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Ziel des Buches ist es, nicht nur die von den Autoren erarbeiteten Prognosen darzulegen, sondern gleichermaßen Anstöße zu liefern, in welcher Weise in die prognostizierte Zukunft des Kunstmarktes sinnvoll eingegriffen werden könnte. Das Buch versteht sich, so die Herausgeber, als „Diskussionsgrundlage", was sich formal und inhaltlich in diesem Buch bestens niederschlägt.
Nach einer kurzen Einführung der Herausgeber werden alle Autoren in Form von Kurzbiographien vorgestellt, wobei knapp und prägnant die Positionen und Statements der Autoren zum vorliegenden Thema zusammengefasst sind. Insgesamt werden sieben Themenbereiche behandelt, u.a. das Verhältnis der Kunst zur Wirtschaft, die Finanzierung von Kunst & Kultur, die betriebswirtschaftliche Bedeutung der neuen Medien für den Kunstmarkt oder die Rolle des Staates im Kultursektor.
Abwechslungsreich gestaltet sich das Buch durch Beiträge, die in Form von Interviews abgefasst sind. Dem Thema und dem Ziel des Buches gerecht werdend, wird beim Lesen der Eindruck vermittelt, man säße mitten in einer Diskussionsrunde, die versucht, das Thema und die daraus abzuleitenden Handlungsmöglichkeiten spiralförmig zu umkreisen.
Aufgrund der unterschiedlichen Denkansätze und der (in der Sache des Projektes selbst begründeten) sehr unterschiedlichen Sprachformulierungen der einzelnen Autoren ist es nicht immer leicht, dem Argumentationsfaden zu folgen. Auch die Ideen zu Anstößen, aus denen der Leser konkrete Handlungsmöglichkeiten ableiten könnte, sind nicht immer direkt ersichtlich, sondern bedürfen einer intensiven Lesestudie der Beiträge. Die formale Beschaffenheit des Buches, insbesondere die äußerst kleine Schriftgröße, tragen zudem dazu bei, dass das Buch nicht unbedingt „mal zwischendurch" gelesen werden kann. Wer sich aber Zeit nehmen möchte, sich intensiv in eine Diskussion über die Vergangenheit und Zukunft des Kunstmarktes begeben sowie sich mit ihrer Rolle im wirtschaftlichen Bereich auseinandersetzen möchte, kann sich durch diese Publikation ein Forum erkaufen, dem es an inhaltlichen Aspekten keineswegs mangelt.---Michaela Rung-Kraus, Kulturmanagement Network
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