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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das erste Buch, dass mir geholfen hat, 26. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zwangshandlungen und wie man sich davon befreit. (Taschenbuch)
Das Buch von Jeffrey M. Schwartz hat mir in einer hervorragenden Art und Weise geholfen. Ich habe durch das Erlernen der 4 Schritte einen grossen Teil meiner Zwänge verloren und kann das Buch jedem Betroffenen nur empfehlen. In unserer Selbsthilfegruppe ist dieses Buch, das Buch der Wahl und wird von den meisten Mitgliedern erfolgreich angewendet.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
gesundheitsgefährdende Quacksalberei, 23. April 1999
Von Ein Kunde
Die Thesen des Autors sind gekennzeichnet von unüberprüften Behauptungen,reiner Orientierung an der Symptomatik der Zwangskrankheit,sowie permanentem Widerspruch zwischen Theorie und Praxis.Es beginnt damit,daß der Verfasser sich anmaßt,die Zwangskrankheit als "geistig-körperliche" Erkrankung identifizieren zu können,nur weil er sich an der UCLA school of medicine beruflich mit der Erfassung körperlicher Symptomatik von Zwangskranken befaßt.Das ist jedoch minder bedenklich.Gefährlich für alle Betroffenen wird es allerdings dadurch,daß Jeffrey M. Schwartz symptomatische Intervention auch bei der Behandlung dieser Krankheit propagiert:In Schritt Nr.3 seiner sog."4-Schritte-Therapie" leitet Schwartz Betroffene gezielt zu Vermeidungsverhalten an,ohne sich bewußt zu werden,was er da tut.Der Psychiater und Dozent Schwartz behauptet also allen Ernstes,daß die Zwangskrankheit, sowie jede andere psychische Störung dadurch geheilt werden könne,indem der Betroffene sich tagein tagaus durch geradezu "zwanghafte" Ausübung von Hobbies und anderen faszinierenden Tätigkeiten von seinen Problemen ablenkt.Vermeidungsverhalten löst jedoch keine psychischen Probleme;es führt im Gegenteil zur Ausbildung weiterer Krankheitssymptome,sowie zur Verewigung der zugrundeliegenden Problematik (Zwangskrankheit).ICH als Zwangskranker und "Zerstreuungssüchtiger" kann nur jedem Betroffenen von diesem Buch abraten,denn ich habe an mir selbst erfahren,daß Vermeidungsverhalten schnell erlernt,aber kaum noch abzustellen ist.Zudem macht das "Zerstreuen" so gut wie gefühlsunempfänglich;nichts kann man dann noch richtig auf sich wirken lassen,aber genau DAS ist für die Therapie der Zwangskrankheit unerläßlich.Aus therapeutischer Sicht ist das Buch "Zwangshandlungen-und wie man sich davon befreit" von J.M.Schwartz unverantwortbar. -ein Betroffener-
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
In der Praxis kaum hilfreich, 24. Juli 2000
Von Ein Kunde
Das Buch von Schwartz war das erste, das mir als von Zwängen Betroffenem in die Hände fiel. Der Autor beschreibt sehr detailliert und interessant, was sich seiner Ansicht nach neurophysiologisch bei Zwängen abspielt. Er geht davon aus, daß sich die Stoffwechselvorgänge im Gehirn durch sein Vier-Schritte-Selbsthilfeprogramm positiv beeinflussen lassen. Das Buch hat mir selbst im praktischen Sinne aber wenig geholfen. Im Grunde hätte Schwartz sein Selbsthilfeprogramm in 20 bis 30 Seiten abhandeln können; der Rest ist reine Wiederholung, die mich nach 100 Seiten die Hoffnung aufgeben ließ, daß noch etwas Neues folgen würde. Auch in ganz konkreten hilflosen Situationen des Alltags ließ mich das Buch mit seinen sehr allgemeinen Methoden allein. Wer sich knapp, zuverlässig und preiswert über die wissenschaftlichen Hintergründe zu Zwängen informieren möchte, sollte lieber zu Otto Benkerts Buch greifen. Erste praktische Übungen finden sich anschaulich bei Nikolas Hoffmann. Der beste Weg ist aber immer noch, sich nach Information durch ein Buch einen guten Arzt und/oder Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie) zu suchen, v.a. wenn die aktuelle Zwangssituation ein normales Leben fast unmöglich macht, wie es bei mir der Fall war.
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