Kann sich noch jemand an das Brettspiel "Mankomania" erinnern?! Dort gewinnt jener Mitspieler, der am Ende das meiste Geld verprasst hat.
So ähnlich ergeht es auch dem ehemals erfolgreichen Baseballspieler Monty Brewster (Richard Pryor). Dessen exzentrischer Großonkel hat ihm nämlich 300 Millionen Dollar vermacht. Dieses Erbe darf er aber erst antreten, sofern er innerhalb eines Monats 30 Millionen aus dem Fenster geworfen hat. Während sein Umfeld nichts von der Klausel im Testament erfahren darf - sich daher auch an den Kopf greifen muß, wie sorglos Brewster mit seinem Geld umgeht! -, setzen die eingeweihten Anwälte der Erbschaftskanzlei alles daran, Monty versagen zu sehen.
Soweit die Ausgangslage für eine aberwitzige, herrlich überdrehte Komödie, in der die beiden Hauptdarsteller Richard Pryor und John Candy beim Versuch, in jeder nur erdenklichen Situation das Geld an den Mann zu bringen, zur Höchstform auflaufen. "Zum Teufel mit den Kohlen" ist aber auch eine kluge Betrachtung über den "American Way Of Life", die Macht des Geldes, deren Grenzen und Schattenseiten.
Fazit: Eine gut gemachte Komödie zum Immerwiedersehen.