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Zuhause ist kein Ort
 
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Zuhause ist kein Ort [Taschenbuch]

Barbara Ulrich
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 388 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Mai 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354824825X
  • ISBN-13: 978-3548248257
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 577.644 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von fatiba
Holde-Barbara Ulrich schildert die Geschichte ihrer eigenen nigerianisch-deutschen Tochter, die in der DDR aufwächst (da dann später auch Erfahrungen mit Rechten hat) und zum ersten Mal kurz vor dem Mauerfall nach Ghana und dann Nigeria reist, eine Reise zu Studienzwecken nach Ghana aber dann schon primär eine Reise auf der Suche nach ihrem Vater, den sie nie kennen gelernt hatte. Sowohl der Teil über die Kindheit/Jugend in der DDR als auch die Reise nach Afrika sind gut geschrieben, die Erfahrungen in Afrika sind wie ich finde sehr gut geschildert, interessant ist das Finden des Vaters ohne eigentliche bestehenden Kontakte, es sind sehr typische afrikanische Lösungen der Probleme und wenn man selbst schon an einigen Stationen dieser afrikanischen Reise war wird man vieles wieder erkennen, spüren. Für mich die beste Biographie einer/s Afrodeutschen neben dem Massaquoi-Buch, sehr leicht zu lesen, da würde mich wirklich mal über eine Fortsetzung freuen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Roeder
chioma fliegt nach ghana mit eigentlichem ziel nigeria. dort will sie ihren vater finden. aber das einzige, das sie von ihm weiss, ist der name. sie begibt sich auf eine reise, auch innerlich. eine suche nach ihren wurzeln und vielleicht auch eine entschädigung dafür, was sie in deutschland als farbige erlebt hat. dort ist sie nämlich im gegensatz zu hier alleinig unter andersfarbigen.
sie wird von menschen sehr nett empfangen, von anderen aber auch schroff abgewiesen. am ende ihrer reise wird ihr klar, dass der ort den so sehnsüchtig gesucht hat, nur ein ort in ihr selber sein kann. ihr wird klar dass sie diese reise unternommen hat um zu bemerken, dass diese afrika-reise ihr sehr behilflich war zu sich selbst zu finden, zu merken, dass afrika auch nicht ihr zuhause ist. dass das zuhause kein ort ist sondern dass das zuhause jeder ins sich selbst trägt.
mit diesem buch bin ich auch mir selber ein stück näher gekommen. es ist sogar zu meinem lieblingsbuch geworden!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das Buch liest sich leicht, obwohl es viele Punkte der Gesellschaft anspricht. Besonders wird das Leben von Farbigen in der DDR dargestellt, wobei der Leser hier einen realistischen Blick hinter die Mauer wirft. Es wird dramatisch und spannend der Weg der Autorin zu ihren Wurzeln in Afrika erzählt. Der Aberglaube und die Kultur Afrikas, die so viel Interessantes bietet und in Europa noch verborgen ist, wird dem Leser näher gebracht. Die Toleranz der Autorin gegenüber fremden Kulturen wächst mit der des Lesers. Besonders beeindruckent sind die persönlichen Wege der Autorin. Das Buch beschreibt die Suche nach dem Vater der Autorin, aber die Autorin sucht eigentlich sich selbst. Für jeden aufgeschlossenen Leser geeignet. Der Inhalt des Buches bleibt einem lange Zeit im Gedächtnis. Die Autorin wertet keine Form von Glauben, dies finde ich bemerkenswert.
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