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Zwei Fremde im Zug
 
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Zwei Fremde im Zug [Taschenbuch]

Patricia Highsmith , Anne Uhde
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 12,90  
Taschenbuch, 1977 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1. Aufl. (1977)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257201737
  • ISBN-13: 978-3257201734
  • ASIN: B0028P7KFS
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.661.397 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Patricia Highsmith
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Guy Haines, ein aufstrebender Architekt, ist auf dem Weg nach Metcalf, seiner Heimatstadt, um dort die Scheidung mit seiner noch-Ehefrau Miriam durchzubringen. Während die von Guy getrennt lebende und von einem anderen Mann geschwängerte Frau in Metcalf Guy erwartet, kann Guy nur an seine Arbeit und auch ans eine neue Liebe Anne denken, die er baldsmöglich heiraten will, nachdem die Scheidung von Guy und Miriam offiziell ist. Auf dem Weg nach Metcalf macht Guy im Zug eine überaus interessante Begegnung, die sein späteres Schicksal noch prägen sollte.
Er lernt Charles Anthony Bruno, einen verwöhnten Sohn eines Industriellen, kennen, der sofort zu Beginn eine starke Sympathie für Guy empfindet. Nach einem Gespräch in Brunos eigenem Abteil macht Bruno in seinem angetrunkenen Zustand Guy einen unglaublichen Vorschlag: ein Mord über Kreuz.
Charles will Miriam umbringen, wodurch Guys Scheidungsproblem gelöst wäre, während Guy Charles' verhassten Vater töten soll. Der Clou an der ganzen Sache ist das perfekte Alibi beider Akteure, die sich erst seit kurzem kennen und kein Motiv für den jeweiligen Mord hätten. Guys Moralvorstellungen lassen ihn jedoch nicht zu dieser verrückten Idee verleiten und er verlässt fluchtartig das Abteil.
Einige Zeit später wird Miriam dann tatsächlich ermordet, was in Guy umso größere Gewissensbisse hervorruft. Noch hinzu kommt nun, dass Charles Guy andauernd verfolgt, ihn anruft und Guy immer weiter unter Druck setzt. Schließlich ist auch Guy klar, wer der Mörder seiner Ex-Frau ist. Charles bedrängt und erpresst ihn immer weiter und fordert letztendlich Guy seine Schuld zu begleichen: Der Mord an Charles' Vater.
Der aus der Hitchcock-Verfilmung bereits bekannte Roman von Patricia Highsmith ist mehr als nur ein Kriminalroman. Die Vielschichtigkeit des Romans wirft unter anderem die Frage auf, ob jeder einen Mord begehen könnte, wenn man dazu erpresst würde, und regt dadurch den Leser zum Nachdenken. Dieses Buch, welches sofort Bestsellerstatus erreichte, führt den Leser mit weitestgehend spannenden Passagen durch die Story und konnte Unmengen von Leserschaften überzeugen und begeistern.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2 Fremde 22. Juni 2004
Format:Taschenbuch
Buchrezension: Zwei Fremde im Zug ( Patricia Highsmith )

Patricia Highsmith's " Zwei Fremde im Zug " erschien zuerst im Jahre 1950, es strebte sofort Bestseller Status an und veranlasste einen der größten Filmemacher, Alfred Hitchcock, dazu einen Kriminalfilm aus der intelligenten Story zu schaffen.
Dieser Film erschien ein Jahr später.
Highsmith's aufgeweckte Lesergruppe, der es nicht an Realismus fehlt, kriegt einen einfachen aber durchaus sehr cleveren Plot vorgelegt, der es ermöglicht über das geschriebene hinauszudenken.

Highsmith's Buch konzentriert sich auf zwei junge Männer in ihren Zwanzigern, Charlie Bruno und Guy Haines. Charlie Bruno ist ein wohlhabender New Yorker, der es jedoch versteht durch seine Alkoholsucht erheblichen Ärger zu verursachen. Somit schließt sich die Lücke als er in einem Zug auf Guy Haines trifft, Guy hat sich von einem Texanischen Mittelstandkind hoch zu einem wichtigen Architekten gekämpft. Strebsam versucht Guy einer der besten Architekten Amerikas zu werden, bevor er sein dreißigstes Lebensjahr erreicht hat.

Unter normalen Umständen hätten diese beiden zwei verschiedenen Charaktere wohl nie zusammen gefunden, das Schicksal jedoch führt den extrovertierten Bruno mit dem eher introvertierten Haines zusammen, welcher nicht unhöflich erscheinen will.
Als Bruno erfährt das Guy eine schwere Scheidungssituation mit seiner Ehefrau Miriam zu bewältigen hat, macht Bruno ihm im betrunkenen Zustand den Vorschlag von einem Mord. Bruno erzählt ihm, mit seinem wissen aus mistery Romanen, das sie beide einen perfekten Mord begehen könnten in dem sie beide völlig Fremde umbringen würden, niemand könnte sie mit dem Mord in Verbindung bringen da es kein Motiv für die Tat geben würde.
Bruno möchte Guy dazu bringen seinen Vater umzubringen, welcher zwischen ihm und dem Familienreichtum steht. Der Grund für den Hass auf seinen Vater ist auch mit seiner sehr ungewöhnlich engen Beziehung zu seiner Mutter in Verbindung zu bringen.

Haines verlässt den Zug als Bruno seinen Alkoholrausch ausschläft und denkt dass er nie wieder etwas von ihm zu hören bekommt. Doch das tut er und zwar unter sehr bebängstlichen Begebenheiten.
Highsmith hat eine Begabung das Genre Kriminalroman mit einem guten Plot in Verbindung zu bringen. Durch ihre psychologischen Inhalte und dem hin und her wechseln der Handlungsorte wird der Leser in das Buch mit einbezogen.
Highsmith schafft es die Leserschafft zum nachdenken über Leben und Tod anzuregen und Urteile zu fällen wie man selbst damit umzugehen hat, und wie die Autoritäten mit der Gesellschaft in Verbindung stehen.
Die Autorin stellt die Frage ob nicht in jedem Leser/in ein kleiner Haines oder ein kleiner Bruno steckt.

Dennis Stiepermann

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwei Fremde im Zug 23. Juni 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Zwei Fremde im Zug" ist ein Kriminalroman von Patricia Highsmith, der sich mit den Abgründen der menschlichen Psyche beschäftigt. Zwei Männer treffen sich im Zug, der eine Guy Haines, ein junger Architekt aus Metcalf mit einer erfolgsversprechenden Zukunft und der andere Charles Bruno, Sohn einer reicher und angesehener Eltern, der auf der Suche nach dem perfekten Komplizen zu sein scheint.
Guy ist auf dem Weg nach Metcalf, seiner Heimatstadt, wo er die Scheidung von seiner Frau Miriam einleiten will. Mit ihr ist er schon seit zwei von drei Ehejahren nicht mehr zusammen, da Miriam ihn durch die ständigen Affären mit anderen Männern vertrieben hatte.
Bruno, der wie es scheint zúfällig im Zug den Platz gegenüber von Guy wählte, versucht diesen in ein Gespräch zu verwickeln. Widerwillig gibt Guy persönliche Details von sich preis, sodass Bruno sich ein Bild von ihm und der Situation machen kann in der er sich befindet. So spürt Bruno zum Beispiel die Wut und die Abneigung die Guy gegenüber seiner Frau empfindet, die zu allem Überfluss in jener Zeit noch ein Kind von einem anderen Mann erwartet.Charles Bruno nutzt die Gelegenheit um Guy die ideale Lösung seines Problems zu unterbreiten.
Er schlägt einen Mord über Kreuz vor. Er selbst tötet Miriam und Guy Charles Vater, den er abgrundtief hasst. Die beiden hätten kein Motiv, sogesehen der perfekte Mord.
Guy ist angewidert von diesem unmoralischen Gedanken und distanziert sich von Charles.
Dennoch verbindet die beiden Männer etwas, was nicht genau zu definieren ist. Ob eine homasexuelle Verbindung besteht wird nicht deutlich, obwohl Bruno eine große Abneigung gegenüber allen Frauen außer seiner Mutter zeigt. Guy hingegen ist bereits in einer neuen Beziehung und scheint keine sexuellen Gedanken gegenüber Charles zu haben. Er fühlt sich sowohl abgestoßen von dem Gedanken einen Mord begehen zu können,mehr ist er aber fasziniert von dem Menschen, der diesen Gedanken hegt.
Solch eine Person hatte er zuvor noch niemals kennengelernt und nie für möglich gehalten eine gewisse Sympatie für einen angehenden Mörder zu emfinden. Denn eins ist sicher, wenn Guy, Bruno nicht hilft den Plan durchzuführen wird es ein anderer tun.
Der Roman zeigt den Gewissenskonflikt eines Mannes, der auf dem besten Weg dahin ist ein erfolgreiches und erfüllte Leben zu führen. Allein seine Ehefrau könnte ihn noch daran hindern und so findet sich die absurde Idee an den perfekten Mord ständig in Guys Gedanken wieder. Die Autorin nimmt sich psychologische Tricks zur Hilfe um den Leser zu schockieren,zu manipulieren und letztendlich mit dem Verlauf des Romans zu beeindrucken. Sie zeigt die Wandelbarkeit eines Menschen und dessen Psyche und lässt die Leser über eigene Skrupel und Moralvorstellungen nachdenken.
a.graumann
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Kriminalroman mit hohem psychologischem Anspruch-tolles Erstlingswerk!
Mit "Zwei Fremde im Zug" debüttierte Patricia Highsmith 1950 als Romanschriftstellerin und erzielte sofort einen großen Publikumserfolg. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von chrissonntag veröffentlicht
Strangers on a Train (1950)
"Zwei Fremde im Zug" ist Patricias Highsmiths berühmter Debütroman, der durch die Verfilmung von Alfred Hitchcock noch berühmter geworden ist. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von zueribueb veröffentlicht
SEELENZERGLIEDERUNG
Patricia Highsmiths ambivalentem Debütroman liegt die Idee für ein perfektes Verbrechen zugrunde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2010 von Favre Robert
Feines Psychoduell zweier interessanter Charaktere
Sicherlich war die Idee zu einem perfekten Mord, ihre Ausführung und das normale weiterleben nach der Tat auch zu Patricia Highsmiths Zeiten keine Neue. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2010 von book.seller
Jeder ist fähig zu morden
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Veröffentlicht am 30. August 2009 von K. Preuß
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Wäre es nicht schön, so leicht seine Probleme zu lösen? Man steigt in einen Zug, trifft einen Unbekannten und der schlägt vor, einem ein Problem abzunehmen. Lesen Sie weiter...
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