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Zwanzig Minuten Pause
 
 
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Zwanzig Minuten Pause [Taschenbuch]

Ernest L. Rossi , David Nimmons
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 239 Seiten
  • Verlag: Junfermann (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3873870851
  • ISBN-13: 978-3873870857
  • Größe und/oder Gewicht: 21,7 x 14,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 406.098 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Ernest Lawrence Rossi
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Rossi zeigt uns in diesem Buch, wie wir seelischen und körperlichen Zusammenbruch verhindern können, indem wir lernen, die Signale unseres Körpers zu erkennen und uns angewöhnen, zu Hause oder an unserem Arbeitsplatz eine besondere Art von Pause zu machen. Das Buch basiert auf Forschungsergebnissen, die zur Entdeckung der ultradianen Rhythmen geführt haben.

Über den Autor

Ernest Rossi ist ein international angesehener Therapeut und Forscher auf dem Gebiet der Psychobiologie. Er promovierte an der Temple Universität in klinischer Psychologie und arbeitete zehn Jahre lang mit Milton H. Erickson zusammen. Sein Buch "Der Februarmann" (gemeinsam mit Erickson) erschien 1991 bei Junfermann Verlag. David Nimmons ist Schriftsteller und hat als Co-Autor bei vielen Bestsellern aus der Welt der Medizin und Psychologie mitgearbeitet.

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79 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen 6 Sterne kann ich ja nicht geben, 17. April 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zwanzig Minuten Pause (Taschenbuch)
20 Minuten Pause von Ernest L. Rossi ist keines der Ratgeberbücher, die Dir empfehlen wollen hie und da mal halblang zu machen, weil dann alles besser wird. Der eher langweilige Titel " 20 Minuten Pause" verwirrt etwas, das Buch ist viel mehr als das:

Es präsentiert einen natürlichen Selbsthypnoseansatz mit dem Anspruch, die Möglichkeiten unbewußter Veränderung optimal zu nutzen. Dafür nutzt Rossi die wissenschaftlich belegte Tatsache, daß wir alle 90-120 Minuten ohnehin und meist unmerklich in einen natürlichen Trancezustand gehen, bzw. gehen müßten, die sogenannte "Alltagstrance".

Er stellt aber auch ganz klar heraus: Es geht nicht nur um die Nutzung dieses natürlichen Rhythmus, sondern auch darum, daß die Störung dieses natürlichen Prozesses über einen langen Zeitraum unweigerlich in einen permanenten Streßzustand führt. Und es gibt bekanntlich kaum einen Faktor, der an mehr psychischen und psychosomatischen Krankheiten beteiligt ist als Streß.
Die Einhaltung zumindest einiger dieser natürlichen Zyklen kann hingegen ungemein heilsame, kreative, problemlösende oder gesundheitsfördernde Resultate haben.
Wer mit Rossis Mind-Body-Healing nähere Erfahrungen gemacht hat weiß, daß das stimmt und wirklich und wahrhaftig funktioniert, auch wenn die Beschreibung dessen manchmal phantastisch klingt. Die Ergebnisse sind es aber häufig auch.

Diese ist im Grunde eines der besten Bücher über Selbsthypnose, da es sich wohltuend von der Anwendung stumpfsinniger suggestiver Methoden unterscheidet - auch wenn Rossi es nicht Selbsthypnose, sondern "ultradiane Heilreakion" nennt.

Das Buch hat mich auch insofern restlos begeistert, da auch ich schon selber positive Fremd- und Eigenerfahrungen mit dieser Methode habe machen können. Es sollte Pflichtlektüre für alle Hypnosetherapeuten, Psychotherapeuten und auch für alle Manager werden, denen neben Gewinnmaximierung auch das Wohl und die Leistungsfähigkeit ihrer Angestellten am Herzen liegt. Ich meine, daß die Beachtung der in Rossis Buch geschilderten Prinzipien den Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung in unsere Streß- und Konsumgesellschaft erhebliche verringern könnte (bin selbst Therapeut).

Das Buch selbst ist leicht verständlich geschrieben und verzichtet zu Gunsten der Lesbarkeit auf den verkrampften wissenschaftlichen Stil, den man in unserem Land an den Tag legen muß, um erstgenommen zu werden. Ich hoffe, es bekommt trotzdem eine Chance. Das einzige was mir noch fehlte, ist mehr an Darstellung wie Rossi seine eigenen Patienten in sein System einführt - es ist darüber schon vieles in dem Buch zu finden, aber mehr wäre noch besser...

Alles in allem jedoch ein absolut empfehlenswertes Buch, das im Grunde eine neue Philosophie der Selbstheilungsfähigkeit in der Psychotherapie beinhaltet. Ernest L. Rossi, der den bislang weltweit erfolgreichsten Psychotherapeuten und Begründer der modernen Hypnose Milton H. Erickson viele Jahre begleitet hat und Herausgeber oder Co-Autor aller wichtigen Schriften Ericksons ist, zeigt, daß er sich zum einem wirklich würdigen Nachfolger Ericksons gemausert hat. Rossi hat die Essenz der ericksonschen Hypnose gefunden (die Selbstheilung) und er macht sie nun auch für die Selbsthypnose verfügbar.

Wie gut, daß Erickson von solch einem hellen Kopf begleitet worden ist! (Sorry, Jeff)

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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen für jeden lesenswert --- STRONG BUY, 2. April 2005
Von 
Stephan Kleiber "buchtippse.de" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zwanzig Minuten Pause (Taschenbuch)
°

Manche Ratgeberbücher werden schnell langweilig, weil sie dieselben unaussprechlichen Vagheiten nur mit anderen Worten wiedergeben. Dieses Buch hier ist anders und verkauft sich leider selbst weit unter Wert mit seinem nichts sagenden Titel. '20 Minuten Pause' - wer denkt da nicht sofort an ein weiteres 'Tu-Dir-mal-was-Gutes'-Buch. Andererseits ist der Autor Ernest L. Rossi ein langjähriger Mitarbeiter und Begleiter Milton Ericksons, was zumindest mich neugierig machte.

Tagträumereien, plötzlicher Bewegungsdrang, mangelnde Konzentration für die Außenwelt - all das tritt mit frappierender Regelmäßigkeit alle 90-120 Minuten auf und in unseren Alltag ein - ob wir es wahrhaben (wollen) oder nicht. Natürlich stört das unsere Pläne und ebenso natürlich stattet uns die Natur mit Reserven aus, die im Ernstfall diesen Rhythmus obsolet erscheinen lassen. Die Geist-Körper-Interaktion pusht da schon ganz gut mit Hormonen, andere helfen einfach mit Nikotin und Koffein nach. Dennoch führt diese ignorante Abstumpfung langfristig zu chronischem Stress und psychosomatischen Krankheitsbildern.

Hat Rossi all das nun aus irgendeinem Hut gezaubert? Nein! Und genau das ist so spannend an dem Buch. Mit einigen zeitabhängigen psychologischen Tests zur Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit in verschiedenen Bereichen zeigt Rossi die Existenz eines 'ultradianen Rhythmus' (=mehr als täglich wiederkehrend) auf - bis hin zur rhythmischen Zellteilung in eben diesem 90-120-minütigem Intervall mit der nachfolgenden 20-Minuten-Pause. Dass abhängig von Tätigkeit und auch zwischen Personen geringfügige (!) Abweichungen bestehen, wird ebenso aufgeführt. Interessant fand ich auch das Auftreten dieser Zyklen im Schlaf. Ganz anders als die weit verbreiteten 'Biorhythmen' kann dieses 90/120+20-Minuten-Muster wohl zu recht als von ihm so bezeichnetes 'Basic Rest - Activity Cycle' (BRAC) gelten.

Gesetzt den Fall, es wäre so, was tun damit? Dafür bietet Rossi einige Ideen, wie jeder für sich selbst lernen kann, diese Phasen zur nötigen - nicht nur psychischen, sondern real physischen - Regeneration zu nutzen. Daher auch meine Empfehlung, Jeder und wirklich Jede möge dieses Buch zum eigenen Nutzen lesen - oder Rossis Behauptungen fundiert widerlegen. Mir persönlich fallen jedenfalls einige Beispiele ein, wo diese 'ultradianen Zyklen' durchaus einen Sinn ergeben - Burnout ist nur eins davon.

Rossi selbst erwähnt im Buch, dass er Milton Erickson mit seiner Hypothese konfrontierte, dass dessen oft als 'naturalistisch' bezeichnete Art der Hypnotherapie mit diesem Rhythmus in Zusammenhang steht. Und zwar insofern, wie Erickson als guter Beobachter gerade jene Phasen in seinen 2-stündigen(!) Therapiesitzungen für Interventionen zu nutzen wusste, in denen seine Klienten besonders empfänglich dafür waren. Erickson - anfangs selbst erstaunt über diese Hypothese - konnte dieser Option nur zustimmen.

Wer was aus diesem Buch macht, das hängt wie immer schlicht vom Leser ab. Manager werden verständlicherweise nicht für die gesamte Belegschaft plötzlich regelmäßig '20-Minuten-Pausen' verordnen können. Andererseits ist dieses Buch vielleicht ein erstaunlich wertvoller Beitrag für eine neue Sicht von langfristig (lebens-)notwendigen und vor allem überraschend regelmäßigen wie wirksamen Pausen für 'wirkliche' Leistung in unserer Zeit.

~
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Burn Out Vermeidung und Hilfe bei Burn Out, 12. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Zwanzig Minuten Pause (Taschenbuch)
würde ich als BO Betroffener, der viel Hilfe aus diesem Buch bezogen hat, den Titel gern ergänzen wollen.

Es geht aber sehr tief darum, wie unsere Rhythmen

täglich monatlich jährlich Ablaufen,

wie wir verloren haben diese Wahrzunehmen,

was sie anrichten wenn wir sie ganz verlieren, eben bis zum BO

wie wir sie wieder finden können,

Konsequenzen sind:

Eine Konsequenz ist z.B. dass ich hier einen Wecker heruntregeladen habe und schaue, wie gehts nach 1 h, wie gehts nach 1,5 h. Spätestens dann, nach 1,5 ist dann ein Stop am PC, mache ich 20 Min Pause.

Wie man die gestalten kann und was da passiert wird ebenfalls sehr gut berschrieben

Mache ich mal länger, spüre ich dass, jetzt wieder

So lerne ich Stück für Stück meine sogn ultradiaden Rhythmen wieder und es hilft mir sehr.

Ähnliches merkte ich schon als wir letztes Jahr in Urlaub fuhren.

Nach 1,5 h Fahrer wechseln und danach mind 20 min Pause

Phänomenal wie stark dies wirkte.
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