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Die Zukunft des Wettbewerbs. Einzigartige Werte mit dem Kunden gemeinsam schaffen
 
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Die Zukunft des Wettbewerbs. Einzigartige Werte mit dem Kunden gemeinsam schaffen [Gebundene Ausgabe]

C. K. Prahalad , Venkat Ramaswamy
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Linde, Wien; Auflage: 1., Aufl. (11. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3709300398
  • ISBN-13: 978-3709300398
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 637.978 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieses Buch ist ein Markstein in der internationalen Debatte über die Humanisierung der Wirtschaftswelt. Es handelt vom Kunden als aktiven Mitgestalter von Produkten und Dienstleistungen -- und nicht mehr von Zielgruppen, die man konsumieren lässt, was findige Marketingstrategen und Werber vorher in ihren Glasbüros erdenken. Die Menschen wollen künftig wieder mitmischen, wenn Produkte und Dienstleistungen konfiguriert werden. Damit sie endlich das bekommen, was sie wollen.

Wie sieht das neue Rollenverständnis aus? "Unternehmen können nicht mehr autonom handeln, Produkte entwerfen, Produktionsabläufe entwickeln, Marketingbotschaften vermitteln und Umsatzkanäle kontrollieren, ohne dass die Verbraucher darauf Einfluss nehmen." Unternehmen und Verbraucher tauschen sich künftig also miteinander aus. Sie kooperieren und helfen sich gegenseitig. Die Win-Win-Situation ist wie folgt definiert: Firmen machen Gewinne, Kunden zahlen nur noch für das, was sie vorher mitgestaltet haben. Woher stammt ihre Motivation? Verbraucherumfragen zeigen weltweit ein großes Dilemma: "Die Verbraucher sind von der heute verfügbaren Angebotsvielfalt überwältigt und zugleich unzufrieden damit. Sie sind mit neuen Kommunikationsmitteln gewappnet und wollen aktiv an der Wertschöpfung teilhaben, indem sie nicht nur mit einer Firma kommunizieren, sondern mit ganzen Verbänden von Fachleuten, Serviceanbietern und anderen Verbrauchern." In Verbrauchergemeinschaften und Verbrauchernetzwerken ahnt man bereits, wie die Zukunft des Wettbewerbs aussieht.

Prahalad und Ramaswamy, beide Professoren an der Michigan Business School, schreiben: "Der Wert für den Kunden basiert nicht mehr auf dem Produkt als solchem, sondern auf der Gesamtheit der Ko-Kreationserfahrung, zu der sowohl das Mitentwerfen als auch der Austausch mit dem Unternehmen gehört." Sie fordern in ihrem basisdemokratischen Wirtschaftsmodell überdies eine völlige Transparenz in der Beziehungskultur und damit auch ein Ende der Verschleierung von Preis-, Kosten- und Profitmargen. Fazit: Hier wird eine neue, umfassende Kundendemokratie ausbuchstabiert. Ihre Kernidee: Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Produkte und Dienstleistungen. Egal, ob arm oder reich. --Peter Felixberger

changeX

Zwei indische Wirtschaftsprofessoren denken über eine demokratische, globale Gesellschaft nach, in der die Rechte, Bedürfnisse und Werte der Menschen Vorrang haben. Und zwar so, dass sie immer und überall berücksichtigt werden. Wie das im Wirtschaftsleben aussehen könnte, darüber haben Prahalad und Ramaswamy jetzt ein ausführliches Werk vorgelegt. Darin versuchen sie auszubuchstabieren, wie eine Wirtschaftswelt der unbegrenzten Möglichkeiten tickt, in der die Verbraucher bestimmen, was sie konsumieren wollen. Das Ziel: Die Wiederaneignung der Wirtschaft durch den Menschen. All das klingt zunächst wie die Allmachtsfantasie übermütiger Wirtschaftswissenschaftler im Wolkenkuckucksheim. Ist es aber nicht, sondern Teil einer internationalen Debatte.

Kunden, so sind sich die Autoren sicher, wollen ein neues Rollenverständnis. Bisher waren wir gewohnt: Die Firmen bestimmen, was uns Kunden vorgesetzt wird. Künftig aber soll der Kunde in den Wertschöpfungsprozess radikal einbezogen werden. Es soll ein ständiger Austausch von Ideen und Anregungen zwischen Unternehmen und Verbraucher stattfinden. Die Win-Win-Situation ist wie folgt definiert: Firmen machen Gewinne, Kunden zahlen nur noch für das, was sie vorher mitgestaltet haben.

Die beiden Professoren an der Michigan Business School gehen aber noch einen Schritt weiter. Sie fordern in ihrem basisdemokratischen Wirtschaftsmodell eine völlige Transparenz in der Beziehungskultur und damit auch ein Ende der Verschleierung von Preis-, Kosten- und Profitmargen. Wie recht sie haben. Den globalen Konzernen etwas mehr auf die Finger zu blicken, wenn sie ihre Rohertragsmargen an die 50 Prozent hochjazzen, würde manchen Verbraucher mehr als freuen.

Unternehmen, hört die Signale, möchte man ihnen fast zurufen. Denn hören die Unternehmen nicht auf ihre Kunden oder werden diese gar unzufrieden mit den angebotenen Produkten, kommt es unweigerlich zur Selbstorganisation. Es bilden sich Verbrauchergemeinschaften und Verbrauchernetzwerke, die selbst die Weiterentwicklung der Produkte in die Hände nehmen. Jetzt muss sich das Unternehmen entscheiden. Tendiert es in Richtung gemeinsamer Lern- und Erfahrungswelten oder schottet es sich vom Kunden ab? Für Pralahad und Ramaswamy gibt es nur eine Konsequenz: den direkten Dialog mit den Kunden, um voneinander zu lernen.

Wie aber sieht ein gemeinsames, ko-kreatives Erfahrungsumfeld aus? Eine schwierige Frage, der im Buch breiter Raum gewidmet ist. Denn die Schwierigkeit besteht zunächst darin, die unglaubliche Vielfalt individueller Erfahrungen zuzulassen. Jeder hat ein Recht auf eine auf ihn zugeschnittene Dienstleistung. Womit wir beim eigentlichen Kern der Zukunft des Wettbewerbs angelangt sind. Der Wertschöpfungsprozess wird neu definiert. "Er siedelt nicht mehr in den Produkten und Dienstleistungen, die die Unternehmen anzubieten haben. Er entsteht vielmehr aus den Erfahrungen der Verbraucher.“

Fazit: Ein Stoff, aus dem die Träume sind. Doch irgendwie verblüffend nahe an der heutigen Realität.

(c)changeX – Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mio TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dass der Kunde im Zentrum stehen soll, ist eine so neue Erkenntnis nicht, doch die Autoren denken einen Schritt weiter: Wer künftig erfolgreich sein will, muss nicht nur an die Kunden denken, sondern diese schon - frühzeitig und aktiv - miteinbinden. Unternehmen und Kundschaft befruchten sich gegenseitig und wachsen mehr und mehr zusammen.

Kunden sind heute zu informiert, um sich von Marketing- und Werbeversprechen einlullen zu lassen. Falsche Versprechungen sind durch die Informationsquelle Internet rasch entlarvt. Kunden können sich online zusammenschließen und austauschen.

Die Autoren kommen zu der Erkenntnis, dass das gängige Marktmodell ausgedient hat. An deren Stelle treten Communities und Foren, über die der Verkauf bzw. die Vermarktung erfolgt. Das heisst gleichzeitig, dass es Unternehmen mit zunehmend kritischen Kunden/Verbrauchern zu tun haben.

Nur wer es versteht, mit dieser Kritik umzugehen bzw. diese Kritik zu umgehen, indem er seine Kunden frühzeitig informiert und einbindet, baut das notwendige Vertrauen auf, um erfolgreich wirtschaften zu können.

Die Autoren beschreiben ihr Wettbewerbsmodell und vermitteln mit zahlreichen Beispielen eine hervorragende Idee davon, wie seine Umsetzung in der Praxis aussieht bzw. aussehen kann.

Ein vielversprechender und absolut lesenswerter Ansatz (*****), leider ist das Buch in der Aufbereitung bisweilen etwas zäh und langatmig geraten (***).

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Format:Gebundene Ausgabe
In unserer Gesellschaft haben die Verbraucher die Auswahl zwischen immer mehr Produkten, bedingt durch den Zugang zu mehr Informationen. Die größere Produktauswahl führt aber nicht unbedingt zu einem besseren Verbrauchererlebnis. Auf der anderen Seite haben die Unternehmen durch technologische Fortentwicklung und allgegen-wärtige Interkommunikation mehr strategische Optionen bei sinkenden Profitmargen. Dieser Realitäts-wandel zwingt zu einer neuen Beziehung zwischen Unternehmen und Verbraucher weg von der unternehmenszentrierten Wertschöpfung hin zur co-kreativen Schaffung von Werten.

Die international renommierten Autoren Prahalad und Ramaswamy haben in Ihrem Buch einen Entwicklungstrend extrapoliert, in dem sich die Ver-braucher zunehmend stärker in den Prozess der Wertdefinition und der Wertschöpfung einmischen. Anhand vieler Beispiele versuchen die Autoren diese sich abzeichnenden Veränderungen aufzuzeigen. Es wird deutlich, dass sich hier ein Wandel vollzieht, der vor allem die Unternehmen zu einer neuen Sicht zwingt und vor neue Herausforderungen stellt.

Vieles in dem Buch ist allerdings spekulativ und wird durch die schwer verständliche Diktion nicht gerade deutlicher und verständlicher. Trotzdem lohnt ein Blick in die komplexen Zusammenhänge.

Viel Spaß beim Lesen!
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Von LPPB
Format:Gebundene Ausgabe
Die Idee ist klasse, die Beispiele auch.
Wenn ich auch meinen Vorgängern zustimmen muss, dass es manchmal etwas zäh zu lesen ist.

Ich habe mich zuerst intensiv mit der englischsprachigen Ausgabe beschäftigt und war beim Nachlesen in der deutschen Ausgabe erschrocken von der umständlichen bis manchmal sinngemäß falschen Übersetzung.

Ansonsten absolut empfehlenswert!

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