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Zuckerkreml: Roman Taschenbuch – 10. September 2012

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (10. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453406907
  • ISBN-13: 978-3453406902
  • Originaltitel: Sacharnyi Kreml
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,2 x 18,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 143.396 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Seine Prosa lebt von der sprachlichen Wucht und vom zornigen Einfallsreichtum, mit dem ein Autor hier gegen die Borniertheit anschreibt.«, Christoph Schröder, SpiegelOnline

»[...] liest sich wie eine Art dickflüssiges Konzentrat seines Gesamtwerks [...] Sorokin erweist sich einmal mehr als ein postmoderner Autor, der sein Metier virtuos und kraftvoll beherrscht.«, taz

»[...] Diese allgemeine Barbarei inszeniert der Autor mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors, versetzt mit Pulp und Porno.«, Die Zeit -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Vladimir Sorokin, geboren 1955, gilt als der bedeutendste zeitgenössische Schriftsteller Russlands. Er wurde bekannt mit Werken wie »Marinas dreißigste Liebe«, »Die Herzen der Vier«, »Der himmelblaue Speck«, »Ljod. Das Eis« und »Der Schneesturm«. Sorokin ist einer der schärfsten Kritiker der politischen Eliten Russlands und sieht sich regelmäßig heftigen Angriffen regimetreuer Gruppen ausgesetzt.

Andreas Tretner, geb. 1959 in Gera, Übersetzer u.a. von Boris Akunin und Vladimir Sorokin, ist schon längst die "deutsche Stimme" von Viktor Pelewin. Zu Pelewins letztem Buch schrieb Wladimir Kaminer: "Die deutsche Fassung ist noch besser als das Original - innovativ und durchgeknallt."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gunther Barnewald am 7. September 2012
Format: Taschenbuch
Die Geschichten des vorliegenden Buchs spielen wohl in der gleichen Welt wie Sorokins Roman "Der Tag der Opritschniks" und zeigt ein Russland der nahen Zukunft (man schreibt das Jahr 2028), in dem Hochtechnologie und Aberglaube eine schockierende Synthese eingegangen sind.
Russland ist politisch zu einem fundamentalistischen Staat herab gesunken, ein "Gossudar" ist an der Macht, die Presse- und Meinungsfreiheit ist abgeschafft und Schergen des Herrschers (die Opritschnik bzw. die Organisation der Opritschnina) verfolgen jeden Dissidenten mit unnachgiebiger Härte. Das Land ist abgeschottet, man orientiert sich am neuen Freund China und irgendwo (wahrscheinlich an den Grenzen zum "dekadenten" Westen) wird eine gewaltige Mauer gebaut. Das Internet wurde vom staatlich kontrollierten und zensierten Russennetz abgelöst.
Wahrsager treiben öffentlich gefördert ihr Unwesen vor großen Menschenmengen, dabei immer regimekonforme Voraussagen von sich gebend. Wem dieses Land zu trist ist, der darf sich mit dem frei verkäuflichen Kokain zudröhnen.
Wie ein Kaleidoskop erzählt der Autor im vorliegenden Werk aus dieser Welt Geschichten. In 15 kurzen Erzählungen lernt der Leser diese "schöne neue Welt" kennen.
Dabei startet Sorokin fulminant mit der elfjährigen Marfuscha, indem er einen Tag aus dem Leben des Mädchens schildert. Diese Episode ist dann auch Highlight und Manko des vorliegenden Buchs, denn eigentlich möchte man mehr von dem Kind und seiner Weltsicht erfahren und muss feststellen, dass die meisten anderen Geschichten nicht die hohe Qualität von "Marfuschas Freunde" haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von schmechi am 14. Mai 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In den Erzählungen schildert Sorokin das Leben im Russland der Zukunft aus verschiedensten Blickwinkeln. Er knüpft damit an seinen Roman "Der Tag des Opritschniks" an und schafft eine dystopische Welt voller Gewalt. Bemerkenswert ist, dass Sorokin die einzelnen Episoden auch literarisch unterschiedlich gestaltet, er wechselt sogar zwischen Epik und Dramatik die Literaturgattung.

Leider sind die einzelnen Erzählungen von unterschiedlicher Qualität, zudem versucht Sorokin zu viele Fehlentwicklungen in die Erzählungen zu packen. So kommen in seiner Zukunftsvision beispielsweise Totalitarismus, Autoritarismus, Spiritualität, sexueller Hedonismus, Patriarchismus, Konservatismus, Nationalismus, wirtschaftlicher Mangel und Abhängigkeit, Ausbeutung, Technologisierung und Informatisierung vor - zu viele Elemente, um eine in sich stimmige Dystopie zu schaffen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MKA am 13. Februar 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
ich hatte den Tag des Opritschniks als erstes gelesen und war begeistert. Der Zuckerkreml erzählt mehrer kurze Geschichten, die doch alle durch den Kreml aus Zucker verbunden sind. Ein lesenswertes Buch!!!
Kaufempfehlung!
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Von K. Schneider TOP 1000 REZENSENT am 5. Mai 2015
Format: Taschenbuch
Der "Zuckerkreml" ist eine Sammlung von 15 heterogenen Erzählungen; einige Texte sind szenisch-dialogisch verfasst, andere sind in unterschiedlichen Perspektiven konventionell erzählt. Gemeinsam ist ihnen das Thema, das bereits der Vorgänger, "Der Tag des Opritschniks" von 2006 behandelte. Es geht um die Vision über ein Russland des Jahres 2028.

Das Land wird von einem Autokraten mit dem Titel eines Gossudaren regiert, dessen virtuelles holografisches Bild, mit dem man sogar sprechen kann, offensichtlich auch noch in der elendesten Hütte schwebt. Stützen des Regimes sind die üblichen Sicherheitsorgane, daneben eine bigott-mystizistische und nationalistische Religion sowie die "Opritschniks", milizähnliche Schlägertrupps, die mit furchtsamer Duldung des Volkes so etwas wie Ordnung halten. Das Land verscherbelt seine Rohstoffe ins Ausland, entsprechend ärmlich sind die Lebensverhältnisse für die Nichtprivilegierten. Als große patriotische Aufgabe hat man die Errichtung einer Mauer rings um das Land ausgerufen, und an einer Stelle darf ein Schulmädchen mit ihrer "schlauen Maschine", offenbar eine Weiterentwicklung unserer Notebooks, ermitteln, dass noch genau 62.876.543 Ziegelsteine fehlen. Das Bild der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch einen allgemeinen Verfall auf materieller, seelischer und sittlicher Ebene. Höhepunkt des Jahres ist die Verteilung von aus Zucker gefertigten Miniaturmodellen des Kreml zu Weihnachten. Dieser Zuckerkreml und übriggebliebene Bruchstücke davon tauchen in den Erzählungen in verschiedenster Form immer wieder auf.
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Format: Taschenbuch
Vorsicht, Sorokin ist nicht für jeden Leser passend. Er kultiviert sein Image als enfant terrible der russischen Gegenwartsliteratur auch in diesem Buch, in dem er in Kurzgeschichten ein Panorama (oder eher: Panoptikum) des heutigen Russlands entwirft. Nur, er macht dies durch eine Verlegung ins Jahr 2028, durch ein pessimistische Fortschreibung der Tendenzen im heutigen Russland: Staatsgläubigkeit, wachsender politischer und kultureller Einfluss der Orthodoxen Kirche, Mythenbildung als Mechanismus der Suche Russlands nach sich selbst, Abschottung vom Westen... Wie im "Tag des Opritschniks" vollzieht das Sorokin als Melange aus historischen, aktuellen und zukünftigen Versatzstücken. So sind viele Begriffe und Bezeichnungen (Strelitzen, Bojaren etc.) aus der russischen Geschichte übernommen - eine Geschichte, die ja durchaus reich an Mythen, Unterdrückung und absoluter Herrschaft ist.
Es ist, glaube ich, wichtig, wie man dieses Buch liest: nicht als literarisches Werk von hohem sprachlichen Anspruch, sondern als derbe, überzogene aber auch hellsichtige und aufklärende Parodie auf das heutige Russland. Manches ist dabei etwas bemüht - manches aber sehr gut gelungen.
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