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Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland
 
 

Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland [Kindle Edition]

Heinrich Heine
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe.
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Über den Autor

Heinrich Heine, der als Vollender und Überwinder der Romantik gilt, wurde vermutlich am 13. Dezember 1797 als Sohn jüdischer Eltern in Düsseldorf geboren. Er studierte von 1819 bis 1825 Jura in Bonn, Berlin und Göttingen. Am 25. Juni 1825 wurde Heine, dessen Vorname Harry lautete, protestantisch getauft, und er nahm den Vornamen Heinrich an. 1831 siedelte er dauerhaft nach Paris über. Heine, der ab 1848 wegen Krankheit an die "Matratzengruft" gefesselt war, starb am 17. Februar 1856 in Paris.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 246 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 159 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3869392193
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004YKX1MQ
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wer Heines direkte Sprache mit ironischem Witz und Ausdruck kennt und mag, findet hier einen der interessantesten Wege zu den Themen der Philosophie und der Religion. In der Tat, eine Geschichte im doppelten Sinn. Die Hauptdarsteller und deren vorgegebenen oder tatsächlichen Scharmützel sind hier aufs beste beschrieben. Aus dem Dunkel wird Licht, weil Heines Art des Schreibens weit weg vom nur sachlich fachlichen - ohne jedoch darauf zu verzichten - diese Hauptthemen dem Leser mit erhöhtem Interesse nahe bringt, selbiges bei ihm erzeugt. Der Leser erfährt, erlebt nahezu die Geschichte und deren Zusammenhänge, der Übergänge, der Absichten der Herren Luther, Spinoza bis Hegel, Lessing und Co. und deren Beeinflussung / Beinflusst-Werden der / durch die Religion.

Ein Feuerwerk, gedacht für die Franzosen und deren Verhältnis zu Deutschland. Und in dieser Kombination ein aktuelles Pamphlet einer aktuellen Situation, geboren aus der Geschichte von Religion und Philosophie.

Zu wenig beachtet, aber um so mehr zu empfehlen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unentbehrlicher Beitrag zur heutigen Diskussion 25. Februar 2008
Format:Taschenbuch
Dies ist eine der genialsten Darstellungen - wenn nicht die genialste Darstellung - zur Religions- und Geistesgeschichte der Neuzeit. Im kurzweiligen Plauderton kommt Heinrich Heine daher und erörtert dabei doch unversehens die umwälzendsten Dinge.

Im Mittelpunkt seiner Darstellung steht das Werk von Immanuel Kant "Die Kritik der reinen Vernunft". Heinrich Heine arbeitet die religionsgeschichtliche Bedeutung dieses Buches heraus wie kein anderer vor ihm oder nach ihm. Noch heute wird in Diskussionen rund um religiöse Fragen die geistesgeschichtliche Bedeutung des philosophischen Werkes von Immanuel Kant kaum erwähnt, dabei war das Erscheinen dieses Werkes entscheidend auch noch für heutige Debatten.

Heinrich Heine arbeitet klar und deutlich heraus: Ihr Franzosen habt doch nur einem König den Kopf abgeschlagen. Unser Immanuel Kant aber ... Oh, unser Immanuel Kant hat einen Gott geköpft. Diese geistesgeschichtliche Revolution ist - im Gegensatz zur Französischen - noch heute nicht in allen Köpfen der Menschen der westlichen Welt angekommen. Deshalb - und wegen seines genialen literarischen Charakters - bleibt dieses Werk von Heinrich Heine von unentbehrlicher Bedeutung.

Auch Goethe faßte die Revolution treffend zusammen: "Der Herr Pfarrer ist eine Person - Gott ist keine."
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Heinrich Heine, der deutsche Jude und Demokrat, den es früh ins Pariser Exil trieb, war es eine Herzensangelegenheit zwischen den Franzosen und Deutschen zu vermitteln. Mit den Französischen Zuständen hatte er den Deutschen erklärt, was im Nachbarland Frankreich vor sich ging und mit der Schrift Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland machte er im Jahre 1852 das gleiche für die Franzosen. Ihm war bewusst, dass die Sozialisation der beiden Völker in Bezug auf ihre Nationenbildung unterschiedlicher nicht hätten sein können. Was als eine in Fortsetzungen geplante Serie zum Verständnis der deutschen Denk- und Handlungsweise vorgesehen war, geriet zu einem Buch, das bis zum heutigen Tage nicht an Logik, Schlagkraft und Sprachgewalt zu überbieten ist. Es eignet sich auch in unseren Tagen exzellent dazu, den geistesgeschichtlichen und historischen Kontext von Religion und Philosophiebildung zu erklären und die Besonderheiten vor allem der Reformation und der Herausbildung der klassischen deutschen Philosophie zu begreifen.

In seiner eigenen, unübertroffenen Weise beginnt Heine mit der Darstellung der deutschen Mythen und Sagen aus der vorchristlichen Zeit, um dem französischen Leser eine erste Vorstellung davon zu vermitteln, mit welcher Grausamkeit und Vehemenz die Vorstellungswelt des Nachbarvolkes ausgestattet ist. Heine geht über zur Christianisierung und weiter zur Reformation, die aus seiner Sicht die Genese des deutschen Genres der Philosophie wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach meisterhaft 9. September 2012
Von Nemo
Format:Kindle Edition
Völlig unakademisch, witzig und doch treffsicher schildert Heinrich Heine die deutsche Philosophie. Diese Souveränität wünschte man sich von heutigen Autoren. Obwohl der Text so locker leicht daherkommt, merkt man, dass Heine sehr genau verstanden hat, worauf es ankommt. Wahrscheinlich muss man einen Philosophen komplett verstanden haben, um ihn so unverkrampft darstellen zu können. In der Beschreibung der Philosophie Kants beispielsweise trifft Heine den Nagel auf den Kopf. Obwohl der Text weit über 150 Jahre alt ist, wirkt er auch heute noch lebendiger als so manche moderne Philosophiegeschichte.
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Format:Kindle Edition
Heinrich Heines "Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland" von 1834/5 ist aus mehreren Gründen absolut lesenswert: Zum einen, weil es eine sehr persönliche Sicht auf den Verlauf der Geistesgeschichte in Deutschland bietet, die durch Ehrlichkeit, Individualität und Offenheit überzeugt. Hier geht es nicht darum, Objektivität vorzutäuschen, sondern hier sagt jemand seine Meinung, und der Leser ist zum Selberdenken aufgefordert. Auch dort, wo man die Darstellung für zu oberflächlich und einseitig hält, hat Heine doch immer einen guten Punkt getroffen. Heine hat hier einige Einsichten mit Worten geprägt, die fast zu Sprichworten geworden sind.

Zum anderen sollte man dieses Buch deshalb lesen, weil es von vielen gelesen wurde, und ein Bild der deutschen Geistesgeschichte erzeugt hat, das von vielen geteilt wird. Auch und gerade, weil es auch Fehler hat, sollte man um die Wirkmächtigkeit dieser Irrtümer wissen. Schließlich ist Heines Werk aber auch ein Zeitdokument, das einem die Augen öffnet, wie die Dinge in den damaligen Zeiten gelaufen sind - und wie sie wohl zu allen Zeiten laufen bzw. laufen könnten.

Für Heinrich Heine mündet die Reihe Kant, Fichte, Schelling, Hegel in Pantheismus, in "Naturphilosophie". Im Pantheismus, in der Romantik, lebt auch das alte Germanentum wieder auf, während die Juden als "Schweizergarde des Deismus" nicht in das pantheistische Bild passen. Heine weiß, dass in der Naturphilosophie auch Gefahren liegen: Das Wiederaufleben der "Berserkerwut" des Germanentums aus "tausendjährigem Schlummer". Man meint, eine Prophezeiung auf Marx und Hitler zu lesen.
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5.0 von 5 Sternen hoher Erkenntnisgewinn im historischen Kontext
ein Muss, für jeden, der sich für den Kontext von Religionen und Machstrukturen im Widerstreit mit geistiger Entfaltung und Freiheit interessiert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mediamind veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Warum die deutsche Philosophie zu weltwichtiger Blüte kam und...
Diese Bändchen aus Artikeln Heinrich Heines, die zuerst für französische Leser gedacht waren, ist eine großartige Fundgrube an Einsichten und klugen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Benedictu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen überwältigend
Heinrich Heine zu Lesen ist ein Vergnügen, schon der Sprache wegen und des Humors. Auch wenn die wiederkehrenden Hinweise auf die Sicht von Franzosen heute doch nicht mehr so... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Beatrice Grimm veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Philosophie und Religion als geschichtsmächtige Kräfte
Diese kritische Betrachtung von Philosophie und Religion ist zwar über 150 Jahre alt,
aber keineswegs überholt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Wilhelm Grillenberger veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen "Denn ich glaube an den Fortschritt, ich glaube, die Menschheit ist...
Heinrich Heine hat ‚Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland’ im Jahr 1834 im Exil für die französische Zeitschrift ‚Revue de deux mondes’ geschrieben,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2012 von M. Thomas
5.0 von 5 Sternen souveränes Urteil
Heines Abhandlung über die deutsche Religions- und Philosophiegeschichte von Luther bis ins 19. Jahrhundert hat mich ehrlich gesagt verblüfft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2011 von helmut seeger
5.0 von 5 Sternen Der ewige Kampf der Religion bzw. Philosophie um die Wahrheit , oder...
Heine beschreibt sehr schön, für die Franzosen, die geistige philosophische Entwicklung in Deutschland. Sie finden u.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2010 von Jürgens "Bücher"
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Wer nicht liebt Wein, Weiber und Gesang, der bleibt ein Narr sein lebenlang. &quote;
Markiert von 6 Kindle-Nutzern
&quote;
das Christentum verkehrte diese Ansicht, und an die Stelle einer durchgötterten Natur trat eine durchteufelte. &quote;
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&quote;
»Der alte Lampe muß einen Gott haben, sonst kann der arme Mensch nicht glücklich sein  der Mensch soll aber auf der Welt glücklich sein  das sagt die praktische Vernunft  meinetwegen  so mag auch die praktische Vernunft die Existenz Gottes verbürgen.« &quote;
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