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Produktinformation
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Welche Lebensumstände lassen einen Menschen zum Serienmörder werden?
Warum kann er oft jahrelang unentdeckt Dutzende seiner Opfer töten und so das Gesetz der Serie erfüllen, dem er sich unterworfen hat?
Hans Pfeiffer stellt in seinem aufregenden Tatsachenbericht Serienmörder vor, längstvergessene und solche aus jüngster Zeit. Er versucht das Geflecht äußerer und innerer Bedingungen für die mörderische Deformation solcher Menschen zu entwirren.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zusammenstellung einzelner Tatsachenberichte,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Zwang zur Serie: Serienmörder ohne Maske. Ein Tatsachenbericht (Gebundene Ausgabe)
Der Zwang zur Serie wird in Hans Pfeiffer's Buch erschütternd in einzelnen Fallgeschichten erläutert. In der ersten Hälfte eines jeden Falles beschreibt Hans Pfeiffer den Tathergang. Im zweiten Teil werden abschließend die äußeren und inneren Umstände geschildert, welche Menschen dazu bewegt zu morden und sich der Serie zu unterwerfen. Dieses Buch ist optimal um sich in die Thematik von Serienmördern einzulesen. Es hält was der Klappentext verspricht. Besonders positiv hervorzuheben ist, das Hans Pfeiffer größtenteils über europäische Serienmörder berichtet. Dadurch wird es dem Leser leicht gemacht sich in den einzelnen Fall hereinzuversetzen. Es macht Lust sich gezielter, tiefer über die einzelnen Serienmörder einzulesen. Alles in allem kann das Buch allen, welche Serienmorde interessieren empfohlen werden. Wer allerdings etwas über die "tiefere" Psychologie der Mörder oder die präzise Profilerstellung, wie sie z.B. J. Douglas oder R. K. Ressler beschreiben, in Erfahrung bringen will liegt mit diesem Buch falsch.
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3.0 von 5 Sternen
Ein Hosenträger aus Menschenhaut und 400 Zähne in der Blechdose,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Zwang zur Serie. Serienmörder und ihre Motive (Gebundene Ausgabe)
Wenig vermag dem Mitbürger ein solches Gruseln den Rücken herunter zu jagen wie die Fallgeschichten von Serienmördern, die aus dem Verborgenen heraus unschuldige Menschen niedermetzeln. Insofern ist Literatur über Serienmörder immer auch Unterhaltungsliteratur. Ob es dann auch noch zur Fachliteratur reicht, zeigen die wissenschaftlichen Fallkommentare, mit denen man versuchen kann, das Unerklärliche zu erklären.Das vorliegende Buch gehört ganz uneingeschränkt in die Kategorie der Unterhaltungsliteratur und zwar in die des Horror-Schockers. Es handelt sich um eine Sammlung von Fallgeschichten im internationalen Kontext: amerikanische Nekrophile, russische Lustmörder, deutsche Menschenfresser, französische Psychopathen und viele andere mehr erhalten ihren anschaulichen Auftritt auf der Bühne des Schreckens, wobei der Autor wie etwa im Fall Tschikatilos (53 Morde ) auch vor blutigsten Details nicht zurückschreckt. Die sprachliche Gestaltung der Fallgeschichten ist gepflegte Handwerksarbeit auf dem Niveau eines Jerry Cotton-Romans, insgesamt aber sind die Fälle relativ anschaulich und entsprechend erschröcklich geschildert. Immer wieder wundert man sich über die Ungefährdetheit, mit der die Mörder, auch wenn sie bereits vorbestraft waren, ihrem Verbrechen nachgehen konnten. 17mal mordete Jeffrey Dahmer in den USA, und einmal half ihm sogar die Polizei ein halb betäubtes Opfer, das mit letzter Kraft nackt auf die Straße geflüchtet war, wieder in die Wohnung zu bringen. Opa Denke ermordete und verspeiste 30 Wanderburschen und Bettler in den Zwanziger Jahren, sammelte ihre 400 Zähne in einer Blechdose und trug Hosenträger aus Menschenhaut, ehe er nur zufällig aufflog. Dass übrigens nicht nur Männer Serienmörder sein müssen, belegt etwa der Fall von Aileen Wornos, die in Florida acht Männer bestialisch zusammenschoss und Maybrett Tinning, die in den USA in den siebziger Jahren ihre acht Kinder einfach umbrachte, ehe man ihr endlich beim neunten Kindstod den Mord nachweisen konnte. Und dass es immer nur die sexuellen Triebe sind, die einen Menschen zu Serienkiller werden lassen, scheint auch nicht wahr zu sein. So ermordete der französischen Arztes Petiot im besetzten Frankreich als scheinbarer Fluchthelfer Dutzende Juden, um deren Fluchthelfergeld für sich zu behalten. Wer sich also für die Abgründe menschlicher Mordgier interessiert, kann also mit dem Buch in der Hand tatsächlich einen düsteren Abend verleben. Die "wissenschaftlichen" Erklärungen mit all ihrem Psychologenquark und ihren banalen Zirkelschlüssen kann man allerdings getrost überlesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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