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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mörderische Geheimnisse,
Von
Rezension bezieht sich auf: Zuflucht im Teehaus: Roman (Taschenbuch)
Auch dieses Werk von Sujata Massey ist wieder spannend konstruiert, aber im Vergleich zu ihren anderen Romanen eher ein schwacher Band. Die Geschichte um eine antike Komode liefert wieder wie alle Krimis über Rei Shimura japanische Kulturgeschichte mit. Allerdings haben sich kleine Fehler eingeschlichen. So ist zum Beispiel Pali, die älteste mittelindoarische Sprache, keine Mischung aus Sanskrit und Japanisch, wie auf Seite 190 geschrieben steht. Auch die Auflösung des Falles gegen Ende des Buches ist enttäuschend konstruiert.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Einblick in japanische Sitten,
Rezension bezieht sich auf: Zuflucht im Teehaus: Roman (Taschenbuch)
Wenn man allein die für einen Roman nicht gerade typische Dankesseite am Ende des Buches liest, kann man sich ausmalen, wie genau die Sujata Massey ihren Krimi rechierte. Ihre Protagonistin Rei Shimura hat es diesmal mit Verbrechen einer Zen-Priesterfamilie rund um Antiquitäten zu tun, was einem nicht nur den Einblick ins klösterliche Leben beschert, sondern auch immer wieder interessante Beschreibungen von typisch japanischen Verhaltensweisen, die dazu dienen, "das Gesicht zu wahren". Das Buch besteht vor allem aus Dialogen und handelt auch von der gefährdeten Liebesbeziehung der Protagonistin. Zwischenzeitlich fallen einem umständliche Formulierungen auf, die möglicherweise der Übersetzung anzulasten sind. Das Ende aber gerät zu heftig, weshalb die Autorin etwas den Überblick verliert (z. B. werden einem Opfer erst die Arme auf dem Rücken zusammengebunden, kurz darauf dann wird dem selben Opfer ein Arm auf den Rücken gedreht). Ein Werk ohne doppelten Boden, aber unterhaltsam.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die Tansu des Terrors - Doppelbödiges aus Fernost,
Von Dizzyfugu "dizzyfugu" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Zuflucht im Teehaus: Roman (Taschenbuch)
Auch in diesem Roman liefert Sujata Massey eine sehr gut recherchierte, kurzweilige Kriminalstory vor dem Hintergrund gegenwärtiger und vergangener, doch stets lebendiger japanischer Kultur ab. Aber, um gleich zur Hauptkritik zu kommen: Neben der spannenden und verwickelten Story um Mord und Totschlag um Antiquitäten, verstrickte Familienverhältnisse und lokalpolitischen Tubulenzen wirken einzelne Handlungsstränge (Beziehungskrise) sehr dick aufgetragen. Selten habe ich z.B. so viel sinnlosen, platten Sex ("Unsere Körper waren wie füreinander geschhaffen") in einer an sich guten Geschichte erlebt. Mag subjektiv sein, taucht auch in anderen Romanen der Reihe auf, aber hier: penetrant. Daher mein Fazit: M.E. ein schwacher Band der Reihe um die Figur Rei Shimura, zwei Sterne. Ein echter Popcorn-Krimi. Da wäre mehr drin gewesen, zumal das Thema Antiquitäten der Protagonistin auf den Leib geschneidert ist. Zu mehr reicht es aber aufgrund der bescheidenen stilistischen Mittel nicht, auch wenn die Lektüre für Japan-Enthusiasten nichtsdesotrotz lehrreich ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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