Kurzbeschreibung
Man möchte meinen, in punkto Gleichberechtigung sei alles - oder wenigstens genug - gesagt. Nach diesem Buch schon: Im ersten Teil lesen wir von den Vorzügen und Nachteilen, die die Geschlechterdebatte den Frauen bisher gebracht hat. Und weil es einfach fair ist, widmet sich die zweite Hälfte des Buches der Gleichberechtigung des Mannes. Maria Anna Wilhelmine Frunder jongliert mit den Klischees, ohne die Balance zu verlieren - und blendet eine Perspektive ein, die allzu oft vernachlässigt worden ist: die der Kinder. Familien- und Berufserfahrungen sind die Quellen, aus denen die Verse gespeist wurden. Fakt ist, dass das "starke Geschlecht" auf dem Feld der Gleichberechtigung des Öfteren schwächelt. Fakt ist auch, dass eine Frau ohne jeden Verlust ihrer Weiblichkeit in der Lage ist, "ihren Mann zu stehen". "Wilhelmines" charmante Verse führen vor, wie man sich dem Schauplatz des Ehe- und Familienlebens auch völlig unverkrampft nähern kann.
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"Bei Gleichberechtigung der Frau
darf diese freiwillig genau
das tun, was Männern stets erlaubt
und was erstrebenswert sie glaubt.
Als gleichberechtigt gilt der Mann,
tut er, was er bisher schon kann
und drückt sich auch nicht vor den Pflichten,
die sonst die Frauen nur verrichten.
Der Zuwachs ist für beide gleich.
Ein jeder kann in dem Bereich,
der vorher ihm war vorenthalten,
mithelfen und auch mitgestalten..."