Eines der besten Young-Werke aus den 70ern, gleichzeitig auch eines der leicht(er) zugänglichen. Und das erste mit Frank "Poncho" Sampedro als zweitem Gitarristen bzw. mit Crazy Horse in der bis heute unveränderten Besetzung - und wer Crazy Horse kennt, weiß was das bedeutet... Überwiegend Power-Gitarren-Rock, eingängig, aber mit Tiefgang!
Großartig schon der Opener "Don't cry no tears", herrliche Melodie, herrlicher Gitarrensound (bekanntlich eines der ältesten Young-Lieder überhaupt, eindrucksvoll "wiederbelebt" während der EUROTOUR 2001 von Neil Young & Crazy Horse, wo es regelmäßig Opener der Shows war!), noch großartiger der von Text und Melodie her kaum zu überbietende "Barstool Blues", einer meiner persönlichen absoluten Favoriten ("if I could hold on to just one thought for long enough to know why my mind is moving so fast and the conversation is slow..." - dem ist nichts hinzuzufügen).
Und zu "Dangerbird" und "Cortez The Killer" braucht man wohl nichts weiter zu sagen. Youngsche Meisterwerke von zeitloser Größe. Überhaupt: ein im positivsten Sinn zeitloses Werk: ZUMA, dieses einzigartige Album mit dem eigenartigen "Grundthema" Zeitreise...