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Zwölf Stühle: Roman Taschenbuch – 1. Oktober 2003

4.5 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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"Pflug und Hammer", der Genossenschaftsladen ist wegen Inventur drei Wochen geschlossen. Ein Fass verdorbenen Kohls, das die Belegschaft anschließend auf den Hinterhof kippen muss, lässt 250 edle Zuchtkaninchen, die sich an der Mahlzeit gütlich tun wollten, elend dahinscheiden. Alltag im nachrevolutionären Russland.

Angesichts solch effektiver Planwirtschaft in der Kreisstadt N., einem Nest voller Friseurläden und Bestattungsinstitute, in dem sonst nur noch der Alkoholismus regiert, kann man verstehen, warum eine vollständige, von allen Zensureingriffen bereinigte Fassung der Zwölf Stühle, immerhin 1928 geschrieben, in Russland erst im Jahre 1997 freigegeben wurde.

Dabei ist das erst der Anfang: Genosse Worobjaninow, im heruntergekommenen Standesamt von N. zuständig für Todesfälle und Eheschließungen, erfährt am Sterbelager seiner aristokratischen Schwiegermutter, dass die listige Alte in einem von zwölf Stühlen ihre Familienjuwelen versteckt hat. Natürlich sind die Stühle inzwischen in alle Winde verstreut. Was nun beginnt, ist eine wüst-lustige Schnitzeljagd quer durch Mütterchen Russland, die einer amerikanischen Screwball-Comedy in nichts nachsteht. Da eine solche Schatzsuche naturgemäß viele Interessenten anzieht, hat der tumbe Worobjaninow sehr bald den Kleinganoven und "großen Kombinator" Ostap Bender, sowie Väterchen Fjodor, einen gerissenen Popen am Hals, die beide Eigenbedarf anmelden.

Ilf und Petrows Roman, der auch mehrfach verfilmt wurde, hat eine komplizierte Editionsgeschichte. Ursprünglich in einer Wochenzeitschrift erschienen, verschlug es den jeweiligen Machthabern bei der Lektüre den Atem. Ihre Propagandaabteilungen hatten nämlich ein gänzlich anderes Russlandbild entworfen. In der Folge wurde von wechselnden Regimes an dem Werk herumgestrichen, was das Zeug hielt.

Sie alle hatten keine Chance, denn nun liegt der Roman in seiner ursprünglichen Fassung vor. Eine witzig-skurrile Krimi-Odyssee durch ein mehr als marodes Russland voller Grenzdebiler, an der sich selbst ein John Irving noch schulen könnte. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"... das lustigste Buch Rußlands ..." (Die Zeit)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
.... gab es auch vor über 80 Jahren schon im Übermass und dieser Roman, 1928 geschrieben, lässt sich von den Charakterzeichnungen her ohne Abstriche in die heutige Zeit übernehmen. Über 80 Jahre alt ist dieses Buch und KEIN bisschen antiquiert !

Ilf und Petrov entwarfen eine skurille, schräge und enorm witzige Jagd nach einem Juwelenschatz im nachrevolutionären Russland: Drei Gauner stolpern von einem Abenteuer ins andere und begegnen auf ihrer atemlosen Suche einem Sammelsurium an absonderlichen, gestörten, egomanen, durchgedrehten Zeitgenossen.

"Zwölf Stühle" ist eine der vergnüglichsten Beschreibungen der turbulenten Zustände in der jungen Sowjetunion der Zwanziger Jahre, und verknüpft in spektakulärer Weise die Dramaturgie einer Schatzsuche und Verfolgungsjagd mit einer dichten Bilderwelt von Personen und Orten, Szenen und Ereignissen - ein kunterbuntes Puzzle der witzigen Art, welches sich auf eine liebevolle Art über seine Protagonisten lustig macht und gleichzeitig die herrschenden Verhältnisse wiedergibt, die dem offiziellen Propagandabild in keiner Weise entsprachen.

Aufgrund dieser, der Propaganda entgegengesetzer Zeichnung, wurde das Buch verstümmelt, zensuriert, zerfleddert. Wer sich davon ein Bild machen möchte, kann die Neuübertragung mit einer alten Ausgabe zu vergleichen, bei der aus Zensurgründen viele Zeilen, ja ganze Episoden und Kapitel wegzensiert wurden. Sofern die wieder aufgenommenen Textstellen mindestens die Länge eines Satzes haben, wurden sie im Variantenverzeichnis unter den entsprechenden Seitenzahlen und durch die Markierung von Anfang und Ende der jeweiligen Passage aufgeführt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Da wird ganz im Stille der postdsowjetischen Propaganda ein Klassiker der Extraklasse neu herausgegeben, angeblich mit "wegzensierten" Kapiteln und Stellen. Irgendwelche Nachkommen der Uatoren versuchen dadurch Kapital zu schlagen.. Aha.
Tatsache ist, und das ist beim Lesen ganz eindeutig, wenn man das sowjetische Original in und auswendig kennt, dass all diese herausgeschnittenen Stellen ganz offensichtlich aus einem guten Grund in der Endfassung nicht mehr drin waren, nämlich wegen des Humors und der Dramaturgie. Mit diesen zusätzlichen Kapiteln und Textpassagen wird manche Szene unnötig verlängert, was der humoristischen Dynamik ganz schlecht tut. Die Hauptpersonen bekommen eine unansehnliche Vergangenheit spendiert, die absolut unnötig ist und stört. Und so weiter. Ganz sicher ist, dass all diese Stellen nicht der Zensur zum Opfer fielen, sondern dass das Buch in der Fassung nie im Leben so einzigartig erfolgreich geworden wäre.
Diese fassung sollte von daher von niemandem gelesen werden und wieder irgendwo verschwinden. Ein einzigartiges satirisches Werk wurde zu einem dicken und über weite Strecken langweiligen Buch aufgeblasen, ohne dass irgendetwas wertvolles hinzugekommen wäre. Die hinzugefügten Stellen sind humorlos und zerstören die fantastische Strahlkraft der Figuren.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das nachrevolutionäre Russland satirisch betrachtet, das genau so gut einen weltfremden Beamtentyp wie den Helden Worobjaninew hervorbringt, aber auch den verarmten, gierigen Pater Fjodor und den Lebenskünstler "Sohn eines türkischen Untertans" und "großer Kombinator" Ostap Bender. Dass es mit diesen drei Helden auf der Jagd nach einem Riesengoldschatz quer durch Russland zu den verrücktesten Verwicklungen kommt, ist eigentlich unvermeidlich.
Tränen gelacht habe ich bei solchen Szenen, in denen Worobjaninew sich versehentlich die Haare grün färbt oder sich nackt aus der Wohnung aussperrt. Grandios geschildert, wie Ostap zu betrügerischem Gelderwerb eine Schachweltmeisterschaft organisiert oder wie Pater Fjodor, statt den Schatz zu gewinnen, als "Säulenheiliger" zur Touristenattraktion verkommt. Wer einmal wieder so richtig herzhaft lachen möchte, sollte unbedingt dieses Buch lesen.
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Von Margot am 18. Februar 2007
Format: Taschenbuch
Das gibt es selten, dass man beim Lesen eines Buches vom Anfang bis zum Schluss nur noch lachen kann. Und das liegt nicht einfach nur an den witzigen Situationen, in die die Protagonisten immer wieder geraten, sondern generell an der Sprache, in der das Buch geschrieben ist.

Ich finde es sehr schade, dass die Fortsetzung "Das goldene Kalb" im deutschen Handeln schon lange nicht zu finden ist. Das Buch ist nicht weniger witzig als das erste und in Russland genauso beliebt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mit äußerst feinem Humor geschrieben. Das Buch ist auch für Menschen empfehlenswert, die den Kinofilm von Ulrike Öttinger bereits gesehen haben.
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Format: Taschenbuch
Alles zur besten Zufriedenheit , perfekt ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !
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Format: Taschenbuch
Ein genialer, extrem unterhalsamer Klassiker aus der Zeit nach der Russischen Revolution, in welchem sich der spiessbürgerliche Standesbeamte Ippolit Matwejewitsch Worobjaninow, ein im Zuge der revolutionären Umwälzungen seiner Besitztümer enteigneter Aristokrat, nach dem Ableben seiner Schwiegermutter aufmacht, die von ihr in den Bezug eines von 12 enteigneten, in alle Himmelsrichtungen Russlands verteilten Stühle eingenähten Juwelen zu suchen. Begleitet wird er von dem geldgierigen Hochstapler Ostap Bender, dessen Gerissenheit und Ideenreichtum für eine abenteuerreiche Jagd nach dem verlorengegangenen Schatz sorgen. Und noch ein dritter Schatzjäger macht sich auf die Reise ins Unbekannte...
Das Werk ist voller lustiger Einfälle, gewürzt mit einer Fülle ironischer Anspielungen auf die teilweise absurden Zustände im nachrevolutionären Russland, die im einzelnen im Anhang ausführlich erläutert werden.
Die Komödie erschien erstmals 1928, von der Zensur allerdings stark verstümmelt. Die vorliegende Ausgabe folgt dem Originalmanuskript.
Für alle Russland-Interessierten ein Muss! Unbedingt lesen!
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