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Zwei glorreiche Halunken [Blu-ray]

Lee van Cleef , Aldo Giuffre , Sergio Leone    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (239 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

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New Mexico, 1862: Im Südwesten Amerikas plant der konföderierte General Sibley eine militärische Offensive gegen die Truppen der Nordstaaten. Während die Südstaatenarmee vorrückt, wird der Kopfgeldjäger Sentenza beauftragt, den desertierten Soldaten Jackson aufzuspüren. Als Sentenza jedoch erfährt, dass Jackson mit samt der Regimentskasse im Wert von 200.000 Dollar untergetaucht ist, erschießt er seinen Auftraggeber und arbeitet fortan auf eigene Rechnung. Aber er ist nicht der Einzige, der die Spur des Geldes aufgenommen hat: Auch ein namenloser, wortkarger Revolverheld, genannt der Blonde, sowie der Bandit Tuco, der noch eine Rechnung mit dem Blonden offen hat, wissen um das Geheimnis. Der Blonde ist jedoch der einzige, der das genaue Versteck auf einem Soldatenfriedhof mitten im Nirgendwo kennt. Während um sie herum der Irrsinn des Krieges tobt, versucht jeder der Drei mit allen Mitteln als erster ans Ziel zu kommen und den Schatz für sich zu beanspruchen. Auf dem Friedhof kommt es schließlich zum alles entscheidenden Showdown: Jeder gegen jeden, dem einzigen Überlebenden soll der Schatz gehören.

Sergio Leones Italo-Western Zwei glorreiche Halunken aus dem Jahr 1966 ist einer der ganz großen Klassiker der Kinogeschichte. Nach Für eine Handvoll Dollar und Für eine Handvoll Dollar mehr war es Leones dritte Zusammenarbeit mit dem damals 36 Jahre jungen Clint Eastwood, der – laut italienischem Originaltitel Il buono, il brutto, il cattivo – „den Guten“ verkörperte. In der Rolle „des Bösen“ Sentenza steht ihm Lee Van Cleef gegenüber, „der Häßliche“ ist der energetische Eli Wallach. Im Gegensatz zum klassischen amerikanischen Western mit seinen edlen Heldenfiguren wie Gary Cooper oder James Stewart zeichnete Leones zynische und ironisch-gebrochene Inszenierung ein ganz anderes Bild des Wilden Westens: Seine Hauptfiguren verkörpern den Typus des Antihelden, illusionslos, unmoralisch und auf den eigenen Vorteil bedacht. Es wird wenig gesprochen, lange Einstellungen, der Kontrast zwischen weitläufigen Landschaftsaufnahmen und extremen Nahaufnahmen der Figuren bauen die Spannung langsam auf, bis sich die Gewalt in explosiven Höhepunkten ihre Bahn bricht. Vor allem das Schlussduell, in dem Leone den Spannungsaufbau auf die Spitze treibt und das gegenseitige, nervenaufreibende Belauern der Revolvermänner bis ins Letzte ausgekostet, ist ein meisterhaftes Beispiel für seine Inszenierungskunst.

Der weltberühmte Soundtrack von Ennio Morricone ist untrennbar mit dem andauernden Erfolg des Films verbunden. Die für einen Western ungewöhnliche Instrumentierung, das Spiel mit verschiedenen Leitmotiven für die einzelnen Figuren und zahllose innovative Einfälle wie das charakteristische Pfeifen oder das an den Schrei eines Kojoten erinnernde Hauptthema machen Musik und Film gleichermaßen unvergesslich. Der Film ist in der restaurierten Fassung zu sehen und entspricht mit einer Spieldauer von 179 Minuten damit der italienischen Kinofassung von 1966. -- Ellen Große

Kurzbeschreibung



Technische Angaben:


Bildformat: 2.35:1 (16:9)
Sprache / Tonformate: Deutsch, Englisch (Dolby Digial 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Ländercode 2Ein mysteriöser Fremder namens Joe, der mexikanische Revolverschütze Tuco und Setenza, ein sadistischer Krimineller sind auf der Jagd nach einer Geldkassette. Inhalt 200.000 Dollar. Die drei Deperados haben untereinander nichts gemeinsam - werden aber zu Komplizen, wenn es die Situation erfordert. Doch jeder verfolgt nur ein Ziel: die Geldkassette. Und keiner von ihnen ist bereit zu teilen...

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Tonfehler (Brummen) mindern hier die Gesamtwertung, wobei nicht vergessen werden soll, dass die Bildwerte ziemlich prächtig sind. Fragen tun sich dann allerdings doch auf: Warum ist der Ton nur in Deutsch vorhanden? Weil die englische Schnittfassung leicht verändert ist. Gut, in den Extras finden wir 14 Minuten der für die internationale Auswertung entfallenen Szenen in italienisch und der Trailer wird auch offeriert. Aber die englische Fassung vermisst man schon. Leone variiert hier einige seiner Lieblingsthemen, nimmt sich viel Zeit und übt für Hollywood. Das ist nett anzusehen.

Bild: Die anamorphe Abtastung ergibt hier ein scharfes und glattes, also rauscharmes Bild. Die Schärfe sollte schon das Mass ereichen, dass man in Western die Patronen im Gurt erkennen kann, selbst noch in Halbnaheinstellungen. Und so ist es hier (00.23.55). Auch dunkle Szenen bleiben sehr rauscharm (00.29.18) und in der Sparte Artefakte sieht es auch sehr freundlich aus. Gesichter in Grossaufnahmen bleiben selbst in Bewegung stabil (00.41.25) und ein ganz leichter Mattscheibeneffekt bei einem Schwenk über die Weite der Prärie (00.43.43) liegt ja eher im Bereich des Unvermeidbaren.

Ton: Die Gesamtnote klingt mit einer 2 natürlich recht traurig und die Bewertung des an sich brauchbaren Tones rührt von der Tonstörung her, die uns etwa ab der 67. Minuten stark auf fiel her. Ein starkes Brummen, das besonders in Dialogszenen ohne viele Nebengeräusche merklich wird. Ansonsten besitzen die Stimmen das rechte Western-Volumen, das man von einem Cowboy erwartet und klingt die Musik nur zuweilen etwas kreischig (02.34.00, Abspann). --movieman.de

VideoMarkt

Kopfgeldjäger Joe und Outlaw Tuco pflegen ein Joint Venture: Joe liefert Tuco aus, kassiert das Kopfgeld und schießt Tuco anschließend vom Strick. Eines Tages geht die Aktion beinahe schief und man trennt sich im Streit. Ein verborgener Schatz zwingt die Intimfeinde jedoch wieder zusammen, und gemeinsam muß man sich den Nachstellungen des Colonels Sentenza erwehren, der ebenfalls sein Auge auf den Mammon geworfen hat. Nach zahlreichen Abenteuern kommt es auf einem Dorffriedhof zum Showdown zu dritt.

Video.de

Sergio Leones meisterlicher Abschluß der Dollar-Trilogie markiert zugleich die letzte Zusammenarbeit mit dem von ihm protegierten und in den Rang eines Weltstars erhobenen Clint Eastwood. Lee van Cleef, der mit Eastwood bereits ein Jahr zuvor in Leones "Für ein paar Dollar mehr" vor der Kamera stand, brilliert als sadistischer Killer, während der kauzige Eli Wallach, bekannt geworden als mexikanischer Bandenführer in John Sturges' "Die glorreichen Sieben", in der Rolle des Tuco für das (nicht geringe) komische Element dieses weithin gefeierten Genremeilensteins zuständig ist.

Blickpunkt: Film

Dritter Film und gleichzeitig Höhepunkt der "Dollar-Trilogie" von Sergio Leone. Clint Eastwood reitet als der Inbegriff des namenlosen Fremden und coolen Revolverhelden durch eine grandiose Westernkulisse. Er macht den Mund nur auf, wenn es unbedingt sein muß, aber dann ist jedes seiner Worte bedeutungsschwer. Eine völlig gegensätzliche Persönlichkeit verkörpert Eli Wallach als der ewig plappernde Mexikaner Tuco. Die letzte Steigerung des Lonely-Rider-Mythos und gleichzeitig schon seine Persiflage.

Synopsis

Ein mysteriöser Fremder namens Joe, der mexikanische Revolverschütze Tuco und Setenza, ein sadistischer Krimineller sind auf der Jagd nach einer Geldkassette. Inhalt 200.000 Dollar. Die drei Desperados haben untereinander nichts gemeinsam - werden aber zu Komplizen, wenn es die Situation erfordert. Doch jeder verfolgt nur ein Ziel: die Geldkassette. Und keiner von ihnen ist bereit zu teilen...
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