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Die Kapitel des Buchs setzen sich aus Artikeln zusammen, die bereits beim Online-Magazin Telepolis erschienen sind und für die Print-Ausgabe jedoch, nicht zuletzt auf Grund von Leseranmerkungen, überarbeitet wurden. Also Mehrwert durch Aktualisierung, Sammlung und den immer noch existierenden "Glaubwürdigkeitsgewinn" durch Papier.
Nach einer Themaeinleitung, die sich gewaschen hat, geht er die einzelnen Energielieferanten durch und liefert Fakten, Studien und Hintergrundinformationen, die das schon erwähnten Umdenken anschubsen: Öl, Biomasse, Kohle, Kernkraft, Erdgas, Photovoltaik, Windkraft, Geothermie, Wasserstoff und zuletzt ein Kapitel über neue Wege der Energiewirtschaft: dezentrale Stromversorgung und neue Formen der Effizienz.
Hin und wieder fühlen wir uns ja bequem in der "das ist so und so"-Argumentation immer wieder aufgewärmter aber nie wirklich in Frage gestellter Allgemeingültigkeiten. Wer zur Abwechslung mal fundiert über Energie und Umwelt mitreden will, sollte die Artikel von Craig Morris in seinem Buch Zukunftsenergien lesen. --Wolfgang Treß
Kurzbeschreibung
Das Buch räumt mit allen gängigen Missverständnissen bezüglich erneuerbarer Energien auf und beschreibt ein zukunftsfähiges Modell für einen nachhaltigen Energiemix. Dabei werden fossile Energiequellen nicht verteufelt, sondern als Plattform für das erneuerbare System gesehen.
Craig Morris erklärt zunächst, warum die Einwände gegen erneuerbare Energien (EE) meist auf Fehlinformationen basieren, und verfolgt so einen ganz anderen Argumentationsansatz als andere Autoren, die mehr das Potenzial dieser Energien unterstreichen. Dann zeigt er auf, wie der richtige Mix aus Biomasse, Solarenergie, Windkraft, Geothermie, Wasserkraft und Effizienz aussehen kann. Die Umwelt wird uns dafür danken, und statt teuere Ressourcen aus dem Ausland zu kaufen, wird man Arbeitsplätze zu Hause schaffen. Die Zahl der Großkraftwerke - und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken - wird abnehmen, denn Energie wird zunehmend dort erzeugt, wo sie auch verbraucht wird. Alles Zukunftsmusik? Nein, Zukunftsenergien!
Klappentext
Das Buch räumt mit allen gängigen Missverständnissen bezüglich erneuerbarer Energien auf und beschreibt ein zukunftsfähiges Model für einen nachhaltigen Energiemix. Dabei werden fossile Energiequellen nicht verteufelt, sondern als Plattform für das erneuerbare System gesehen.
Der Autor geht konsequent von den Argumenten der Kritiker/Skeptiker aus. Er zeigt, wie die Einwände gegen Erneuerbare Energien (EE) meistens auf Fehlinformationen basieren, während die anderen Autoren mehr das Potenzial unterstreichen, was bei ihm auch erwähnt wird, aber eher nachdem die Gegenargumente widerlegt worden sind.