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Zuflucht im Teehaus: Roman
 
 
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Zuflucht im Teehaus: Roman [Taschenbuch]

Sujata Massey , Sonja Hauser
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 302 Seiten
  • Verlag: Serie Piper; Auflage: 5 (Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492235565
  • ISBN-13: 978-3492235563
  • Originaltitel: Zen Attitude
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 123.332 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sujata Massey
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Sujata Masseys spannende und mysteriöse Geschichte um eine gefälschte antike Kommode liefert viel japanische Kulturgeschichte mit.« Frankfurter Rundschau

Kurzbeschreibung

Die junge Rei Shimura lernt das japanische Antiquitätengeschäft von seiner gefährlichsten Seite kennen: Im Auftrag der altehrwürdigen Familie Mihori, der einige der angesehensten Priester entstammen, soll Rei eine ganz besondere Rarität ersteigern. Zu spät entdeckt sie, daß sie sich eine Fälschung hat andrehen lassen und daß ihr Gegner in diesem undurchsichtigen Spiel seine Leidenschaft für alte Kostbarkeiten mit tödlicher Konsequenz verfolgt ...

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Mörderische Geheimnisse, 15. Dezember 2004
Von 
Monika Nawrot (Frankfurt/Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zuflucht im Teehaus: Roman (Taschenbuch)
Auch dieses Werk von Sujata Massey ist wieder spannend konstruiert, aber im Vergleich zu ihren anderen Romanen eher ein schwacher Band. Die Geschichte um eine antike Komode liefert wieder wie alle Krimis über Rei Shimura japanische Kulturgeschichte mit. Allerdings haben sich kleine Fehler eingeschlichen. So ist zum Beispiel Pali, die älteste mittelindoarische Sprache, keine Mischung aus Sanskrit und Japanisch, wie auf Seite 190 geschrieben steht. Auch die Auflösung des Falles gegen Ende des Buches ist enttäuschend konstruiert.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Einblick in japanische Sitten, 17. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Zuflucht im Teehaus: Roman (Taschenbuch)
Wenn man allein die für einen Roman nicht gerade typische Dankesseite am Ende des Buches liest, kann man sich ausmalen, wie genau die Sujata Massey ihren Krimi rechierte. Ihre Protagonistin Rei Shimura hat es diesmal mit Verbrechen einer Zen-Priesterfamilie rund um Antiquitäten zu tun, was einem nicht nur den Einblick ins klösterliche Leben beschert, sondern auch immer wieder interessante Beschreibungen von typisch japanischen Verhaltensweisen, die dazu dienen, "das Gesicht zu wahren". Das Buch besteht vor allem aus Dialogen und handelt auch von der gefährdeten Liebesbeziehung der Protagonistin. Zwischenzeitlich fallen einem umständliche Formulierungen auf, die möglicherweise der Übersetzung anzulasten sind. Das Ende aber gerät zu heftig, weshalb die Autorin etwas den Überblick verliert (z. B. werden einem Opfer erst die Arme auf dem Rücken zusammengebunden, kurz darauf dann wird dem selben Opfer ein Arm auf den Rücken gedreht). Ein Werk ohne doppelten Boden, aber unterhaltsam.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Die Tansu des Terrors - Doppelbödiges aus Fernost, 3. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Zuflucht im Teehaus: Roman (Taschenbuch)
Auch in diesem Roman liefert Sujata Massey eine sehr gut recherchierte, kurzweilige Kriminalstory vor dem Hintergrund gegenwärtiger und vergangener, doch stets lebendiger japanischer Kultur ab.

Aber, um gleich zur Hauptkritik zu kommen: Neben der spannenden und verwickelten Story um Mord und Totschlag um Antiquitäten, verstrickte Familienverhältnisse und lokalpolitischen Tubulenzen wirken einzelne Handlungsstränge (Beziehungskrise) sehr dick aufgetragen. Selten habe ich z.B. so viel sinnlosen, platten Sex ("Unsere Körper waren wie füreinander geschhaffen") in einer an sich guten Geschichte erlebt. Mag subjektiv sein, taucht auch in anderen Romanen der Reihe auf, aber hier: penetrant.
Ich frage mich ernsthaft: warum, wofür? Vielleicht bin ich nicht Zielgruppe, denke aber, daß das anspruchsvolle Drumherum und der flotte Erzählstil (ohne allzuviel Tiefgang, aber das ist O.K., weil unterhaltsam) dies eigentlich nicht nötig oder verdient haben. Auch das Ende und die Auflösung wirken ein wenig platt, konstruiert.

Daher mein Fazit: M.E. ein schwacher Band der Reihe um die Figur Rei Shimura, zwei Sterne. Ein echter Popcorn-Krimi. Da wäre mehr drin gewesen, zumal das Thema Antiquitäten der Protagonistin auf den Leib geschneidert ist. Zu mehr reicht es aber aufgrund der bescheidenen stilistischen Mittel nicht, auch wenn die Lektüre für Japan-Enthusiasten nichtsdesotrotz lehrreich ist.

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