Pressestimmen
»Eine neue Rockgeschichte - geschrieben in farbechtem Lippenstift. Nur Kerstin Grether kann das.«
(Joachim Hentschel Rolling Stone )»Zungenkuß zeichnet ein buntes Bild der jüngsten Epochen von Pop und Wahn. Kerstin Grethers fühlbare Leidenschaft pusht Stil und Inhalte jedes Textes und erzeugt so gleichermaßen Rausch und Klarheit. Sie ist immer auch spöttisch, gern mal ironisch – aber es gibt dennoch keinen einzigen Moment, in dem man zweifeln müsste, ob diese Autorin das alles ernst nimmt. Sie tut es. Das alles: Pop, Sex, Feminismus, Schokolade, Hunger, Politik. Wo wird das denn bitte sonst noch zusammengedacht?« (Linus Volkmann Intro )
»Eine pointierte Auswahl!« (Glamour )
»Schon allein der Untertitel »Du nennst es Kosmetik, ich nenn es Rock`n Roll« lohnt den Kauf dieses Buchs!« ( (Willi Winkler Süddeutsche Zeitung )
»Oh, wie dringend nötig und längst fällig war dieses Buch! Druckwerke, in denen die popmusikalische Sozialisation aus männlicher Sicht dargestellt wird, gibt es schliesslich wie Sand am Meer. Zungenkuß kann als Doku-History über 15 Jahre Popmusik und gleichzeitig als Autobiographie gelesen werden. All die Themen, die Grether vor 10, 15 Jahren in der Spex behandelte (Frauen in Pop und Gesellschaft, Essstörungen, Bohemeleben und Armut), sind heute selbstverständliche Bestandteile des etablierten Feuilletons. Grether bezieht musikalische Phänomene auf das eigene Leben - und es ist genau diese persönliche Herangehensweise an das Phänomen Pop, die Kerstins Texte so klug und identitätsstiftend macht. Ihr Schreiben über Pop ist Pop selbst: Kerstin Grether besitzt das coole Wissen und gibt nicht damit an!« (Christina Mohr satt.org )
Kurzbeschreibung
Über Pop schreiben bedeutet sich zu verwandeln, und sie fängt im Alter von 15 Jahren damit an. Ihre Texte sind frech, anrührend, witzig und präzise. Die ehemalige Spex-Redakteurin Kerstin Grether schreibt bis heute die Frauen in die Musikgeschichte zurück und wurde darüber selbst zu einer Ikone der Popkulturgeschichte ihrer Generation. Sie erzählt von rockigen Begegnungen mit Kultstars wie Nick Cave und den Ramones und dechiffriert die süße Plastikwelt der Casting-Kids. Ob Kurzgeschichte oder Reportage, Essay oder Rezension – immer kommt es zu spontanen Zungenküssen mit dem Leben, seinen Stars und Liedern und dem Ideenmut der Gegenwart: dazu gehören auch Filme,TV-Serien, Romane und Theorien. Zungenkuß erlaubt sich die gegenwärtige Musikgeschichtsschreibung jenseits gängiger Antagonismen.
Über den Autor
Kerstin Grether, Schriftstellerin, Sängerin und Popkulturjournalistin, lebt in Berlin. Mit Zuckerbabys (Suhrkamp 2006) schrieb sie einen Roman über Magersucht und Medien, der schnell zum Kultroman avancierte. Sie veröffentlichte zahlreiche Artikel und Kolumnen im Feuilleton, in Anthologien und verschiedenen Zeitschriften, darunter Intro, frieze und Frankfurter Rundschau. Ihre exzentrischen Leseperformances changieren zwischen mutwilligem Ernst und spontanen Stand-Up-Comedy-Einlagen. Sie ist außerdem Sängerin und Songschreiberin in der von ihr 2008 mitgegründeten Band Doctorella.