Ich habe das Buch aufgrund einer Empfehlung gekauft und muss sagen, dass es wirklich sehr hilfreich ist. Der Zwang, welcher auch immer das sein mag, wird anschaulich dargestellt, man wird angeregt, nachzudenken, wieso er überhaupt existiert, wie er sich so in einem ausbreiten konnte und wie man ihn letztlich auch loswerden kann. Es gibt Arbeitsblätter, die sehr zum Nachdenken anregen. Einem wird bewusst, wie breit gefächert das Problem eigentlich ist, wie sehr es einen Tag für Tag einschränkt. Man greift selbst nach dem Durcharbeiten (bei mir hat es aufgrund des flüssigen Schreibtils und der verständlichen Beschreibung nur 1-2 Tage gedauert) immer wieder nach dem Werk und trägt neue Sachen ein, die einem im Alltag auffallen. In jedem Fall wird klar: Der Zwang muss ausziehen! Und wie das geht, wird unter anderem in dem Buch anhand vieler Beispiele und Übungsvorschläge deutlich.
Ich finde, dass das Buch für jeden geeignet ist, der eine Zwangskrankheit (in sich [selbst betroffen] oder in seiner Umgebung [Familienmitglieder, Freunde o.ä. betroffen]) hat - egal welche. Man erarbeitet seinen persönlichen Weg aus dieser Situation.
Auch Angehörige können in dem kleinen Buch Rat und Tipps finden, was ich für super hilfreich erachte, da niemand wissen kann, wie er mit etwas umgehen soll, das nicht nachvollziehbar ist.
Falls man allein mit Hilfe des Buches nicht an sein Ziel kommt, sind hinten noch Adressen aufgelistet, an die man sich wenden kann.
Ich kann das Werk rundum empfehlen. Es ist für alle Beteiligten sehr hilfreich!