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Zur Soziologie des Pokerspiels: Eine qualitativ-theoretische Studie zu Pokerakteuren [Taschenbuch]

Daniel Grummt , Peter Hausdorf
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 79,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

7. Oktober 2010
Das Pokerspiel hat in den vergangenen Jahrzehnten eine erstaunliche Entwicklung genommen: Es ist aus dem Casino und dem verrauchten Hinterzimmer herausgetreten und erstrahlt heute im Lichte unserer medialen Glitzerwelt in neuem Glanze. Im Zuge dessen hat das Spiel einen positiven Imagewandel vollzogen, der es vermochte, das Spiel für alle gesellschaftlichen Schichten interessant zu machen. Überdies eröffnet das professionell betriebene Poker einen zunehmend akzeptierten ?alternativen Aufstiegsweg'. Die beiden Autoren Daniel Grummt und Peter Hausdorf versuchen, mithilfe von ? nach der Grounded Theory ausgewerteten ? Gruppen- und Experteninterviews mit Pokervereinen und -profis die Bedingungen und Ursachen für den aktuellen Pokerboom zu entschlüsseln. Diese Analysetätigkeit verbinden sie mit der Frage, ob der überraschende Aufstieg des Spiels als Konsequenz veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen betrachtet werden kann. Die Studie, in der verschiedene gegenwartsdiagnostisch orientierte soziologische Konzepte zur Anwendung kommen, begreift schlussendlich den Pokerboom als Ergebnis und Ausdruck einer ökonomie-, risiko-, subjekt- und erlebnisorientierten Geisteshaltung.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 308 Seiten
  • Verlag: VDM Verlag Dr. Müller (7. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 363930053X
  • ISBN-13: 978-3639300536
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.754.499 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Daniel Grummt, stud. phil.: Studium der Soziologie und der Erziehungswissenschaft an der TU Dresden. Diplomand an der TU Dresden. Peter Hausdorf, stud. phil.: Studium der Soziologie und der Erziehungswissenschaft an der TU Dresden. Diplomand an der TU Dresden.

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5.0 von 5 Sternen Ein interessantes und gelungenes Werk! 1. Dezember 2010
Von MFT
Ein durch und durch gelungenes Werk. Interessant und verständlich geschrieben richtet es sich nicht nur an bereits fachkundige Interessierte, sondern spricht auch den Laien an, der den Ausführungen sehr gut folgen kann.
Die Betrachtungen der thematischen Schwerpunkte werden aus verschiedenen oder in Bezug auf verschiedene Blickwinkel vollzogen, was Abwechslung und Facettenreichtum bringt und dem vorbeugt, sich fachlich zu verlieren. So wird beispielsweise neben interessanten Aspekten der geschichtlichen Entwicklung des Pokerspiels oder der Frage warum Frauen seltener pokern als Männer auch auf die Präsenz dieses in der Musik oder Literatur eingegangen sowie dessen Einordnung in bereits bestehende Spielkategorien vorgenommen. Doch auch die notwendigen theoretischen Ausführungen kommen nicht zu kurz und im Laufe des Werkes erschließt sich dem Leser so manche gedankliche Brücke.
Die Untermalung der getätigten Beobachtungen und Feststellungen erfolgt durch das Einbringen von Passagen aus geführten Interviews mit ausgewählten Pokervereinen, was präzise und auf den Punkt gebracht geschieht.
Sehr angenehm sind die Zusammenfassungen an geeigneter Stelle, die eine klare Gedankenführung erkennen lassen und unterstützen.
Kurzum eine vielseitige Horizonterweiterung, die es sich zu lesen lohnt!
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