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Zugvögel...einmal nach Inari
 
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Zugvögel...einmal nach Inari

Joachim Krol , Outi Mäenpää , Peter Lichtefeld    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Joachim Krol, Outi Mäenpää, Peter Lohmeyer
  • Regisseur(e): Peter Lichtefeld
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: VZ-Handelsgesellschaft
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005A4FJ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 103.433 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Ich will keine Zeit verlieren", antwortet Hannes Weber auf die Frage, warum er seine Bahnverbindungen nach dem jeweils schnellsten Anschluss auswählt. Seine Reisebekanntschaft Sirpa entgegnet darauf nur: "Gehört sie dir denn?"

Peter Lichtefelds Kinoerstling Zugvögel... einmal nach Inari ist ein Film, der die Bedächtigkeit des Reisens und die Ruhe im Leben lobt, ohne dabei langwierig oder gar langweilig zu sein. Der Wunsch des Bierfahrers Weber (Joachim Król -- Wir können auch anders, Rossini -- in einer seiner Paraderollen als sympathischer Sonderling), an einem Wettbewerb für Eisenbahn-Kursbuchleser in Finnland teilzunehmen, steht am Beginn. Dies entwickelt sich bald zum filmischen Phänomen einer langsamen Verfolgungsjagd auf den Schienensträngen zwischen Dortmund und dem lappländische Inari. Denn der unbescholtene Weber wird des Mordes an seinem Chef verdächtigt und von einem Kommissar der Kriminalpolizei (Peter Lohmeyer, Kaspar Hauser, Sieben Monde) verfolgt. Mit Bildern, die sich immer mehr dem melancholischen Gemüt der Finnen angleichen, illustriert Kameramann Frank Griebe (Lola rennt) die Geschichte, die neben aller Besinnlichkeit auch immer wieder durch feinen Humor nach Loriot'scher Art amüsiert. --Alexander Röder

Amazon.de DVD-Bewertung

Hinter den animierten Menüs der DVD findet sich ein reiches Angebot an Textmaterial zu Regisseur, Fotograf und Produzent sowie Biografien und Filmografien der Darsteller. Wenn Peter Lichtefeld unter dem Titel "Von der Sinnlichkeit des Bahnfahrens" erzählt, dass er das Drehbuch nach einem Umtrunk mit den finnischen Regisseuren Aki und Mika Kaurismäki entwickelte, kann der Zuschauer ein wissendes Nicken kaum vermeiden. --Alexander Röder

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Es fällt schwer, diesen Film einzuordnen, denn selbst die Geschichte spielt mit mehreren Ebenen. Zuallererst ist es wohl ein "Trainmovie", denn selten hat Zugfahren eine so große Rolle gespielt. Schließlich ist Hannes, der Bierkutscher aus Dortmund, auf dem Weg zum ersten Wettbewerb für Eisenbahnexperten und Kursbuchverbindungen im nordfinnischen Inari (in mehrfacher Hinsicht am Ende der Welt) und standesgemäß fährt er als Bahnexperte mit dem Zug - außer einmal. Denn der schnellste Weg sieht eine Strecke mit dem Schiff vor und für Hannes ist der schnellste der beste Weg. Das sieht Sirpa anders. Hannes trifft die FinninSirpa unterwegs und sie betont, das der beste Weg, der schönste sei - und der geht nach Inari eben durch Nordschweden. Hier wird der Film eine stille romantische Liebesgeschichte, in deren schönsten Moment Hannes und Sirpa über ihre Träume im Leben sprechen. Aber da ist ja auch noch der lakonische Kommissar aus Dortmund, der Hannes verfolgt, weil er ihn für einen Mörder hält. Zuletzt erzählt der Film etwas über die Zeit, die nicht dann gut ist, wenn wir durch Eile versuchen viel davon zu bekommen, sondern wenn wir uns die Zeit erfüllen lassen - und dabei unser eigenes Leben finden.
Gerade wegen der letzten Ebene und der damit verbundenen langsamen, verträumten Erzählweise ist "Zugvögel" ein Film auf den man sich mit innerer (und wohl auch äußerer) Ruhe einlassen muss. Dann allerdings verspricht er noch lange nachzuwirken - vielleicht indem man ähnlich versonnen lächelt wie es Joachim Krols Hannes so wunderbar kann.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Über die inhaltliche Seite und die filmische Umsetzung möchte ich hier nichts anmerken, das haben andere schon auf dieser Seite getan und ich stimme ihnen vorbehaltslos zu: der Film ist wunderschön und auf jeden Fall sehenswert!

Leider kann ich mich der Meinung einer anderen Rezension nicht anschließen, daß die DVD perfekt sei. Es scheint leider bei deutschen DVDs Usus zu sein, fremdsprachige Passagen "hard matted" zu untertiteln und damit den filmischen Genuß stark einzuschränken. Auch deutsche DVD-Produzenten wissen doch, daß man Untertitel auf DVDs üblicherweise per Overlay realisiert, warum also wollen sie um jeden Preis den Eindruck erwecken, die DVD-Fassung sei eine einfache Überspielung der VHS-Version? Die Bildschärfe läßt leider auch etwas zu wünschen übrig... da stellt man sich am Ende dann schon die Frage, ob dies nicht vielleicht doch von einem Video-Master gezogen wurde und nicht vom Originalfilm.

Dem Film gebe ich gerne 5 Sterne, aufgrund der bescheidenen Qualiät der DVD bleiben allerdings nur noch 3 Sterne übrig. Schade. Liebe deutsche DVD-Konsumenten: werft doch mal einen Blick auf RC1-DVDs und seid nicht mit allem zufrieden, was hier in Deutschland auf den Markt geworfen wird. Ein guter Film verdient auch eine liebevolle DVD-Produktion ;-)

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Wärmste Kaufempfehlung: Ein überaus sympathischer, langsamer und stiller Film, der vielleicht mehr Weisheit in sich birgt, als er auf den ersten Blick preisgibt. Joachim Krol war hier in Topform und auch die anderen Rollen sind erstklassig besetzt. Ein "Schienen-Movie", bei dem tatsächlich der Weg und nicht unbedingt das Ziel im Vordergrund steht. Empfohlen wird dem Romantiker zum Anschauen ein wenig Weltschmerz und das eine oder andere Friesisch-Herb. P.S. Ach ja, technisch ist die DVD auch in Ordnung, Extras eher mager, aber das ist ohne Belang...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Zugvögel unbedingt sehen
Der Film Zugvögel vom Regisseur Peter Lichtefeld ist eine wunderbar poetische Liebesgeschichte und eine mit herrlichen Bildern erzählte Reise nach Nordfinnland. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Kika veröffentlicht
sehr schöner Film
Ich finde dies ist wirklich ein sehr schöner Film der besonderen Art. Ich hatte ein paar Gäste zu Besuch, die den Film durch die Bank alle gut fanden, wobei ich ihn... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sternleweg veröffentlicht
Filmband in Silber!!! Liebesgeschichte & Kriminalkomödie!!!
"Auch wem der Weg das Ziel ist, der möchte ab & zu einmal ankommen. In Inari zum Beispiel im nördlichsten Teil Finnlands, wohin es Eisenbahnfan Hannes auf einer... Lesen Sie weiter...
Am 28. Juli 2005 veröffentlicht
Ein Schienen-Movie
Dieser Film macht neugierig. Neugierig aufs Zugfahren, neugierig auf die Landschaft des Nordens, neugierig auf das Unterwegs-Sein an sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2005 von Martin Randolf Eisner
Nur für Kursbuchleser?
Die Faszination des Kursbuchlesens erschließt sich nicht jedem. Erwartungsgemäß ist ein Film über einen Kursbuchwettbewerb spannend wie die Tundra. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2004 von CineHome
öffne die augen und fange an zu träumen ...
der film beschreibt die persönliche geschichte eines sehr intelligenten, auch peniblen und sehr gefühlvollen (einfachen) menschen, der auf der fahrt gen norden mit dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2003 von M. Rodriguez
Wunderbarer, romantischer Road Movie
Eigentlich wurde von den Vorgängern bereits alles gesagt. Selten hat man so einen ruhigen und doch athmosphärischen Film gesehen, der aber auch durch seinen trockenen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2003 von F. Storck
Der Weg ist das Ziel
Wunderbare Studie zum Thema "Der Weg ist das Ziel". Road-Movie, Liebesgeschichte, lakonische Komödie, am Rande ein Krimi. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2000 von Volker Hartung
Subjektiv - warum nicht?
Ich brauchte nur das Wort "Inari" zu lesen, und schon ging ich in diesen Film. Ich liebe Skandinavien, liebe das Entfliehen aus dem übervölkerten Mitteleuropa -... Lesen Sie weiter...
Am 30. Juli 2000 veröffentlicht
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