In dem Abenteuerroman "Zwei Jahre Ferien" von Jules Verne geht es von Beginn an, und das im wahrsten Sinne des Wortes, stürmisch zur Sache. Es erleidet nämlich eine Schülergruppe aufgrund eines Unwetters Schiffbruch und wird auf eine Insel verschlagen, wo sie sich fortan zurechtfinden muss. Im Gegensatz zu Daniel Defoes Robinson Crusoe handelt es sich hier aber, wie bereits angesprochen, um eine ganze Gruppe von Menschen, was dazu führt, dass in die gesamte Handlung des Romans auch stets das menschliche Miteinander einbezogen wird. Auf geschickte Weise schafft es Jules Verne so, eine Art Gesellschaftsstudie in einem spannenden und interessanten Abenteuer zu verpacken, welches man sich nicht entgehen lassen sollte und das ich jedem empfehlen kann. Und das nicht nur, weil dieser Roman Jules Vernes im Gegensatz zu den meisten seiner anderen Romane, in denen man mit den Protagonisten umherreist (Reise um die Erde in 80 Tagen, Die Kinder des Kapitäns Grant, Fünf Wochen im Ballon...), seine Schwerpunkte anders setzt, sondern weil er auch sonst gut zu lesen ist und den Leser so mitreißt, dass er fast das Gefühl hat, selber auf der besagten Insel gestrandet zu sein! Diesen Abenteuerroman sollte man sich unbedingt zu Gemüte führen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)