Das Buch von Benkert/Lenzen-Schulte Zwangskrankheiten beschreibt unter anderem auch die Schizotypische und die Borderline Persönlichkeitsstörung, und dies wahrheitsgemäß, ohne das modische Political-Correctness-Gedöns, für die Betroffenen natürlich nicht so ganz das was sie lesen wollen. Wahrheit ist eben Wahrheit! Das das Werk wenig Kritik erntet liegt daran das es für Fachleute, also für Mediziner und Psychologen geschrieben ist, und daher von Laien weniger gekauft wird. Aber es ist schade das Laien es nicht kaufen denn es ist erschwinglich denn es ist ein Taschenbuch. Aber es ist eben wissenschaftlich, und das ist den meisten zu hoch, die wollen lieber was Seichtes lesen. Und mit seichten Büchern über Psychiatrie/Psychologie ist der Markt ja leider überschwemmt!
Benkert/Lenzen-Schulte erläutern die Zwangskrankheit im Lichte der heutigen neuen Erkenntnisse, abseits von tiefenpsychologischem/ psychoanalytischem Humbug a la Freud; und sie erläutern das auch die Borderline Persönlichkeitsstörung letztendlich eine Form von Zwangskrankheit ist, eine Art von Zwängen wo der Betroffene gar nicht merkt das er an einem Zwang leidet sondern der Zwang ichsynton, habituell ist, ein Drang ist, und der Betroffene dies auch als Drang empfindet. Man bezeichnet es auch als Craving.
Wer noch eine weitere genaue Beschreibung der Persönlichkeitsstörungen sucht, auch der sehr seltenen Schizotypischen Persönlichkeitsstörung, auch der Borderline Persönlichkeitsstörung, und dies ebenso WAHRHEITSGEMÄSS ohne Political-Correctness-Gedöns, ist gut bedient mit dem Buch von K. H. Weshavel, "Schizotypische Persönlichkeitsstörung, Borderline Persönlichkeitsstörung, Soziale Phobie"! Dort werden natürlich auch die anderen Persönlichkeitsstörungen, auch die narzisstische, histrionische, usw. sehr gut beschrieben. Es lehnt an das DSM-IV-TR (APA) an, an Beck/Freeman "Kognitive Therapie bei Persönlichkeitsstörungen", an Otto Benkert "Zwangskrankheiten", an Fritz Riemann "Grundformen der Angst", an Comer "Klinische Psychologie", an Ronald D. Laing "Das Geteilte Selbst", und an Benedetti "Todeslandschaften der Seele". Das Weshavel'sche Buch kostet 28 Euro, ist also für einen Privatmann ebenfalls erschwinglich.