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Zwangshandlungen und wie man sich davon befreit.
 
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Zwangshandlungen und wie man sich davon befreit. [Taschenbuch]

Jeffrey M. Schwartz , Beverly Beyette
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 1999 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 351 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596144574
  • ISBN-13: 978-3596144570
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 758.811 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Von Howard Hughes ist bekannt, daß er unter starken Zwangsstörungen litt, sich mehr als 60mal am Tag die Hände waschen mußte, in der Öffentlichkeit aus Angst vor Keimen keine Türklinken anrühren konnte und schließlich vereinsamt und abgeschirmt von Viren, Bakterien und Mitmenschen sein Lebensende verbrachte. Nach mehr als zehn Jahren Forschungsarbeit hat Jeffrey M. Schwartz ein Programm zur Selbstbehandlung von Zwangsstörungen entwickelt. Diese Methode in vier Schritten lehrt zunächst, die lästigen Impulse als Zwangshandlung mit wenig oder keinem Realitätsbezug neu zu benennen. Dann werden die Triebe ihren wirklichen Ursprüngen entsprechend neu zugeordnet. Schließlich werden die Zwangshandlungen neu bewertet als etwas, das keine wirkliche Beachtung verdient.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwänge, 26. September 2009
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Broschiert
Jeffrey M. Schwarz, Professor für Psychiatrie an der UCLA School of Medicine, eine anerkannte Autorität in der Behandlung von Zwangsstörungen, hat nach mehr als zehn Jahren Forschungsarbeit ein Programm zur Selbstbehandlung von Zwangsstörungen ( beispielweise tägliches Serienabklicken von Mitrezensenten) entwickelt. Die Methode in vier Schritten verdeutlicht zunächst, die lästigen Impulse als Zwangshandlungen mit wenig oder keinem Realitätsbezug neu zu benennen. Nur so können die Triebe ihren wirklichen Ursprüngen neu zugeordnet werden. Durch die daraus resultierende neue Einstellung wird die Aufmerksamkeit von zwanghaften Impulsen hin zu produktiveren Aktivitäten verlagert. Am Ende werden die Zwangshandlungen neu bewertet als etwas, das keine wirkliche Beachtung findet.

Gedankenzwänge oder Zwangsgedanken sind aufdringliche, gänzlich unwillkommene, beunruhigende Gedanken und Vorstellungen. In der Fachsprache werden sie "Obsession" genannt. Dies ist ein aus dem Lateinischen stammender Ausdruck, der "Belagern", "Besetzen", " Besessensein" bedeutet.

Handlungszwänge oder Zwangshandlungen sind Verhaltensweisen, die von Zwangsgestörten in dem wahrlich nutzlosen Bemühen ausgeführt werden, die von ihren Zwangsgedanken hervorgerufenen Befürchtungen und Ängste zu bannen. Obschon ein Zwangsgestörter in der Regel wohl erkennt, dass der Drang, Dinge nachzukontrollieren.

Es lächerlich und sinnlos ist, sind die Impulse doch so stark, dass das untrainierte Denken davon überwältigt wird und der Betroffene nachgibt und die zwanghaften Verhaltensmuster ausführt. Leider hat dieses absurde Verhalten die Tendenz einen Teufelskreis in Gang zu setzen: Wohl mag es kurzlebige Erleichterung bringen, aber je mehr zwanghafte Verhaltensweisen ausgeführt werden, desto mehr gewinnen zwanghafte Verhaltensweisen und- empfindungen an Kraft, werden fordernder und hartnäckiger, agieren gewissermaßen wie eine Propellerturbine. Deshalb leidet der Betroffene schließlich sowohl an Gedankenzwängen als auch an den daraus resultierenden peinlichen Zwangsritualen. Auf dieser Plattform werden wir derzeit täglich Zeuge solcher Handlungsmuster eines Zwangsgestörten.

Der Autor listet viele Gedankenzwänge und Handlungszwänge auf und zeigt dann anhand von vier Schritten, wie man sich von diesen Zwangshandlungen befreien kann.

Es ist durchaus möglich die eigene Gehirnblockade aufzubrechen und sich von den lästigen Zwangshandlungen zu befreien. Betroffene mögen bitte das Buch lesen, es wird ihnen helfen zur Normalität zurückzukehren.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch von Jeffrey M. Schwartz hat mir in einer hervorragenden Art und Weise geholfen. Ich habe durch das Erlernen der 4 Schritte einen grossen Teil meiner Zwänge verloren und kann das Buch jedem Betroffenen nur empfehlen. In unserer Selbsthilfegruppe ist dieses Buch, das Buch der Wahl und wird von den meisten Mitgliedern erfolgreich angewendet.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Das Buch von Schwartz war das erste, das mir als von Zwängen Betroffenem in die Hände fiel. Der Autor beschreibt sehr detailliert und interessant, was sich seiner Ansicht nach neurophysiologisch bei Zwängen abspielt. Er geht davon aus, daß sich die Stoffwechselvorgänge im Gehirn durch sein Vier-Schritte-Selbsthilfeprogramm positiv beeinflussen lassen. Das Buch hat mir selbst im praktischen Sinne aber wenig geholfen. Im Grunde hätte Schwartz sein Selbsthilfeprogramm in 20 bis 30 Seiten abhandeln können; der Rest ist reine Wiederholung, die mich nach 100 Seiten die Hoffnung aufgeben ließ, daß noch etwas Neues folgen würde. Auch in ganz konkreten hilflosen Situationen des Alltags ließ mich das Buch mit seinen sehr allgemeinen Methoden allein. Wer sich knapp, zuverlässig und preiswert über die wissenschaftlichen Hintergründe zu Zwängen informieren möchte, sollte lieber zu Otto Benkerts Buch greifen. Erste praktische Übungen finden sich anschaulich bei Nikolas Hoffmann. Der beste Weg ist aber immer noch, sich nach Information durch ein Buch einen guten Arzt und/oder Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie) zu suchen, v.a. wenn die aktuelle Zwangssituation ein normales Leben fast unmöglich macht, wie es bei mir der Fall war.
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