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Zwei halbe Leben
 
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Zwei halbe Leben [Gebundene Ausgabe]

Rebecca Stephan
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (12. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471350381
  • ISBN-13: 978-3471350386
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,5 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 465.779 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Gekonnt fängt Rebecca Stephan die Atmosphäre der Nachkriegsjahre ein und verwebt sie mit einer traurig-romantischen Liebesgeschichte.« HörZu, 14.05.2010 »Mehr Emotion geht nicht.« Jolie, 05.06.10

Kurzbeschreibung

Frankfurt, 1944. Sophie und Max werden bei einem Luftangriff verschüttet. Für einige Zeit sind sie völlig abgeschnitten von der Welt. Sie beginnen sich ineinander zu verlieben, obwohl sie beide verheiratet sind. Als sie schließlich zu ihren Familien zurückkehren, wissen sie, dass sie eigentlich füreinander bestimmt sind. Einmal im Jahr wollen sie sich sehen, an einem bestimmten Tag, auf dem Römer. Dann schlägt das Schicksal unerwartet zu.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von anushka
Format:Gebundene Ausgabe
Sophie und Maximilian werden bei einem Luftangriff in Frankfurt am Main in einem Luftschutzkeller verschüttet. Sie sind die einzigen Menschen in diesem Raum, zwei völlig Fremde. Sie kommen sich näher und verlieben sich ineinander, können jedoch nach dem Freikommen nicht zusammensein, da beide verheiratet sind und Kinder haben. Mit einem Unterschied: Sophie muss jeden Pfennig mehrfach umdrehen und verstecken, bevor ihr Mann ihn versaufen kann, während Maximilian zu einer der reichsten Familien der Stadt gehört. So beschließen beide, jedes Jahr an einem bestimmten Tag jeweils genau fünf Minuten am Römer zu warten und es als Schicksalszeig zu werten, wenn sie sich in dieser Zeit dort begegnen.

Dieses Buch hat mich maßlos enttäuscht. Die Aufmachung und der Klappentext sind wunderschön und vielversprechend, sodass dieses Buch sofort auf meiner Wunschliste landete. Erste Zweifel kamen mir, als ich feststellte, dass Rebecca Stephan das Pseudonym von Steffi von Wolff ist, die bislang eher durch "Bücher aus dem lustigen Genre" (LovelyBooks Teamblog) auffiel. Da war es jedoch schon zu spät, weil ich das Buch bereits besaß. Doch man soll ja nicht vorschnell urteilen. Und so versuchte ich, unvoreingenommen an das Buch heranzugehen und mußte bereits auf den ersten 100 Seiten eine hohe Frustrationstoleranz aufbauen.
Der Schreibstil ist platt, unausgereift und oberflächlich. Von einem Buch dieser Aufmachung hatte ich einen poetischen und in Metaphern verschlungenen Schreibstil erwartet. Stattdessen ist er simpel, kitschig und lässt den Leser kaum selbst denken, sondern erklärt alles explizit (bspw. "er wünschte sich, dass xyz, aber das ging natürlich nicht"). Zudem sind die Dialoge, besonders in den Kellerszenen, hölzern und klischeehaft (Sophie: "Wenn ich daran denke, dass ich ab heute wieder mit ihm zusammenleben muss, graust es mich.", Lotti: "Was ich verstehen kann. Trink doch deinen Tee.", S. 123). Die Anfangssituation an sich ist wenig glaubwürdig. So bindet Sophie einem ihr zunächst völlig Fremden noch innerhalb der ersten Stunde die unglückliche Geschichte ihrer Ehe auf die Nase. Innerhalb weniger weiterer Stunden zickt sie ihn schon das erste Mal an, was Maximilian natürlich entzückend findet. Immer wieder musste ich das Buch zuklappen und mich neu aufraffen, was dadurch weiter erschwert wurde, dass sich immer wieder innerhalb kurzer Folge Widersprüche fanden ("Aber sie hielten sich an ihre Abmachung. Sie warteten genau fünf Minuten, dann gingen sie wieder ihrer Wege. Manchmal blieb Sophie ein wenig länger, nur einige Sekunden, [...]", S.145f). Während der Jahre, die vergehen, schreiben sich die beiden Briefe, die sie jedoch nicht abschicken. Ich kann nachvollziehen, dass die Autorin dieses Mittel nutzen wollte, um die historischen Gegebenheiten zu beschreiben, z.B. das Leben als Trümmerfrau, das Sophie zeitweise führt. Ich fand diese Briefe aber oft missglückt, weil beide Protagonisten einfach sehr viel jammern und sich selbst bemitleiden. Wenn man sich wirklich in jemanden ungemein Reiches verliebt und ihn wirklich liebt, würde man ihm dann wirklich so ausführlich die eigene prekäre finanzielle Lage vorhalten, sodass derjenige zwangsläufig unter starken Schuldgefühlen leiden würde? In diesen Passagen war mir Sophie immer sehr unsympathisch.
Gut dagegen - um hier das Buch nicht vollends zu zerreißen - fand ich die Szenen, in denen sich beide immer knapp verpasst haben. Wobei es mir auch hier wieder auf die Nerven ging, dass diese Szenen dann noch ausführlich und explizit erklärt wurden, sodass auch der letzte begreift, dass die beiden sich gerade knapp verpasst haben. Ich denke, Andeutungen und Interpretationsspielraum hätten hier den Effekt wesentlich verstärken können. Das Ende hat mich dann wieder ein bißchen versöhnt und noch einen Bewertungspunkt gerettet, da es letztlich nicht ganz so kitschig wurde wie befürchtet. Alles in allem war dieses Buch für mich aber die reinste Enttäuschung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der 18.April... 2. Januar 2011
Von Silke Ingenbold-kowanda VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
das ist das Datum, das sich die beiden Protagonisten Sophie und Max für Ihr Wiedersehen vorgenommen haben.

Die beiden lernen sich 1944 in einem Lufschutzbunker in Frankfurt kennen und recht schnell lieben.
Beide sind jedoch anderweitig verheiratet und haben Kinder.
Diese Tatsache hält sie in erster Linie davon ab, ihre Liebe nach einem Bombenangriff und iher Zuflucht
in einen Bunker weiter auszuleben.
Sie geben sich eine kurze Zeit, um ihre Liebe zu geniessen.
Dann legen sie jedoch dem Schicksal ihre Liebe und ihre evtl. gemeinsame Zukunft in die Hand.
Jedes Jahr am 18. April wollen sie unabhängig voneinander am Frankfurter Römer 5 Minuten aufeinander
warten (5 Minuten eines 12stündigen Tages!!!!).
Stimmen diese 5 Minuten genau miteinander überein, wollen sie sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen,
egal wie dann die Konsequenzen dieses Schrittes für beide sind.

Dieser Roman erzählt von 2 "halben" Leben, die zu einem Ganzen werden wollen.
20 Jahre lang begleiten wir Sophies Leben sowie auch das von Max.
Die beiden leben völlig unglücklich in zwei verschiedenen Gesellschaftsschichten.
Nur die Hoffnung und die Aussicht irgendwann ihr Leben miteinander teilen zu können, lässt sie weitermachen
und überleben.
Ihre Liebe zueinander ist unerschütterlich, auch wenn sie nichts voneinander hören.
Trost geben ihnen nur Briefe, die sie sich gegenseitig schreiben aber nicht abschicken können,
da sie nur ihre Vornamen voneinander wissen.
Gibt es ein Happy-End?
Diese Frage hat mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen.
Ich weiss nicht, wie oft ich während des Lesens in die Handlung eingreifen wollte.

Mich hat dieser Roman ganz tief berührt und mein Lesejahr 2011 hätte wirklich nicht besser
beginnen können.
Ich liebe dieses Buch und werde die Geschichte von Sophie und Max ganz ganz tief in meinem Herzen
behalten!
Ein Roman über die wahre Liebe, wie man sie sich heute nur noch wünschen kann.
Falls man das unsagbare Glück hat sie zu finden:
FESTHALTEN UND AUSLEBEN!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ricarda Ohligschlaeger "Herzgedanke" TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch zu beschreiben ist eine kleine Herausforderung für mich. Wie beschreibt man denn ein Buch, welches voller Emotionen steckt, ohne zu viel von der Handlung zu verraten?
Bei einem Luftangriff werden Sophie und Maximilian verschüttet. Die Angst in dem Keller zu sterben ist groß, doch noch größer sind die Gefühle die die beiden Verschütteten, trotz ihrer verschiedenen Herkunft, für einander entwickeln. Während Maximilian aus einer reichen Bankiersfamilie stammt und Armut auch in Zeiten des Krieges kaum kennt, kämpft Sophie täglich ums Überleben indem sie zum Beispiel aus Kartoffelschalen Suppe kocht.
Nachdem die schlimmsten Luftangriffe überstanden sind und sie sich einen Weg nach draußen bahnen können, beschließen Sophie und Maximilian noch vier Wochen ihren Familien fernzubleiben, um ihr Glück in "ihrem" Keller zu genießen. Die Zeit verrinnt viel zu schnell. Trotzdem oder gerade deshalb genießen sie jeden einzelnen Augenblick des Glücks, jede Zärtlichkeit und jedes Wort der Liebe...
Sie trennen sich ohne den Nachnamen des Anderen zu kennen. Ihr Schicksal wollen sie trotzdem herausfordern. Sie vereinbaren einen Treffpunkt, an dem sie sich einmal im Jahr, an einem bestimmten Tag für fünf Minuten aufhalten. Treffen sie sich genau in diesen Minuten wollen sie sich nie wieder trennen. Doch das Schicksal hat andere Pläne.

Hinter dem Pseudonym Rebecca Stephan steckt die für ihre humorvollen Frauenromane bekannte Autorin Steffi von Wolff. Nach diesem Buch möchte ich ihr fast raten nur noch ernste Themen zu schreiben. Die Geschichte von Maximilian und Sophie umfasst ganze zwanzig Jahre in denen sie sich Briefe schreiben, die sie nie absenden und parallel taucht man abwechselnd in das Leben der beiden ein. Jeder muss sich auf seine Art durch die Nachkriegszeit kämpfen und ob es für Maximilian, der unter seiner gefühlskalten Frau und seinem dominanten Vater leidet, schwerer ist oder für Sophie, die jede Mark zehnmal umdrehen muss und den Gewalttätigkeiten ihres alkoholkranken Mannes schutzlos ausgeliefert ist, diese Frage muss jeder beim Lesen für sich beantworten.
Ganz große Klasse und eine Überraschung für mich war, dass die Autorin zu ihrer fiktiven Geschichte auch noch reale Figuren mit in die Handlung streut. Die vielen Wendungen, die die Geschichte bereithält ließen mich das Buch nicht aus der Hand legen und ich sog Maximilian und Sophies Geschichte regelrecht in mich auf.
Am Ende jedoch wehrte ich mich fast schon weiterzulesen, da ich die zwei einfach nicht gehen lassen wollte und als ich das Buch zuklappte musste ich erstmal mein Schluchzen wieder unter Kontrolle bekommen. Ein paar Tränen habe ich schon oft beim Lesen fließen lassen und wer meine Rezensionen verfolgt weiß auch, dass ich daraus keinen Hehl mache. Aber so wie am Schluss dieses Buches habe ich noch nie geweint.
Fazit: Eine emotionsgeladene Liebesgeschichte voller Dramatik, die unter die Haut und mitten ins Herz geht. Taschentuchpflicht!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Groschenromanniveau
Ein historischer Liebesroman, der in meiner Heimatstadt spielt, dazu ein ansprechendes Cover, klar, dass dieses Buch gelesen werden musste. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Chiara veröffentlicht
Puuh... Bin enttäuscht.
Also, zuerst einmal die positiven Aspekte:

Das Cover und die Gestaltung des Buches sind absolut schön! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Mel veröffentlicht
Schade, schade...........so viel versprechend
Es gibt Köche, die machen aus guten Zutaten schlechtes Essen, leider gibt es auch solche Autoren. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Rosinenschnecke veröffentlicht
nettes buch
es ist ein buch, dass man ganz nett irgendwo zwischen bett und badewanne lesen kann. ich habe es mir gekauft, weil es in unserer tageszeitung als fortsetzungsroman zu lesen war. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von hexe123 veröffentlicht
Eher eine Qual
Ich habe mir das Buch gekauft, weil der Klappentext sehr ansprechend war. Nach den ersten Seiten habe ich mir dann eingestehen müssen, dass ich noch nie ein so kitschiges Buch... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von A. Hofbauer veröffentlicht
Tolles Buch
Eine ergreifende aber keineswegs kitschige Liebesgeschichte im Hintergrund
des Krieges. Eine Frau und ein Mann werden bei einem Bombenangriff verschüttet
und... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von koalawilli veröffentlicht
Eine wunderschöner Roman über eine wirklich große...
Man wünscht den beiden sympathischen Protagonisten nichts mehr als ein gemeinsames Glück - spannend bis zum Schluß!
Vor 23 Monaten von A. Christ veröffentlicht
eine Liebe, die ein Leben lang hält
Als ich das Buch von Rebecca Stephan zu lesen begann, fiel mir gleich das Buch "Zwei an einem Tag " ein, da die Geschichte ähnlich aufgebaut ist, nur dass dieses Buch noch... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von "robby" lese gern veröffentlicht
Herzzerreißend trifft es gut
Was habe ich geweint! Die Liebesgeschichte von Maximilian und Sophie ist ganz und gar herzzerreißend, aber dabei wunderschön. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2010 von Kuschelfisch
Herzzerreißend...
... ist diese Geschichte, für meinen Geschmack allerdings etwas zu herzzerreißend! Und diese Schwarzweißmalerei (es gibt fast nur ganz, ganz liebe und ganz, ganz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2010 von Renate Clasen-Maue
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