Filme wie "Zurück im Sommer" haben es beim Publikum meist sehr schwer. Es herrscht nun mal der Drang nach großem Popcornkino und tiefgründige Filme kommen dabei oft zu kurz....
Ich selbst bin auch nicht gerade ein Freund von sehr storylastigen Filmen in denen nicht viel passiert, aber ab und an ist auch für mich eine Perle dabei.
Ehrlicherweise muss ich zugeben, den Film in erster Linie wegen Ryan Reynolds geguckt zu haben. Meiner Meinung nach hat er nach "Vielleicht, Vielleicht auch nicht" und "Smokin Aces" deutlich gezeigt, dass auch er nicht nur die blödelnden Charaktere wie Van Wilder spielen kann. Und auch hier überzeugt er zu 100%. Wobei man aber einen glänzenden W. Dafoe nicht vergessen kann. Der Film schafft es in einmaligem Maße ihn als extrem unsympathisch aber zugleich sehr tragische Figur herüberzubringen, was dann widerrum Mitleid und Sympathie erweckt.
Insgesamt kann man an dem kompletten Werk nicht viel bemängeln. Es passt alles bis ins Kleinste Detail. Was meinen Geschmack anbelangt, fehlte mir zum Ende etwas mehr Gefühl bzw. ein nicht so abruptes Ende.
Fazit:
Der Film wird wahrlich nicht viele ansprechen. Die meisten werden ihn wohl als langweilig abtun. Ich kann aber jedem nur raten, sich diesen Film anzusehen, da er wirklich viel Gutes und nicht den Mainstream bietet, den man sonst zu sehen bekommt. Man muss sich nur drauf einlassen