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Zurück ins Leben: Erfahrungen mit der ambulanten Regressionstherapie
 
 
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Zurück ins Leben: Erfahrungen mit der ambulanten Regressionstherapie [Taschenbuch]

Irene Behrmann
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Leutner; Auflage: 1 (30. November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393439115X
  • ISBN-13: 978-3934391154
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 14,6 x 1,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 407.603 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Irene Behrmann
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Zurück ins Leben Erfahrungen mit der ambulanten Regressionstherapie


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Format:Taschenbuch
Das Buch von Irene Behrmann „Zurück ins Leben - Erfahrungen mit der ambulanten Regressionstherapie", beschreibt sowohl eine von ihr entwickelte, neue Methode therapeutischer Arbeit für Einzelklienten, als auch die Erfahrungen, die sie selbst damit in ihrer Praxis gesammelt hat.
Irene Behrmann versteht ihre Behandlungsform als ein Bindeglied zwischen den bisher bestehenden Gesprächs- und den Körpertherapien. Emotionale und somatische Prozesse, wie sie im therapeutischen Geschehen ablaufen, werden in das weitere therapeutische Geschehen bewusst einbezogen.
Die ambulante Regressionstherapie kann nach I. Behrmanns Ansicht dann zur Anwendung kommen, wenn z. B. sprachliche Mittel in den gesprächsorientierten Therapieformen erschöpft sind. Körpertherapeuten wiederum können mit der ambulanten Regressionstherapie arbeiten, wenn sie der Selbstbestimmung mehr Raum geben und die Eigenverantwortung verstärkt bei den Klientinnen und Klienten lassen wollen.
Gestaltungstherapeuten, die der Körperpsychotherapie nahe stehen, den Selbstausdruck z. B. durch Tanz, Malerei usw. betonen und oft mit Gruppen arbeiten, bekommen mit der ambulanten Regressionstherapie eine Methode zur vertiefenden Einzeltherapie an die Hand.
Irene Behrmann bezieht sich in ihrem Buch wesentlich auf primär- und körpertherapeutische Ansätze, sowie auf Erkenntnisse der zeitgenössische Psychotraumatologie zur Verarbeitung psychischer Traumata. Sie ist den Denkweisen der prä- und perinatalen Psychologie verpflichtet, wie sich auch in der Einleitung von Ludwig Janus widerspiegelt. Ihre anfänglichen Anknüpfungen an Konrad Stettbacher sind weitgehend zurückgelassen. Die starke Betonung und das feine Gespür, die Selbstbestimmung der Klientinnen und Klienten absolut ernst zu nehmen, entspricht und entspringt im Grunde eher Irene Behrmanns eigener Haltung.
So geht es ihr immer darum, dass die Therapeutenperson sich emanzipatorischen Grundprinzipien verpflichtet weiß. (Z. B. erfahren Klienten zu Beginn dieser Therapie, wie gearbeitet wird, worin ihre Mitarbeit besteht, was sie von der Therapeutenperson erwarten dürfen und welches die theoretischen Grundüberzeugungen sind.)
In der Methodik ist daher wichtig, dass die Therapeutenperson die Regressionsprozesse, die weitgehend selbstbestimmt sein sollen, teilnehmend begleitet. Ihre Klienten werden darin unterstützt, die eigene Lebensgeschichte daraufhin zu erforschen, ob sich folgenschwere oder traumatische Erlebnisse auffinden lassen, die immer noch nachwirken. Klienten bestimmen weitestgehend die inhaltlichen Abläufe und sie können jederzeit regressionstherapeutische Prozesse hinterfragen oder beenden. „In die Regression gehen" bedeutet bei Irene Behrmann, dass Klientinnen und Klienten sich freiwillig auf einen sensiblen Prozess der Selbstwahrnehmung früher verdrängter Erlebnisse einlassen.

Bei dieser ambulanten Regressionstherapie wird angeboten, liegend und mit geschlossenen Augen zu arbeiten, zu reflektieren und zu verbalisieren - wie in der Psychoanalyse. Was Klienten aus sich selbst heraus zum Ausdruck bringen, gilt anders als dort als subjektiv empfundene Wahrheit. Häufig finden dabei gleichzeitig tiefgreifende körperliche und emotionale Prozesse statt, die mit Erinnerungen an früher Durchlebtes im Zusammenhang stehen (s.o.). Irene Behrmann grenzt sich von den Körpertherapien dadurch ab, dass sie in ihrer Methode Klientinnen und Klienten nicht körperlich berührt, um die eben beschriebenen Prozesse nicht zu stören.
Klienten sind bei vollem Bewusstsein und lernen, ihre Aufmerksamkeit auf körperliche, emotionale und kognitive Prozesse in ihrem Innern zu richten. Durch gezielte Unterstützung bringen sie innere Wahrnehmungen mit Wort und Stimme zum Ausdruck. So lassen sich viele zuvor unerklärbare störende Symptome, selbst vorgeburtliche Traumen oder Erlebnisse, die vor dem Spracherwerb liegen, bearbeiten, d.h. zuordnen, verändern und auflösen.
Eine der Grundannahmen Irene Behrmanns hierbei ist, dass ‚Langzeitschäden' unterschiedlichster Ausprägung durch einmalige schwerwiegende Ereignisse sowie durch lang anhaltende widrige Lebensumstände entstanden sein können.
(Sie verweist z. B. auf Menschen, die unwillkommen waren, das „falsche" Geschlecht hatten, vernachlässigt, geschlagen, sexuell missbraucht waren, einen Abtreibungsversuch überlebten, missachtet, herumkommandiert, genötigt, gedemütigt oder erniedrigt wurden, oder bei denen bereits vorgeburtlich eklatant gegen grundlegendes Lebensrecht, gegen ihre Achtung und Würde verstoßen wurde.)
Die ambulante Regressionstherapie Irene Behrmanns ist zwar eine aufdeckende Therapie. Sie verläuft dennoch ‚schonend', weil sie sich an das Maß des individuell zu Verkraftenden hält und den Rahmen der Freiwilligkeit und Selbstbestimmung, sowie den der Sicherheit und des Vertrauens in die Therapeutenperson nicht verlässt.

Die Praxis wird zeigen, ob Irene Behrmanns weitere Grundannahme, dass sich die ambulante Regressionstherapie mit fast jeder gängigen Psychotherapie, Verhaltens- oder Gestaltungstherapie kombinieren lässt, richtig ist.
Eine Kombination mit der Hypnose lehnt Irene Behrmann ab. Sie verwendet auch keine Atemtechniken u.ä. für das, was sie „in die Regression gehen" nennt. Ihre ambulante Regressionstherapie ist also auf keinen Fall zu verwechseln mit „Rückführungen" u.ä. Methoden.

Das Buch ist m.E. nicht nur für Therapeuten, sondern auch für Menschen in Sozialberufen und psychologisch aufmerksame Laien lohnend.
Irene Behrmann erläutert therapeutische Prozesse, fügt ausführliche Fallschilderungen bei und gibt Analysen und Erfahrungen weiter. Von daher kann das Buch m.E. auch für ‚Betroffene' eine wichtige Anregung sein.

Ein sehr ausführliches Sachregister ermöglicht, mit diesem Buch gezielt zu arbeiten.

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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Therapeutische Hypnose 10. Mai 2010
Von Stet'son
Format:Taschenbuch
Therapeutische Hypnose ist NICHT Showhypnose. Zusammenhänge werden mit diesem Buch verständlicher, allerdings ist es m.M. nichts für Laien.
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