Immobilien-Zeitung - Fachzeitung für die Immobilienwirtschaft 23/2007 vom 14.6.2007
Sehr hilfreich sind die Tabellen, aus denen sich leicht ablesen läßt, welche Gesamtkosten sich durch die diversen Steuern und Gebühren für einen Bieter aus welchem Zuschlagswert ergeben.
Ein Sonderteil des Buches beschäftigt sich mit den Kosten bei freiwilligen (privaten) Grundstücksversteigerungen.
Auszüge aus einschlägigen Gesetzen als Hintergrundinformation und eine Übersicht übe alle wichtigen Informationsquellen zum Thema Zwangsversteigerung runden das Handbuch ab.
Haus & Grund Nr. 7 2007 im Juli 2007
Neben Informationen über Ablauf und Hintergründe bietet Zwangsversteigerung24 eine umfassende Übersicht zu den Informationsquellen, was ein Informationsvorsprung von bis zu 6 Wochen bedeutet. Die aktuellen Gesetztesänderungen sind eingearbeitet, wobei der Autor ausführlich auf den Wegfall der Schutzrechte für Baukostenzuschüsse eingeht.
Wer sich für das alternative Versteigerungsverfahren der privaten Immobilienversteigerung interessiert, findet in Zwangsversteigerung24 alles wissenswerte. Auf für dieses Verfharen wird eine übersichtliche Tabelle für die Kosten, die dem Ersteher entstehen(Courtage, Notar, Gericht, Grunderwerbssteuer), geboten.
Haus & Grund Sachsen-Anhalt 2/2007
Gerade in den neuen Bundesländern finden zahlreiche Zwangsversteigerungen von Immobilien statt. Aktuelle Literatur für den interessierten Laien gibt es allerdings wenig auf dem Markt. Zwei Bücher von Rayner Jankowski sind da eine empfehlenswerte Lektüre.
Für viele ist die Zwangsversteigerung auch die Möglichkeit, billig zu einer Immobilie zu kommen. Das Buch Zwangsversteigerung24 als Bieterhandbuch beschreibt anschaulich das gesamte Zwangsversteigerungsverfahren und gibt Tipps, wie man sich verhalten sollte.
Darüber hinaus werden viele Fragen beantwortet, die im nachhinein zu bösen Überraschungen führen können. Z.B. werden Probleme behandelt, wie die Räumung durch den Schuldner, die Frage der Kündbarkeit von Mietverträgen und auch die zusätzlichen Kösten, die mit der Zwangsversteigerung verbunden sind. Eine Wiedergabe wesentlicher gesetzlicher Grundlagen macht das Buch zu einem kleinen Kompendium
Das Buch "Schach der Zwangsversteigerung" ist ein Handbuch für Schuldner und gibt Ratschläge für denjenigen, der sich einer Zwangsversteigerung ausgesetzt sieht .
Finanzwelt 4/2007
Ein umfassender Ratgeber, der sich an den Interessen der Bieter und Käufer orientiert.
Das Investment September 2007
Kurzbeschreibung
Es werden Lösungsmöglichkeiten für Problemobjekte, Problemeigentümer und Problemmieter vorgestellt. Zum Beispiel wann, gegen wen und wie das Sonderkündigungsrecht nach dem Zwangsversteigerungsgesetz (ZVG) effektiv genutzt wird. Und wieviel eine Zwangsräumung kosten kann.
Die Kosten, die dem Ersteher anfallen, also Grunderwerbssteuer, Zuschlagsgebühr und Eintragungsgebühr, werden in übersichtlichen Tabellen dargestellt; bis zum Verkehrswert 1 Million Euro. Berücksichtigt wird zudem jeweils der Zuschlag bei 50 bis bei 100 Prozent des Verkehrswertes (in 10 %-Schritten).
Die wachsende Bedeutung der freiwilligen (privaten) Grundstücksversteigerung neben der gerichtlichen Zwangsversteigerung machte es notwendig, auch diesen Weg des Immobilienerwerbs zu beschreiben. Auch hierfür werden in einer Tabelle die Kosten des Erstehers bis zum Gebot von 1 Million Euro dargestellt (Courtage, Notar, Anderkonto, Auflassung und Eintragung, Löschung der Auflassung, Grunderwerbssteuer).
Ein kleines Verzeichnis der in der Immobilienbranche üblichen Abkürzungen hilft, Gutachten, Amtsblätter, Immobilienanzeigen und Versteigerungskalender leichter zu verstehen.
Im Anhang finden sich in Auszügen die relevanten Gesetze.
-----------------------------------------------------------
Während die Gesetzesänderungen im Jahre 2004 vorausschauend bereits in der ersten Auflage im Jahre 2002 eingearbeitet waren, ist es auch bedingt durch die Januar 2007 in Kraft getretenen Änderungen des ZVG notwendig geworden, Zwangsversteigerung24 zu überarbeiten und zu erweitern. Nunmehr kann der Gutachter unter bestimmten Umständen für ein fehlerhaftes Gutachten haftbar gemacht werden. Der Meistbieter wird in diesem Punkt als Beteiligter betrachtet. Auch die Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 % mußte in dem Kapitel "Freiwillige Grundstücksversteigerung" berücksichtigt werden.
Die vorherige Auflage wurde auf Internetforen, welche von Rechtspflegern stark frequentiert werden, in einem Punkt durchaus kritisch betrachtet. Das Kapitel "Die betreibende Bank als Bietkonkurrentin" wird in der Rechtspflegerpraxis teilweise anders gesehen. Da jedoch die Schuldnereigentümer mehr und mehr selbstbewußt werden, sollte der Bieter durchaus vorsichtig sein. Denn der BGH überrascht regelmäßig mit seiner Rechtsanschauung. Aus diesen Gründen wurden die Standpunkte nicht revidiert, sondern um die (noch) herrschende Meinung ergänzt.
Eine wichtige Änderung ist der Wegfall von Mieterschutzrechten. Hatte in der Vergangenheit ein Mieter einen verlorenen Baukostenzuschuß bzw. eine verlorene Mietvorauszahlung für Instandsetzung oder Bau nach § 57 c ZVG geleistet, konnte der Ersteher von seinem Sonderkündigungsrecht erst nach dem Abwohnen dieser Leistungen nutzen. Dies soll nun nicht mehr möglich sein. Das dürfte m.E. nach nicht problemlos durchsetzbar sein. Der Bieter sollte weiterhin Anmeldungen von Mietern ernsthaft prüfen und sein Gebot vom Ausgang dieser Prüfung abhängig machen.