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Zwangsstörungen verstehen und bewältigen. Hilfe zur Selbsthilfe
 
 
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Zwangsstörungen verstehen und bewältigen. Hilfe zur Selbsthilfe [Taschenbuch]

Susanne Fricke , Iver Hand
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 14,90  
Taschenbuch, 2004 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 125 Seiten
  • Verlag: Balance Buch + Medien; Auflage: 3. A. Nachdruck 2006 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3884143654
  • ISBN-13: 978-3884143650
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 380.610 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Andreas Knuf in Psychologie Heute 07/2005

"Dieses Buch macht Mut, denn es zeigt, wie man den hartnäckigen Untermieter Zwang, der sich leicht zum Haustyrann entwickeln kann, wieder rauswirft. Bewährte verhaltenstherapeutische Methoden werden sehr leicht verständlich und nachvollziehbar dargestellt - das ist das eindeutige Plus dieses Buches. Betroffene lernen die Tricks "ihres" Zwangs zu durchschauen, erfahren wodurch sie dem Zwang selbst neue Nahrung geben, aber auch durch welche Übungen sie ihm zu Leibe rücken können. Wenn es sich der Zwang trotz aller Selbsthilfe so richtig gemütlich macht in der eigenen Bude, dann bietet der Ratgeber noch hilfreiche Adressen und Tipps für professionelle Unterstützung und Behandlungsmöglichkeiten. Ein tolles Buch vor allem für Betroffene und Angehörige." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Kurzbeschreibung

Die Autoren zeigen, wie leicht der Zwang sich als trickreicher Mitbewohner im eigenen Haus breit macht: Zunächst als nützlicher Ordnungshelfer hereingelassen, gewinnt er schnell die Überhand und diktiert das weitere Leben. Erklärt wird, wie Zwangserkrankungen entstehen und was sie am Leben erhält. Anschaulich und leicht verständlich vermitteln die Autoren Techniken, die in der Verhaltenstherapie erfolgreich angewandt werden und sehr gut zur Selbsthilfe genutzt werden können. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Mit ihrem Ratgeber geben Fricke & Hand Betroffenen, Angehörigen und interessierten Laien eine außerordentlich gute Möglichkeit an die Hand, Zwangsstörungen zu erkennen, zu verstehen und sich im Zweifelsfall auch von ihnen befreien zu können.
Der Ratgeber ist in insgesamt sechs Kapitel unterteilt. Im ersten Kapitel wenden sich Fricke & Hand zunächst der Frage zu, was eine Zwangsstörung überhaupt ist. Anschließend werden verschiedene Arten des Zwangs erläutert und die Unterscheidung von anderen psychischen Erkrankungen, aber auch von normalem Erleben und Verhalten erklärt. Im zweiten Kapitel geben die Autoren Informationen zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Zwangserkrankungen. Das dritte Kapitel widmet sich ausführlich der Frage, was ein Betroffener tun kann, um den Zwang wieder loszuwerden. Im vierten Kapitel gehen die Autoren auf die Frage ein, welche Rolle Angehörige bei der Therapie des Zwangs spielen können. Im fünften und sechsten Kapitel des Ratgebers erklären die Autoren ausführlich, welche Therapiemöglichkeiten es abseits der Welt der Ratgeber gibt und an welche Anlaufstellen sich vom Zwang Betroffene in Deutschland, Österreich und der Schweiz wenden können.
Der Ratgeber von Fricke & Hand ist exzellent strukturiert und in einer sehr klaren und einfachen Sprache verfasst. Die wichtigsten Inhalte werden in farblich vom Rest des Textes abgesetzten Boxen zusammengefasst; schwieriger zu verstehende Zusammenhänge werden graphisch veranschaulicht. Beides trägt zur Verständlichkeit des Ratgebers bei. Im Verlauf des Textes werden dem Leser insgesamt 6 Arbeitsblätter an die Hand gegeben, die ihm dabei helfen sollen, den eigenen Zwang besser zu verstehen. Insgesamt wählen die Autoren eine sehr anschauliche Form der Darstellung. So beschreiben Fricke & Hand den Zwang als obdachlosen Vagabunden, der nach einer neuen Bleibe sucht und dazu bereit ist, verschiedene Arten der Miete zu zahlen. Diese besonders anschauliche Form der Darstellung hebt das Buch von Fricke & Hand von anderen Ratgebern ab und wird ' wie die Nummer der mittlerweile schon erschienenen Auflagen vermuten lässt - vom Gros der Leser offenbar auch dankbar angenommen. Kurzum: Der Ratgeber ist uneingeschränkt empfehlenswert.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Als Therapeutin empfehle ich das Buch schon in den ersten Stunden meinen Patienten. Gemeinsam werden die Arbeitsblätter erarbeitet, welche gut strukturiert sind. Durch die Patientenbeispiele nimmt der Patient häufig wahr, dass er nicht allein ist mit seiner Erkrankung, was ihn ermutig sich mit seiner Zwangsstörung näher auseinanderzusetzen. Gerade das Beispiel mit dem Zwang als Hausbewohner hat mittlerweile in meinen Therapien einen festen Bestandteil. Viele meiner Patienten berichten, dass sie das Buch als leicht verständlich erfahren und das Buch als Begleitung zur Therapie nicht missen wollen. Viele geben es an ihre Angehörigen und Freunde weiter, um ein Verständnis zu schaffen in ihrem Umfeld für ihre Erkrankung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hilfreich ! 27. September 2011
Von Miahira
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe das Buch aufgrund einer Empfehlung gekauft und muss sagen, dass es wirklich sehr hilfreich ist. Der Zwang, welcher auch immer das sein mag, wird anschaulich dargestellt, man wird angeregt, nachzudenken, wieso er überhaupt existiert, wie er sich so in einem ausbreiten konnte und wie man ihn letztlich auch loswerden kann. Es gibt Arbeitsblätter, die sehr zum Nachdenken anregen. Einem wird bewusst, wie breit gefächert das Problem eigentlich ist, wie sehr es einen Tag für Tag einschränkt. Man greift selbst nach dem Durcharbeiten (bei mir hat es aufgrund des flüssigen Schreibtils und der verständlichen Beschreibung nur 1-2 Tage gedauert) immer wieder nach dem Werk und trägt neue Sachen ein, die einem im Alltag auffallen. In jedem Fall wird klar: Der Zwang muss ausziehen! Und wie das geht, wird unter anderem in dem Buch anhand vieler Beispiele und Übungsvorschläge deutlich.

Ich finde, dass das Buch für jeden geeignet ist, der eine Zwangskrankheit (in sich [selbst betroffen] oder in seiner Umgebung [Familienmitglieder, Freunde o.ä. betroffen]) hat - egal welche. Man erarbeitet seinen persönlichen Weg aus dieser Situation.

Auch Angehörige können in dem kleinen Buch Rat und Tipps finden, was ich für super hilfreich erachte, da niemand wissen kann, wie er mit etwas umgehen soll, das nicht nachvollziehbar ist.

Falls man allein mit Hilfe des Buches nicht an sein Ziel kommt, sind hinten noch Adressen aufgelistet, an die man sich wenden kann.

Ich kann das Werk rundum empfehlen. Es ist für alle Beteiligten sehr hilfreich!
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