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Zurück bleibt die Angst
 
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Zurück bleibt die Angst

Fred Astaire , Melvyn Douglas , John Irvin    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Fred Astaire, Melvyn Douglas, Douglas Fairbanks jr.
  • Regisseur(e): John Irvin
  • Komponist: Philippe Sarde
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 8. April 2010
  • Produktionsjahr: 1981
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00380VNPA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.989 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

ZURÜCK BLEIBT DIE ANGST basiert auf einem Roman von Peter Straub und ist ein Gruselfilm, der nach sehr klassischem Muster funktioniert. Zumindest in Hinblick auf Bildung von Atmosphäre und Gefühl. Ungewöhnlich ist schon eher die narrative Struktur, da der Film ein Mischwesen ist. Er ist große Geschichte und Episodenfilm zugleich. Es gibt zwei kleinere Geschichten, die innerhalb der großen erzählt werden. Das funktioniert nach den Mustern des Portmanteau-Films, allerdings sind diese Geschichten stark mit der Haupthandlung verwoben, so dass sich am Ende ein homogenes Ganzes ergibt. Man hat hier also, wenn man so will, das Beste beider Welten. Sehr schön an diesem Film ist auch, dass die Hauptfiguren alt sind und man hier einige Altstars eingesetzt hat. Besonders mit Hinblick auf heutige Horrorfilme, in denen die Figuren immer jünger werden, ist es schön, mal deutlich ältere Akteure zu sehen. Die junge Garde besteht aus Craig Wasson (NIGHTMARE III) und Alice Krige (STAR TREK: FIRST CONTACT). Fazit: Atmosphärische Schauergeschichte. Perfekt für gepflegtes Gruseln.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind bewusst zurückhaltend und illustrieren die Kälte des Winters. Rauschen ist in erkennbarer, aber tolerierbarer Form zu sehen. Die Schärfe ist nur bei Nahaufnahmen wirklich gut, ansonsten erscheint das Bild zu weich. Das gilt insbesondere für die Rückblicke, wobei hier wohl ein Weichzeichner benutzt wurde. Die Vorlage macht eine gute Figur. Nur vereinzelt fallen ein paar Dropouts auf. Der Ton ist im Deutschen etwas weniger wenig. Leichtes Hintergrundrauschen ist zu vernehmen. Die Dialoge sind auch aufgesetzt und weniger Teil des akustischen Gesamtbildes. Das Original gibt sich da deutlich authentischer. Einziger Bonus ist der Trailer in deutscher und englischer Sprache. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Ricky Hawthorne (Fred Astaire), Dr. John Jaffrey (Melvyn Douglas), Edward Charles Wanderley (Douglas Fairbanks Jr.) und Sears James (John Houseman) bilden die ′Chowder-Society′. Der einzige Zweck: Die vier altehrwürdigen Herren erzählen sich Gruselgeschichten und Schauermärchen. Allerdings eint sie ein Geheimnis. Ein dunkles Geheimnis, das tief in ihnen schlummert, ein Geheimnis, das sie seit über 50 Jahren hüten. In diesem Winter aber holt es sie ein. Den alten Männern wird Angst und Bange, immer wieder erscheint ihnen eine Frau (Alice Krige). Eine tote Frau. Und sie will Rache für das, was die Männer ihr angetan

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Das dachte ich, als ich vor einigen Tagen auf diesen Klassiker des Gruselfilms stieß, der mir in meiner frühen Jugend unter dem Titel "Rache aus dem Reich der Toten" Schauer des Grauens über den Rücken jagte. Zugegeben, die Erinnerungen an viele dieser Filme sind mit dem Zauber der Kindheit überzogen, und oftmals kann der Erwachsene gar nicht verstehen, warum es ihn als 13jährigen so gruselte, aber dennoch wollte ich mir diesen Film auf DVD nicht entgehen lassen.

Der Kauf hat sich denn auch gelohnt. John Irving erzählt in seinem Film aus dem Jahre 1981 die Geschichte von vier alten Männern - Honoratioren der neuenglischen Kleinstadt Milburn -, die zusammen die Chowder Society bilden, deren einziger Zweck darin zu bestehen scheint, daß sich die Mitglieder einmal im Monat in edlem Ambiente vor dem Kamin treffen, Brandy trinken und einander mit Gruselgeschichten eine Heidenangst einjagen. Allerdings scheint diese vier Männer noch etwas ganz anderes zu verbinden - ein finsteres Geheimnis, das sich nun, nach einem halben Jahrhundert, in bösen Alpträumen seinen Weg an die Oberfläche des Bewußtseins kratzt. Dann stirbt plötzlich der ältere Sohn des Bürgermeisters Edward Wanderley (Douglas Fairbanks Jr.), eines der vier Männer, nach einem Sturz aus dem Fenster, als er eines Morgens neben der halbverwesten Leiche seiner Braut aufwacht, und der jüngere Sohn Don(Craig Wasson) kommt zum Begräbnis in seine alte Heimatstadt. Er ist der festen Überzeugung, daß der Tod seines Bruders kein Unfall war, sondern daß Alma Mobley (Alice Krige), die Verlobte seines Bruders, die zunächst seine, Dons, Freundin gewesen war, ihn umgebracht hat. Als Don den Männern der Chowder Society seine Geschichte erzählt, reagieren sie äußerst verstört.

Irvin hat für "Ghost Story" den gleichnamigen Roman des amerikanischen Erfolgsschriftstellers Peter Straub herangezogen, seine Vorlage jedoch in mehreren Punkten verändert, wobei einzelne Aspekte zunächst unlogisch erscheinen, sich nach einigem Nachdenken jedoch erklären lassen. Beispielsweise mag man sich fragen, warum die alten Männer erst fünfzig Jahre nach einer schicksalhaften Tat von ihrer Nemesis heimgesucht werden, was ja in Anbetracht ihrer noch verbleibenden Lebenserwartung eine vergleichsweise milde Strafe ist, doch erklärt sich dies durch eine nebenbei gemachte Bemerkung Dons (will nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern). Als Kritikpunkt mag man einwenden, daß die Geschichte von Anbeginn an recht durchsichtig ist - alte Männer verbindet ein Verbrechen in der Vergangenheit, und nun folgt die Rache aus dem Reich der Toten -, aber dennoch bleibt ja lange unklar, was die vier Männer damals getan haben.

Irvin gelingt es, einen atmosphärisch dichten Gruselfilm zu inszenieren. Dies ist vor allem den vier Schauspieldinosauriern zu verdanken, die in die Rollen der vier alten Männer schlüpfen: Fred Astaire, ein kleiner, verbraucht aussehender Mann, in dem gleichwohl jede Menge Entschlossenheit steckt - man achte einfach nur auf seine mal müden, mal hart blitzenden Augen -, Douglas Fairbanks Jr. als der elegante Bürgermeister, der in seiner Jugend immerhin mal Präsident werden wollte, Melvyn Douglas als der schuldgeplagte Dr. John Jaffreys und John Houseman als kaltschnäuziger und dominanter Jurist Sears James. Die unterschiedlichen Charaktere dieser Männer verleihen dem Film einen guten Teil seiner Spannung, denn auch wenn diese vier etwas Schreckliches getan haben müssen, wie schon früh deutlich wird, wachsen sie uns dennoch irgendwie ans Herz. Unvergessen hier die Szene, in der Dr. Jaffrey nach einem Alptraum völlig erschöpft im Bett liegt und von seiner Haushälterin umsorgt wird; die zärtliche Liebe dieser beiden alten Menschen ist deutlich spürbar und läßt uns hoffen, der Doktor könnte sich irgendwie retten. Ähnlich ist es, wenn Fred Astaire als Ricky Hawthorne mit seiner Ehefrau redet und diese ihm vorwirft, sie lebe nun schon seit 20 (?) Jahren mit ihm zusammen und wisse immer noch kaum etwas von ihm. Hier wird deutlich, wie sehr der dunkle Fleck in der Vergangenheit Hawthornes diesen quält und es ihm unmöglich macht, sich anderen Menschen vollkommen zu öffnen.

Ein anderes Mittel, um die für einen Horrorfilm notwendige atmosphärische Dichte zu erlangen, sind die vielen Vorausdeutungen, mit denen wir konfrontiert werden. Die erste Schaudergeschichte, die Sears James in unserem Beisein erzählt, handelt von einem Mann, der lebendig begraben wird - und die Reaktion der drei Zuhörer läßt uns ahnen, daß diese grauenhafte Vorstellung für die Männer nicht nur Sujet einer Geschichte ist. Auch die Symbolik des Wassers wird mehrfach herausgestellt: Als Schnee erstickt es die Landschaft um die Kleinstadt Milburn herum, im Vorspann bricht es das Licht, und die Szene, in der Dons älterer Bruder seinen Tod findet, öffnet mit einer Einstellung auf eine überlaufende Badewanne. Wenn Don und Alma sich in einem Universitätswaschraum vergnügen, ruht die Kamera auf einem Waschbecken, das aus irgendeinem Grunde randvoll mit Wasser gefüllt ist. Hier ist jedoch kaum die reinigende Kraft des Wassers gemeint, die den schuldbeladenen Männern ja wie eine Erlösung vorkäme, sondern das Wasser - selbst die überlaufende Badewanne - fließt nicht, es stagniert und erdrückt.

Alles in allem ist Irvins Film in sich stimmig und schafft es meiner Meinung nach auch heute noch, den Zuschauer in seinem Bann zu halten. Die verschachtelte Erzählstruktur, in der verschiedene Zeitebenen miteinander verknüpft werden, bietet ein gelungenes Gegengewicht zu der eigentlich sattsam bekannten und deshalb vielleicht vorhersehbaren Thematik um einen Wiedergänger, der Rache für vergangenes Unrecht nimmt, da wir besonders am Anfang aufgefordert werden, die verschiedenen Fäden der Handlung zu verknüpfen. Die Schockeffekte waren vielleicht für die damalige Zeit heftig und erscheinen heute unter Umständen etwas harmlos, doch wirkt "Ghost Story" vor allem durch seine Charaktere und seine beunruhigende Atmosphäre. Wer zerschnittene Körper und andere Abgeschmacktheiten sehen will, wird von "Ghost Story" natürlich enttäuscht sein. Allen anderen hingegen wird guter Grusel garantiert.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marc Jozefiak TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Ricky Hawthorne, Dr. John Jaffrey, Edward Charles Wanderley und Sears James bilden die "Chowder-Society". Der einzige Zweck: Die vier altehrwürdigen Herren erzählen sich Gruselgeschichten und Schauermärchen. Allerdings eint sie ein Geheimnis. Ein dunkles Geheimnis, das tief in ihnen schlummert, ein Geheimnis, das sie seit über 50 Jahren hüten. In diesem Winter aber holt es sie ein. Den alten Männern wird Angst und Bange, immer wieder erscheint ihnen eine Frau. Eine tote Frau. Und sie will Rache für das, was die Männer ihr angetan haben ...

Endlich, nach mittlerweile fast 30 Jahren erschien dieser herrlich atmosphärische Gruselfilm auch auf DVD und man kann der Firma MIG nur dazu gratulieren, das sie diesem tollen Film eine DVD-Veröffentlichung spendiert hat. Nun mag John Irvin's Werk gerade aus heutiger Sicht für viele Leute etwas angestaubt und antiquiert wirken, denn wurde man doch insbesondere in den letzten Jahren mit Asia-Gruslern überhäuft, in denen auch die Thematik von Rachegeistern behandelt wurde. Doch vor allem, wenn man genug hat von Mädchen mit langen schwarzen Haaren, die sich auf grausame Art und Weise an ihren Opfern rächen, sollte man eventuell auf diesen herrlichen Klassiker zurückgreifen, der zwar nicht die gruselige Intensität der asiatischen Filme wie "Ring" oder "Ju-On" erreichen kann, aber dennoch ein atmosphärisches Grusel-Erlebnis darbietet.

Allein schon die Besetzung mit Hollywood-Größen wie Fred Astaire oder Douglas Fairbanks Jr. sollte Grund genug sein, diesem Film seine ungeteilte Aufmerksamkeit zu widmen, denn das dargebotene Schauspiel kann sich durchaus sehen lassen. Doch auch ansonsten ist die gesamte Inszenierung der hier erzählten "Ghost Story" bemerkenswert gut gelungen, auch wenn sich das Grusel-Feeling lediglich in einigen Passagen offenbart und nicht die gesamte Laufzeit über vorhanden ist. Dafür wird der Zuschauer allerdings mit einer äusserst gelungenen und spannenden Erzähl-Struktur konfrontiert, so das zu keiner Zeit irgendwelche langatmige Passagen auftreten. Dafür sorgen insbesondere die Nebenerzählstränge der Story, bei denen man in längeren Rückblenden immer mehr die Zusammenhänge des Geschehens erkennt, die letztendlich im letzten Drittel des Films zur endgültigen Aufklärung beitragen und ein schreckliches Geheimnis offenbaren, das 50 Jahre lang gehütet wurde.

Sicherlich können die vorhandenen Schockeffekte rein von der Intensität her nicht ganz mit den aus heutigen Werken bekannten mithalten, jedoch passen sie nahezu perfekt in diesen 80er Jahre Grusler, der seinen ganz eigenen Charme besitzt und auch eine exzellente Grundstimmung beinhaltet, die streckenweise bedrohliche und sehr unheimliche Ausmaße annimmt. Besonders in den ersten gut 30 Minuten können sogar leichte Verwirrungen auftreten, da die gesamten Umstände des Szenarios noch nicht bekannt sind und man sich unwillkürlich fragt, in welchem Zusammenhang diverse Passagen stehen, doch diese leichten Ungereimtheiten lösen sich relativ schnell in Luft auf, da sich die einzelnen Puzzle-Teilchen im Laufe der Zeit zu einem großen Ganzen zusammenfügen, das am Ende auch keinerlei Fragen offen lässt.

Letztendlich handelt es sich bei "Zurück bleibt die Angst" um einen wirklich gelungenen Gruselfilm, der durch seine gelungene Erzähl-Struktur, die erstklassigen Darsteller und seinen konstanten Spannungsbogen mehr als nur überzeugen kann. Für die etwas jüngere Generation mag dieser Klassiker vielleicht eher seicht und angestaubt erscheinen und manch Einer mag auch etwas Härte vermissen, jedoch bekommt man hier ein bestens unterhaltendes relikt der 80er Jahre präsentiert, das in seiner Gesamtheit ein kurzweiliges und sehr spannendes Film-Erlebnis bietet, das man bedenkenlos weiterempfehlen kann und das in keiner gutsortierten Sammlung fehlen sollte.

Fazit:

Nicht nur für Nostalgiker dürfte "Ghost Story", so der Original-Titel, eine lohnenswerte Anschaffung sein, denn bekommt man doch ein rundum gelungenes Gesamtpaket geboten, in dem die gruselige Atmosphäre zwar nicht so ausgeprägt und intensiv ist, wie in manchen Genre-Vertretern der heutigen Zeit, die aber dennoch eine faszinierende Wirkung auf den Betrachter nicht verfehlt. Ausserdem sollte man die Geschichte in ihrer Gesamtheit sehen und so das entstehende Gesamtbild würdigen, das meiner Meinung nach auf einem hohen Niveau angesiedelt ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klassiker 25. Oktober 2010
Von toxic-A
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mich sehr gefreut, diesen Klassiker des Gruselfilms neu aufgelegt auf DVD entdeckt zu haben.
Über den Film kann man sich streiten, ist also nicht Gegenstand der Rezension.
Bild und Ton sind nicht HighEnd, aber ok. Das Cover geht gar nicht (liegt aber an der Cinema Finest Collection).
Verwirrend ist, daß der Film mittlerweile unter dem dritten Titel erschienen ist.
Ghost Story, Rache aus dem Reich der Toten, Zurück bleibt die Angst... alles ein Film.
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