pop, die einen das sagen lässt - auch wenn natürlich sowohl Peter Thiessen (Bass) als auch Michael Mühlhaus (Keyboard) bei selbigen sind. Kante sind ihr eigenes System geworden, eines, das auf “Zweilicht” so viele Akzente setzt, dass es einem schwindelig wird. Es beginnt mit “Im Ersten Licht”, einem Song wie die Liebe selbst. Das dialektische Miteinander von Traum und Realität, Schmerz und Sehnsucht, Wünschen und deren Negation, begleitet von Streichern und gestützt vom Pathos (dem guten, dem diffizilen, nicht dem bombastisch erschlagenden, sondern dem flüchtig streifenden, der gerade deswegen so sehr hängenbleibt). Thiessen baut nicht lange auf, er verfrachtet den Hörer sofort ins Zentrum der Themenstrecke. Es sind die unbekannte Sprache und die unbekannten Orte, “Sachen, von denen ich nicht viel verstehe” und die den Protagonisten mit “stillem Schmerz” zurücklassen. “Wir sind unterwegs, wir sind wieder zurück”, heißt es im Intro zum nächsten Stück “Die Summe Der Einzelnen Teile”. Ja, Kante waren unterwegs, auf dem letzten Album zwischen den Orten, diesmal “zur Musik”, die “sie zum Klingen” und durcheinander bringt. Thiessen greift in seinem Text das Klischee von der Summe, die mehr ist als ihre Teilchen, auf, bezieht dieses auf das additive Zusammenführen von Gitarren, Bass, Schlagzeug, Klavier, Gesang ... Und je mehr man sich von der Dynamik des Songs mitreißen lässt (wozu allein der Basseinsatz reicht), um so mehr versteht man, dass diese Trivialität hier wirklich die Magie beschreibt, den nicht manipulierbaren Moment, wenn durch soziales Miteinander plötzlich mehr geht: “Wir leben in einem Glauben, der unserer Gegenwart vorauseilt” - wie wahr: talking about Hoffnung. Das Miteinander ist nicht immer leicht. Oft bleiben Fragen, Lücken des Verständnis’, resignativ bedingt, oder da man es nicht anders kann. “Itouri” nagt von innen an einem, öffnet das Fleisch für unsere eigenen Zweifel. Hinterfragt, warum man nicht die gleichen Träume, Wünschen und Vorhaben hat, was sich daraus entwickelt und wohin das führt, welche Veränderungen das bei einem auslöst - und die der/die andere einem vorhält. Und zum Schluss, nach mehr als acht harten, zerrenden Minuten, fühlt man es geradezu, wie hier etwas zu Ende geht. Doch was soll ich von folgender kurz eingeschobenen, geradezu beiläufigen Textzeile halten? “Ich gehe zur Arbeit / und arbeite acht Stunden / und acht davon sind schlecht bezahlt.” Entfremdung-durch-Arbeit-Ansatz und Ausbeutungsanklage im Schnellverfahren, das will nicht so recht zum sonstigen Gestus passen. Da kommt das Saxofon zu Beginn von “Best Of Both Worlds” gerade recht. Ein Bruch, auch wenn die Stimmung bleibt. Talk Talk schimmern durch den Raum. Mühlhaus spielt eine karge, eindringliche Melodie. Die Luft wird eng. Und doch weht eine laue Brise ins Gesicht, darf man an der Leichtigkeit eines unbeschwerten Lebens schnuppern, teilhaben aber erst, als nach viereinhalb Minuten das Schlagzeug einsetzt. Nach einer Viertelstunde Herzschmerz ist endlich wieder Entspannnen angesagt. Ein Sample meldet sich zu Wort: “The light became morning, the morning became day ... I wish the darkness had escaped.” So ganz vom Abgrund kommt man eben nie weg. Mit “Zweilicht” meldet sich Peter zurück am Mikrofon. Das aufwühlende, Sun Ra’eske Intro geht über in einen getragenen Song, der uns abermals am Übergang vom Tag zur Nacht teilhaben lässt. Und wieder ist der Protagonist einsam, wird von einem stillen Schmerz wachgehalten. “Kein Tag, der die Wunden zu heilen vermag / uns bleibt ein Versprechen, uns nicht zu verlieren ... Zweilicht fällt auf dein Gesicht.” Zeit, wieder etwas positiver zu werden. “Live At The Electronic Avenue” ist geradeaus beschwingt und transportiert auch ein solches Bild von seinem Protagonisten, einem relativ diffusen, nicht richtig zu fassenden Typen, der überall gewesen sein soll, keinen festen Wohnsitz und kein geregeltes Einkommen hat. Und obwohl auch er nicht am Ziel ankommen wird, haftet seiner Existenz trotzdem etwas Großes an: einer, der seinen Weg geht, nicht unbedingt nur Glück hat abseits der bürgerlichen Enge, aber eben etwas sieht auf seinem Weg ins Ungewisse. Der Inner City Blues hat genug gesprochen. Kante geleiten uns mit einem an Bohren & Der Club Of Gore erinnernden Saxofon-Nachtfahrt-Song hinaus. Es gibt nichts mehr zu sagen, außer vielleicht diese eine Zeile: “My love is still untold.” Gänsehaut. Uff. Durchatmen. Was ist hier nicht alles angelegt gewesen. Wie viele Wechsel zwischen Tag und Nacht, Vergangenheit und Zukunft, zwischen Orten und Menschen habe ich die letzte Dreiviertelstunde miterlebt. So viele, dass die Gänsehaut lange anhält - und, und das ist bemerkenswert, bei jedem weiteren Hören wiederkommt. Gestern, heute, morgen. Für immer. Danke.

Thomas Venker / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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Kundenrezensionen

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörprobe ist Pflicht 9. Juli 2003
Von Martin Oehri HALL OF FAME REZENSENT
Format:Audio CD
Eine der Lieblingsbands der Spex-Leser und -Redakteure. Und momentan auch meine. Wen bei der Musikzeitschrift Spex ein Gefühl des elitären kopflastigen Journalismus befällt, hat gar nicht mal so Unrecht. Und wenn diese CD dort auch noch Tipp des Monats ist, so ist man schon vorgewarnt.
Doch diese Platte hat eine breitere Öffentlichkeit verdient, denn sie ist eine ausgeklügelte Variante deutschen Pops, der momentan seinesgleichen sucht. Hier wird souverän mit Einflüssen und Verweisen aus Klassik, Jazz, Elektro, Folk und Blues (habe ich was vergessen?) umgegangen, ohne in der Sackgasse "überambitioniert" zu landen.
Die zweite CD der Hamburger, produziert von der Band in Kooperation mit Tobias Levin, setzt einen Standard wie die letzte Blumfeld (die zwar musikalisch weniger komplex war - was nicht negativ gemeint ist), ist musikalisch aber vielschichtiger und emotionaler angelegt.
Über die Texte, die ja bei deutschsprachigen Veröffentlichungen immer sehr wichtig sind, denn hier werden sie wenigstens verstanden, sei gesagt, dss die Hamburger Schule wahrlich keine schlechte ist, aber Kante geben sich als Musterschüler dieser speziellen Ausdrucksform und verstehen es, in originellen (nicht als witzig zu verstehen) Texten Auskunft über das Wesentliche und Emotionale an sich zu geben.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich... 2. September 2002
Format:Audio CD
...eine deutsche Band, bei der deutsche Texte nicht so klingen, als würden sie irgendwie nicht zur restlichen Songstruktur passen. Texte, die sowohl abstrakt als auch (geht das denn gleichzeitig...?) authentisch sind. Wunderbare Poesie und Melodik in trauter Einigkeit...schön und mitreissend für den, der das im popgeschädigten Deutschland noch zu (er-) fassen vermag. Musik, die einen erfasst und mit sich trägt, die das Prinzip des Zusammenspiels von Text und Musik verstanden hat. Wohl mit das Beste, das ich jemals an deutscher Gitarrenmusik vernehmen durfte...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verflixt gutes Album! 22. Mai 2003
Von C. Kroker
Format:Audio CD
Dies ist definitiv Kante's beste Platte und für mich das beste deutschsprachige Album aus 2001 (das angegebene Erscheinungsjahr 2003 stimmt nicht!). Ein Pflichtkauf für alle die intelligente Text schätzen und abwechslungsreiche Musik, die mal träumerisch daherkommt, mal flott, immer packend.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von spätpubertären Wirrköpfen für selbige 1. September 2003
Format:Audio CD
Ja. Es ist kopflastiges, wirres Zeug. Nicht nur, wenn man so was mag: etwas mehr Testosteron (in Hamburg sagt man wohl "Klöten") hätte dem Album gutgetan. Aber das Ungehörte, Neue, und der unschlagbare musikalische Humor verhindern, dass die Platte jemals doof wird. Allein für den Song "Itouri" - für mich eine der geilsten Nummern der letzen hundert Jahre - lohnt der Kauf der Platte. Zum Totlachen und doch bewegend: "Life on the electric avenue". Eines der schönsten Alben 2001.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes aus hamburg 21. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
auf "zweilicht" hört man wieder einmal seit lanmgem die schon lange für tot erklärte oder noch nie dagewesene "hamburger schule" durch. was tocotronic, die sterne oder blumfeld mal gemacht haben. die singleauskopplung stellt jedoch den rockigsten titel der ganzen platte dar. die anderen songs bestechen durch ihre deutlich hervorgebrachten, aber dennoch vagen "hamburger" texte, die musik ist trotz der langsamkeit sehr vielschichtig. somit ist zweilicht die cd für den abend allein zu hause.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CD für die langen Abende daheim! 1. Februar 2001
Format:Audio CD
Altes Blumfeld und Toco Herz, was willst du mehr? Kante schaffen es, eine musikalisch äußerst interessante Platte zu produzieren und die einzelnen Lieder noch mit guten Texten zu versehen. Wurde auch langsam Zeit, daß sowas wieder herauskommt. Mal ehrlich, die Tocotronic vs. Console CD ist zwar in Ordnung, aber abgesehen von der neuen TOMTE gab es in letzter Zeit nicht viel in dieser Art. Wer (mindestens die alten) Blumfeld super fand und Tocotronic eh liebt, der kann bei Kante gar nicht falsch liegen.
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