Kurzbeschreibung
Nach einer gescheiterten Ehe verliebt sich Laura in die Friseuse Sylvia. Zum ersten Mal in ihrem Leben geht sie mit einer Frau ins Bett. Ein Chaos der Empfindungen bricht aus: Schuldgefühle, Befreiung, Begeisterung, das Gefühl, bisher etwas versäumt zu haben. Lauras Kinderwunsch bringt Sylvia auf einen irrwitzigen Plan. Sie beginnt ein Verhältnis mit tödlichem Ausgang.
Der Verlag über das Buch
Als Laura der jungen Sylvia begegnet, hat sie bereits eine gescheiterte Ehe mit einem Theaterkritiker hinter sich. Es beginnt eine leidenschaftliche Liebe zwischen den Frauen. Doch eine unvorhergesehene Wendung führt geradewegs in die Katastrophe: Sylvia verläßt Laura, um mit deren früherem Mann zusammenzuleben
Ein Roman über die Liebe zweier Frauen, die an der Vergangenheit und dem Unverständnis ihrer Umwelt zerbricht. »Sensibel, einfühlsam und spannend.« BRIGITTE
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
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Über den Autor
Geboren am 29.Juli 1927 in Haarlem, Sohn eines ehemaligen Offiziers aus Österreich-Ungarn, welcher im Zweiten Weltkieg mit den deutschen Besatzern kollaborierte, und einer Jüdin aus Frankfurt; seine später geschiedenen Eltern sprachen Deutsch miteinander. Mulisch verfasste zwischen 1947 und 1959 einige Romane und literarische Artikel und Rezensionen in niederländischen Zeitungen (Berichterstatter u.a. für "Elseviers Weekblad"). Die Teilnahme am Eichmann-Prozeß verarbeitete er in der Reportage "Strafsache 40/61", das 1963 mit dem Vijverberg - Prijs ausgezeichnet wurde. Seither schrieb er Romane, Erzählungen, Gedichte, Dramen, Opernlibretti, Essays, Manifeste und philosophische Werke. Spätestens mit seinem in sechzehn Sprachen übersetzten politischen Roman "Das Attentat" wurde er weltberühmt, die Verfilmung von Fons Rademaker erhielt einen Oskar. Für sein literarisches Schaffen erhielt er 1995 den Niederländischen Literaturpreis. Harry Mulisch lebt heute in Amsterdam.
Auszug aus Zwei Frauen. 4 CDs. von Harry Mulisch. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Es war Samstagnachmittag, eine matte Februarsonne schien auf die Stadt. Auf der anderen Straßenseite sah ich sie vor dem Schaufenster eines Juweliergeschäfts
stehen...
Es war, als ob auf der Straße alles undeutlich geworden wäre und verformt, wie auf bestimmten Fotos und nur das Mädchen in der Mitte wäre scharf geblieben.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Es war, als ob auf der Straße alles undeutlich geworden wäre und verformt, wie auf bestimmten Fotos und nur das Mädchen in der Mitte wäre scharf geblieben.
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