Die zwei Brüder sind so gegensätzlich wie Feuer und Wasser. Aus sehr gutem Hause kommend hat Christoph (Fritz Wepper) Jura studiert und es inzwischen zum Oberstaatsanwalt gebracht.
Peter (Elmar) hat sein Studium abgebrochen und ist Polizist geworden. Er ist ein sehr erfolgreicher Ermittler, hat aber Probleme, sein Privatleben in den Griff zu bekommen. Immer wieder trinkt er zu viel Alkohol und kämpft um die Akzeptanz seiner vornehm alternden Mutter.
Trotz aller Gegensätze und verschiedenen Weltanschauungen ergänzen sich die Brüder überraschend bei den Ermittlungen und sind ein sehr erfolgreiches Team.
Die Rolle als trinkender Polizist, Komponist und Klavierspieler nimmt man Elmar Wepper sofort ab. Sein Bruder Fritz Wepper stellt den Oberstaatsanwalt ebenso glaubwürdig dar.
Die Nebenrollen sind so besetzt, dass sie den üblichen Klischee entsprechen. Beispielsweise Sky Du Mont als aalglatter Anwalt, Rolf Zacher als abgehalfterter Gangsterboss und Ruth Hausmeister als vornehme Witwe.
Solide deutsche Krimikunst, bei der man wunderbar entspannen kann. Nicht zu actionreich, teilweise vorhersehbar, aber trotzdem nie langweilig.
Persönliche Meinung: 4 **** (von 5 möglichen)
In Teil 4 legt die Serie noch deutlich an Spannung zu. Max Tidorf brilliert in der Rolle des psychopathischen Frauenmörders und bis zum Schluss sind seine Handlungen schwer einzuschätzen.
In Folge 5 überzeugt Jaques Breuer als skrupellose Unterweltgröße genau wie Elmar Wepper als gescheiterter Vater. Die Rolle des Fritz Wepper als Oberstaatsanwalt Christoph Thaler wird ab Folge 4 deutlich kleiner, was der Serie aber durchaus nicht schadet.
Alles in allem wirklich eine angenehme Fernsehabend-Unterhaltung. Die Handlungen sind klar, ohne kompliziert zu werden. Sämtliche Schauspieler sind passend zu ihren Rollen ausgesucht, so dass alle glaubhaft wirken.