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Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad Gebundene Ausgabe – 10. Oktober 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (10. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453143027
  • ISBN-13: 978-3453143029
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 3 x 22,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 637.558 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Antonia Rados, deutsches Pendant zur CNN-Legende Christiane Amanpour, berichtet seit Jahren für RTL und n-tv aus den Krisenregionen Afghanistan, Irak und Iran. Rados’ präziser Reportagestil, vorgetragen zumeist unter Kopftuch und züchtigem Mantel, wurde mit dem „Deutschen Fernsehpreis“, und dem renommierten „Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis“ mehr als adäquat gewürdigt. Umso irritierender, welcher Teufel oder nicht vorhandene Lektor Frau Rados eigentlich zu diesem flapsig ironischen Ton verleitet, der ihren Büchern innewohnt? Über mehr als vierzig Seiten hinweg die eigene wie auch die Findigkeit iranischer Frauen im Umgang mit Tschador und Kopftuch aus allen modischen Blickwinkeln erörtern? Auspeitschungen dabei en passant zu streifen, als handle es sich um eine von den Mullahs auferlegte Strafarbeit? Diese Leichtigkeit des Seins verblüfft einigermaßen.

Den „Alltag im Iran des Ahmadinedschad“ zu porträtieren, hat Frau Rados sich auf die Fahnen geschrieben. Jener „Republik der allgemeinen Verunsicherung“ (Rados), in der Atomgelüste wuchern, ein Präsident herrscht, dem buchstäblich alles zuzutrauen ist, und eine sittenstrenge Armada von Revolutionswächtern die Anweisungen des Propheten gnadenlos umzusetzen pflegt. Hier sucht und findet Rados ihr erwartbares Personal: Ja-Sager und Konformisten ohne tiefere Überzeugung, die sich mit dem Terror irgendwie arrangiert haben und an Atomwaffen grundsätzlich nichts wirklich Schlimmes finden, solange Pakistan und Israel sie auch besitzen. Demgegenüber steht eine wahre Armee aus IM-artigen Spitzeln, glühenden USA- und Israel-Hassern, die den Iran erst wirklich zum angstbesetzten Albtraumgebiet machen.

Neben jungen Regimekritikern und einer „Kleinen Ahmadinedschad-Psychologie“, präsentiert Rados aber auch ihre Bekannte Shala, ein naiv apolitisches Wesen, das in seiner Sucht nach westlichem Lifestyle fast schon wieder wie ein Ausbund an Subversivität wirkt. Rados berichtet vom Doppelleben jedes „normalen“ Iraners, will er die Gängeleien der Mullahs umgehen, sowie – natürlich - von den Fallstricken und Schikanen im Zusammenhang mit der eigenen journalistischen Tätigkeit. Wer wirklich Neues erfahren möchte, dem sei weiterhin Rados’ tägliche Berichterstattung im TV empfohlen. Ihr in Buchform gepflegter, schnoddriger Sound, im gnadenlosen Aufspüren von Lachern dem Leichtgewichtsstil eines Wladimir Kaminer nicht unähnlich, konterkariert die oft dramatische Lage derer, über die berichtet wird. –Ravi Unger

Pressestimmen

"Antonia Rados ist eine unbestechliche und selbstkritische Beobachterin."

"Es sind die kleinen Episoden, die das Buch lesenswert machen, die Paranoia und Heuchelei der Gesellschaft illustrieren." (Der Spiegel )

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Kundenrezensionen

3.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von gerda_badischl am 11. September 2010
... das Kopftuchtragen.
Ein Detail, das meiner Meinung nach charakteristisch ist für die ganze Art des Buches. Das, was uns hier als Insider-Wissen verkauft wird, ist eine Außensicht - weit weg von wirklicher Volksnähe.
Wie viele einheimische Freundinnen hat die Autorin? Scheinbar nur die eine einzige, die über nichts anderes spricht, als über das Kopftuchtragen. Haben die Iranerinnen wirklich kein anderes Gesprächsthema? Entschuldigung, aber das kann ich nicht glauben.
Man bekommt den Eindruck, dass sich Frau Rados nicht die Mühe gemacht hat, wirklich mit den Einheimischen zu sprechen, sondern sich nur ihren Frust von der Seele schreibt, dass sie - scheinbar wegen eines immer wieder verrutschten Kopftuchs - keine Interviews bekommt.
Mein Alternativvorschlag ist "Alltag auf Arabisch" von El-Gawhari. Auch er ist ein Auslandskorrespondent, aber einer der wirklich dort gelebt hat. Man merkt den Unterschied.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dirk Wolff-Simon am 3. Juni 2008
Der Klappentext versprach einen spannenden Eindruck in den Lebensalltag im Iran und ich wurde nicht enttäuscht. Antonia Rados erzählt intellektuell unprätentiös ihre zahlreichen Eindrücke und Begegnungen im iranischen Alltagsleben. Sie berichtet über die religiöse Kaste der Mullahs und deren Einfluß im politischen Leben des Landes. Die Autorin beschreibt dabei sehr anschaulich das tägliche Leben in dieser Parallelgesellschaft, das den Einzelnen quasi ein schizophrenes Verhalten auferlegt. Es ist ein bigottes Leben, das sich im heutigen Iran abspielt; verordnete Keuschheit in der Öffentlichkeit und westliche Freizügigkeit in den eigenen vier Wänden oder in den Nischen der Gesellschaft, in denen sich über Drogenkonsum und Prostitution jene Subkulturen entwickeln, die auch in der westlichen Gesellschaft zum Prekariat zählen und stillschweigend toleriert werden. Sie schreibt über die tägliche Korruption und läßt das Spannungsfeld erahnen, in dem sich die iranische Gesellschaft befindet, in der die Menschen unter 30 Jahren inzwischen 70 Prozent ausmachen. Sie führt uns die Macht der Bazaries vor Augen, die es als Konservative in dieser archaischen Gesellschaft vermochten, daß bis dato kein Supermarkt im Iran existiert. Bei der Lektüre wird deutlich, wie einfach strukturiert dieses System Iran", diese Mullahkratie, dieser theokratisch strukturierte Staat funktioniert, der für uns nach wie vor nichts von seiner Komplexität eingebüßt hat.Lesen Sie weiter... ›
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20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lleesseerr am 25. Dezember 2007
In Zeiten der Globalisierung und einer Tendenz zur Zentralisierung der Medienlandschaft kommt dem Autor, insbesondere wenn er über eine dem gemeinen Bürger eher nicht persönlich bekannte Welt berichtet, eine besondere Verantwortung zur Objektivität zu. Diese Objektivität vermisse ich in den Darstellungen von Frau Rados.

Es wird für meinen Geschmack ein düsteres, in einem süffisant-zynischen Ton erzähltes Bild des Landes gemalt, das ich in mehr als einem Jahr meines Lebens in Teheran und anderen iranischen Städten so in keinster Weise erfahren habe.

Ich erwarte von einer so renommierten Autorin die Selbstreflexion Ihrer eigenen Rolle als Journalistin im Iran und ein wenig Verständnis für das dortige Misstrauen gegenüber westlichen Journalisten. Es gibt wohl wenig Länder, über die so fernab von der Realität berichtet wird, dass ich zumindest Sympathie für das Misstrauen der lokalen Behörden verspüre, das Ihr entgegen gebracht worden ist.

Frau Rados ist mit verschiedenen anderen Ländern im Mittleren Osten vertraut und daher hätte ein Vergleich des gelebten Islams in diesen Ländern mit dem Iran sicher dem Leser ein Möglichkeit zur Einordnung der Strenge des praktizierten Glaubens geben können.

Mein Tipp: Selber in den Iran fahren oder andere Bücher lesen.
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Ich bin selbst Journalistin (allerdings nicht fuer Kriege!) und liebe die Buecher von Antonia Rados. Ihre unkomplizierte Art zu schreiben fuehlt sich an, als wuerde man mit ihr irgendwo in einem Bistro sitzen und ihr bei einm Glas Wein gespannt zu hoeren.
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Von Ken Follet am 7. April 2013
Verifizierter Kauf
Antonia Rados beweist mit diesem Büchlein, dass sie nicht nur eine gute Reporterin ist, sondern auch eine talentierte Autorin. Informativ, unterhaltsam: absolut lesenswert.
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